Nicht zu vergessen

Vergissmeinnicht? Sieht fast so aus, ist sogar verwandt (beides sind Raublattgewächse) aber das hier heißt Gedenkemein oder Frühlings-Nabelnüsschen (Omphalodes verna). Man trifft es bei uns vor allem in Gärten und Parks an, nur selten in Laubwäldern verwildert. Ursprünglich liegt seine Heimat in feuchten Bergwäldern südlich des Alpenhauptkamms. In Deutschland gehört das Gedenkemein zu den Neophyten. Egal – es ist ein liebenswerter Bodendecker, der hoffentlich nicht nur mich mit seinen himmelblauen Blüten begeistert.

Garten: Frühlingsprojekte

GoldwolfsmilchWas jetzt grad auffällt:
Wolfsmilch
Anspruchslos, pflegeleicht, schneckenresistent, stets adrett und dauerblühend, diese Eigenschaften wünscht man sich heute von Schmuckstauden. Wer kann das besser erfüllen als Stauden, die wegen ihres Namens Wolfsmilch zurückhaltend betrachtet werden. Als Euphorbien rücken sie schon eher ins Blickfeld. Die Goldwolfsmilch (Euphorbia polychroma) schmiegt sich mit ihren halbkugeligen Büschen perfekt zwischen Tulpen, die Mandelwolfsmilch (Euphorbia amygdaloides) überzeugt mit ihren hübschen Farbspielen, die Walzenwolfsmilch (Euphorbia myrsinites) bildet faszinierenden Blattschmuck. Wer beim Hantieren mit den Stauden Handschuhe trägt, hält ihren Milchsaft von der Haut fern.

Wetterspruch:
„Wohl hundertmal schlägt‘s Wetter um,
das ist dem April sein Privilegium.“

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Löwenzahn trifft Radieschen

Löwenzahn ist giftig? Wer behauptet denn so was. Löwenzahn ist bitter? Schon, aber das ist gesund. Löwenzahn schmeckt bäääh? Wer das meint, der war noch nicht bei uns im Küchen-Rendezvous am Mittwoch, den 24. April 2013 von 18.30 bis 21.00 Uhr. Wir kredenzen Löwenzahn „as its best“. Beispielsweise als Knospengemüse. Oder liegt’s am Namen? Löwenzahn …

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Garten: Endlich!

Zwergschwertlilie azurblauNun aber los, ab in den Garten. Dort wartet jede Menge Arbeit, von der angenehmen Sorte. Wem macht es nicht ungeheuren Spaß zu säen und zu pflanzen? Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Zwergschwertlilie
Wer im letzten Herbst haselnussgroße, in einen netzartigen Fasermantel gehüllte Zwiebelchen gesetzt hat, dem sprießen jetzt wundervolle Blütentriebe: Die Zwergiris (Iris reticulata) blüht – je nach Sorte in azur-, violett- oder auch wasserblau. Dieses Jahr hat sie sich ein wenig verspätet, sonst liegt die Blütezeit oft schon im Februar. Unbedingt ungestört wachsen lassen, sonst verschwinden die Pflanzen bald.

Bauernregel:
Dürrer April ist nicht des Gärtners Will‘.

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Ganz schön wild und doch ganz kultiviert

Ist es nicht eine Pracht? Blüten von Wildkräutern kleiden Kugeln aus Frischkäse. Sieht nicht nur toll aus – schmeckt auch gut. Mal probieren? Sowas und noch viel mehr aus dem Reich der wilden Kräuter und dem Garten der kultivierten Gemüse gibt es beim Küchen-Rendezvous „Wildes trifft Kultiviertes“ im April. Wir kredenzen wilde Köstlichkeiten in Grün …

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Garten: Seht die Signale!

Dank des Wetters gedeiht alles im Garten – allerdings darf es nicht zu trocken werden. Achten Sie besonders auf frisch Gepflanztes: Regelmäßiges Gießen ist angesagt. Auch auf Zwiebelblumen sollten Sie ein Auge haben: Verblühtes am besten sofort abknipsen. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br-online.

Bauernregel:
Mairegen auf Saaten ist wie Dukaten.

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