Bunte Kapuzinerkresseblüten krönen jeden Salat

Natürlich antibiotisch: Kapuzinerkresse

Ein wahres Multitalent Sie schmückt mit leuchtenden Blüten so manchen Garten, so manchen Balkonkasten und Kübel, die Große Kapuzinerkresse, botanisch Tropaeolum majus. Mit ihrer Pracht macht sie nicht nur viel Freude, sondern sich auch sonst in vielfältiger Weise nützlich. Gewitzte Gärtner setzen sie als Blattlausfänger ein, pflanzen sie als Schnecken abwehrende Barriere rund um das …

WeiterlesenNatürlich antibiotisch: Kapuzinerkresse

Ach wenn der Giersch…

Wenn doch bloß der Giersch… nicht wär‘, stöhnen viele Gärtner und versuchen ihn mit allen Mitteln los zu werden. Dabei kommt doch der Giersch am ehesten dem Traum einer „eierlegenden Wollmilchsau“ unter den Pflanzen nahe. Wer kann da eigentlich noch wagen, „Der Giersch muss weg!“ zu sagen?

Eine gute Tasse Tee

„Ein heißes Bad erfrischt den Körper, ein heißer Tee den Geist.“, sagt man (nicht nur) in Japan. Für mich gehört Tee – in verschiedensten Formen – zum Alltag. Unter Tee verstehe ich hier nicht wie sonst streng gesehen nur den Aufguss der Blätter von der echten Teepflanze (Camellia sinensis), sondern ganz einfach alle Aufgüsse, Abkochungen und Kaltansätze von Blättern, Blüten, Knospen, Früchten, Wurzeln, Rinden. Tee trinke ich zum Genuss, gerne aber auch, um Beschwerden zu lindern. Mit einer guten Tasse Tee habe ich mich aufs Sofa gesetzt und ein neues Buch zum Thema studiert.

Kardengeschichten 4

Karden begleiten den Menschen seit Urzeiten, sind aber in Mitteleuropa ursprünglich nicht heimisch. Sie stammen wohl aus dem Mittelmeerraum, wachsen aber schon sehr lange hier – deshalb reiht man sie wie Klatschmohn, Kornblume, Weizen oder Apfel unter die Archäophyten (seit historischer Zeit bei uns, mindestens vor 1492, und sich selbständig vermehrend). Schon immer wurden Karden auch als Heilpflanzen genutzt. Durchfall, Furunkel, Hautschrunden und Fissuren, Kopfschmerzen und Gicht, Arthritis, Rheuma, Leberleiden waren die Einsatzgebiete. Entgiftend und ausleitend sowie leberstärkend schätzte man sie ein, ähnlich der Mariendistel (Silybium marianum). Nach der Signaturenlehre galten Karden als Heilmittel bei kreisförmigen, wandernden Hautrötungen – wie sie bei Borreliose auftreten. Darauf baut man in der Naturheilkunde, eine Tinktur aus Kardenwurzel wird vielfach bei Borreliose empfohlen – begleitend zu einer Behandlung mit Antibiotika hat nicht einmal die Schulmedizin etwas dagegen einzuwenden. Obwohl es wissenschaftlich, medizinisch, pharmazeutisch bislang noch nicht erwiesen ist, ob die Karde tatsächlich Borreliose wirkungsvoll bekämpfen kann – die bisher gefundenen Inhaltsstoffe lassen es vermuten. Mehr dazu HIER.

Schafgarbe

Schafgarbe, ich mag sie sehr! Sieht duftig aus und duftet würzig, schmeckt würzig und würzt kräftig. Sieht immer adrett aus, ob noch knospig, ob woll erblüht oder schon zum Fruchten übergegangen. Nicht nur eine der ganz großen Heilpflanzen (Jodtinktur der Wiesen, Schafgarb‘ im Leib tut wohl jedem Weib) und ein hochgeschätztes Wildkraut für die Küche, …

WeiterlesenSchafgarbe

Durchspülen

Brennnessel spriesstSie wächst schon kräftig, die Brennnessel! Prima, denn die zarten jungen Blatttriebe eignen sich bestens für eine unterstützende Frühjahrskur während der Fastenzeit. Hauptsächlich der hohe Mineralstoffgehalt lässt Brennnesseln osmotisch wirken, dadurch sorgen sie für eine gute Durchspülung des Körpers. Allerdings nur, wenn man ausreichend trinkt. Ein Liter Brennnesseltee plus ein Liter Wasser sollten das schon sein, pro Tag versteht sich.

WeiterlesenDurchspülen

Ich liebe es…

… ich lieb‘ es sehr, ich lieb‘ es über alle Maßen. Das Maßliebchen, Tausendschönchen, Gänseblümchen. Immer wieder, von Kindheit an. Ist es nicht bezaubernd in seiner Schlichtheit? Und schlau ist es auch noch. Es legt sich mit seinen kleinen Rosettenblättern dicht dem Boden an, entgeht dadurch dem Rasenmäher und erduldet Tritt. Und ein Heilkraut ist …

WeiterlesenIch liebe es…

Item added to cart.
0 items - 0,00