Lorenzikraut

10. August – Lorenzi- oder Laurenztag. Laurentius gilt als erster „Herbstbruder“, er teilt den Sommer. Die Blüten werden weniger, das Wachstum geht ins Reifen über, die Erntezeit beginnt. Nach altem Glauben soll heute Laurenzikraut oder Lorenzlorbeer gepflückt werden, weil sie jetzt besonders heilkräftig ist. Also auf, Goldrute (Solidago virgaurea) suchen.

Wenn Bäume wachsen: großartig!

„Die großen Taten der Menschen sind nicht die, welche lärmen. Das wirklich Große geschieht wie das Rieseln des Wassers, das Weben der Luft und das Wachsen der Bäume.“ Adalbert Stifter (1805-1868)
Gerade geschieht es wieder, das Großartige – etwa bei den Fichten, die ihre frischen Jahrestriebe sprießen lassen. Entdecken, staunen, bewundern, sich daran freuen!

Das Licht in den Pflanzen

Blüten, die so leuchten wie die von den Christrosen – da komme ich ins Schwärmen. Es scheint, als ob all das Licht des vergangenen Sommers. in den Wurzeln gespeichert, jetzt über die Stängel nach oben zu den Knospen geleitet wird und in den sich öffnenden Blüten mit großer Strahlkraft die dunklen Tage erhellt. Mit ihrer außergewöhnlichen Blütezeit sorgt die Christrose – einstmals auch Sonnvogelkind genannt – für lichte Momente. Sekundenglück?

Moos, Moos, Moos

Ohne Moos nix los – im Garten stoße ich derzeit an allen Ecken und Enden darauf. Im Rasen, im Beet, auf den Gehwegplatten, an den Baumästen… Moose sind ja faszinierend, so schön grün, so weich, so robust. Aber nicht wenige Gärtner halten gar nix von Moos. Weg damit, vor allem aus dem Rasen, dem geheiligten grünen Teppich im Wohnzimmer unter freiem Himmel. Ab ins Gartencenter und Moosvernichter besorgen. Eisendünger bekommt man dort empfohlen. Klingt erstmal gut. ABER

Lass wachsen, Rübe!

Lust auf frisches Grün? Einfach Köpfe von Rüben und Knollen (z.B. Möhren, Pastinaken, Rettich, Petersilienwurzel, Sellerie) in einen Teller mit etwas Wasser setzen, hell und warm stellen – nach ein paar tagen treibt es aus den Rübenköpfen wieder aus. Das frische Grün darf geerntet und anstelle von Kräutern verwendet werden. Für Salate, über Gemüse, im …

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Garten: Der Herbst zieht ein

Dahlie 1Das Laub wird bunt, zusehends. Die Nächte sind schon kalt, zunehmend. Der Garten steht im Herbstschmuck, auch auf Balkonien darf es herbstlich bunt werden. Knallrot ist diese Woche das Gartenrezept, ein pikantes Chutney aus Hagebutten. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Dahlie
Ursprünglich stammen Dahlien aus Mittelamerika. Schon bald nach der Entdeckung Amerikas brachte man sie auch nach Europa. Hier versuchte man sie wegen ihrer fleischigen Knollen ähnlich wie Kartoffeln als Nahrungspflanzen anzubauen. Mit weniger als mäßigem Erfolg, denn die Knollen sind unbekömmlich. Erst als Alexander von Humboldt Dahliensaat nach Berlin schickte, begann der gärtnerische Höhenflug der Stauden, die nach dem schwedischen Botaniker Andreas Dahl (1751-1789) benannt sind und bis heute in keinem Bauerngarten fehlen dürfen.

Bauernregel:
Hilft der Oktober nicht mit Sonne,
hat der Gärtner keine Wonne.

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Glänzend!

Apfel WachsWie er schön glänzt, der Apfel. Damit hat schon die böse Schwiegermutter Schneewittchen rumgekriegt. Damit lockt man auch Kunden: Äpfel, die hübsch schimmern, werden solchen mit stumpfer, matter, rauer Schale bevorzugt. Mancher Apfelsorte liegt es im Blut, in den Genen, dass sich die Früchte von Natur aus mit einer Wachsschicht umhüllen – als Schutz vor Austrocknung, vor Fäulnis. Andere vertrauen eher aus eine ledrige Außenhaut. Aber nicht jeder Apfel, der beim Handel zum Kauf angeboten wird, glänzt aus eigenen Stücken.

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Garten: Langsam geht’s los

Die Vorboten des Frühlings treten immer deutlicher in den Vordergrund: Schneeheide und Elfenkrokus zeigen sich jetzt in voller Blütenpracht. Und auch im Garten geht die Winterruhe langsam auf das Ende zu. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br-online.

Bauernregel:
Kunigund (3.3.) macht warm von unt’.

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Where is my Valentine?

Valentinstag, Tag der Liebenden. Wer sich noch immer fragt, wo denn sein Liebster, seine Liebste ist – dem sei eine besondere Pflanze ans Herz gelegt. Das Liebchenkraut (besser bekannt als Erdrauch, botanisch Fumaria).

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