„Unkraut“ im Garten: Feinstrahl

Noch mehr „Unkraut“: Feinstrahl (Erigeron annuus), auch Einjähriges Berufkraut – noch ein Neophyt, eine eingeschleppte Pflanze, ursprünglich in Nord-Amerika heimisch. Als Gartenzierpflanze (Feinstrahlaster) bei uns eingeführt und über die Gartenzäune „gehüpft“, verselbständigt und heute argwöhnisch beäugt. Dabei sieht es doch so nett aus, fast wie ein zu groß gewordenes Gänseblümchen. Stehen lassen oder ausrupfen?

Rhabarber?

Fallopia japonicaDer Rhabarber im Garten ist noch nicht soweit, die Blattstiele sind noch viel zu kurz, als dass eine Ernte lohnt. Und vorgetrieben habe ich nicht – auch den Rhabarber aus dem Geschäft mag ich nicht, schmeckt bloß fade. Aber es gibt ja draußen Ersatz! Japanischer Flügel- oder Schirmknöterich (Fallopia japonicaReynoutria japonica). Der schiebt seine dicken Sprossen schon kräftig in die Höhe. Und sieht doch fast aus wie Rhabarber.

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Pflanze mit Migrationshintergrund

Schon bemerkt? Das Indische Springkraut blüht in voller Pracht. Stammt nicht von hier, ist zugereist – aus Indien. Wird daher als fremd, gar feindlich angesehen. Als invasiver Neophyt geächtet und bekämpft. Dabei liefern die unzähligen Blüten des Drüsigen Springkraut, der Wupper- oder Emscherorchidee – wie Impatiens glandulifera auch genannt wird – reichlich Nahrung. Nicht nur Hummeln …

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