„Leicht erkennt man hier auch, in Reihen zierlich angeordnet, Odermennig, der zahlreich die Fluren ringsum bekleidet und im kargen Schatten der Wälder gedeiht und sich findet. Mannigfach ehrt ihn der Ruf seiner heilsamen Kräfte, besonders zähmt er, zerrieben getrunken, die scheußlichen Schmerzen des Magens. Hat ein feindliches Messer uns einmal am Körper verwundet, rät man
Der Vogel-Knöterich verdient mehr Aufmerksamkeit, weil er so viele nützlichen Eigenschaften hat - als Heilpflanze, für die Küche, als Vogelnahrung und mehr.
Die Knotige Braunwurz ist ein wenig auffälliges Waldgewächs, das durch seinen unangenehmen Geruch auch Stinking Roger oder Stinking Christopher genannt wird.
Die Echte Nelkenwurz wird in der Volksheilkunde gegen viele Beschwerden eingesetzt, früher schätzte man sie als Stärkungsmittel, vor allem für die Potenz.
Nicht nur als Eis, sondern auch frisch schmeckt Vogelmiere (Stellaria media) gut aufs Butterbrot oder in den Quark gerührt, ebenso in der Suppe, im Salat oder im Omelett. Das ganze Kraut ernten, fein hacken – es schmeckt mild und fein, ähnlich wie junge Erbsen, Babymais oder Kopfsalat. Dabei stecken bis zu zehnmal mehr Vitamin A
Ein wahres Multitalent Sie schmückt mit leuchtenden Blüten so manchen Garten, so manchen Balkonkasten und Kübel, die Große Kapuzinerkresse, botanisch Tropaeolum majus. Mit ihrer Pracht macht sie nicht nur viel Freude, sondern sich auch sonst in vielfältiger Weise nützlich. Gewitzte Gärtner setzen sie als Blattlausfänger ein, pflanzen sie als Schnecken abwehrende Barriere rund um das
Wenn doch bloß der Giersch... nicht wär', stöhnen viele Gärtner und versuchen ihn mit allen Mitteln los zu werden. Dabei kommt doch der Giersch am ehesten dem Traum einer "eierlegenden Wollmilchsau" unter den Pflanzen nahe. Wer kann da eigentlich noch wagen, "Der Giersch muss weg!" zu sagen?
"Ein heißes Bad erfrischt den Körper, ein heißer Tee den Geist.", sagt man (nicht nur) in Japan. Für mich gehört Tee - in verschiedensten Formen - zum Alltag. Unter Tee verstehe ich hier nicht wie sonst streng gesehen nur den Aufguss der Blätter von der echten Teepflanze (Camellia sinensis), sondern ganz einfach alle Aufgüsse, Abkochungen und Kaltansätze von Blättern, Blüten, Knospen, Früchten, Wurzeln, Rinden. Tee trinke ich zum Genuss, gerne aber auch, um Beschwerden zu lindern. Mit einer guten Tasse Tee habe ich mich aufs Sofa gesetzt und ein neues Buch zum Thema studiert.
Wenn die Grippewelle ihren Höhepunkt erreicht, wenn trockene Heizungsluft den Rachen reizt, wenn man sich nach langem Winter den Frühling herbeisehnt, dann strahlt ein gelbes Blümchen: der Huflattich (Tussilago farfara).