„Unkraut“ im Garten: Feinstrahl

„Unkraut“ im Garten: Feinstrahl

Noch mehr „Unkraut“: Feinstrahl (Erigeron annuus), auch Einjähriges Berufkraut – noch ein Neophyt, eine eingeschleppte Pflanze, ursprünglich in Nord-Amerika heimisch. Als Gartenzierpflanze (Feinstrahlaster) bei uns eingeführt und über die Gartenzäune „gehüpft“, verselbständigt und heute argwöhnisch beäugt. Dabei sieht es doch so nett aus, fast wie ein zu groß gewordenes Gänseblümchen. Stehen lassen oder ausrupfen?

Besser nutzen: Die Blütenköpfe schmecken – erstaunlich – würzig, pfeffrig scharf!

Noch erstaunlicher: Das Kanadische Berufkraut (Conyza canadensis), auch als Katzenschweif bekannt, schmeckt noch intensiver – wer die winzigen Blütenkörbchen mal abgestreift und aufs Butterbrot, auf Tomatenscheiben gelegt oder in eine Kräuterbutter gerührt hat, wird überzeugt sein – das brauchen wir jetzt!

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