Minzenlust

„Krone der Aphrodite“ nannte man die Minze im Altertum. Man rieb mit einem Büschel Minze die Esstische ein, um Gelüste zu wecken, nicht nur aufs Essen… Die Minze ist nach der griechischen Mythologie aus Minthe, einer bildhübschen Nymphe entstanden, die von der vor Eifersucht rasenden Persephone, Gemahlin des Hades, in tausend Stücke zerfetzt wurde, als sie dahinter kam, dass Hades ein Techtelmechtel mit Minthe hatte. Hades verteilte die Reste von Minthe über die Erde – und bald wuchsen überall frische, duftende Minzensprosse hervor.

Minzengenuss

Minzen gibt es viele auf der Welt, nach Wahlafried Strabo so viele wie Sterne am Himmel, Fische im Wasser. Die vielen Arten und Sorten zu unterscheiden ist äußerst schwierig. Deshalb lässt man am besten Nase und Gaumen entscheiden. Was behagt, darf in die Küche. Was nicht so begeistert, überlässt man getrost anderen, Insekten freut’s.
Für lustvolle Genüsse: Minze-Eisschokolade! Kakao oder Trinkschokolade zubereiten und kühlen, Sahne mit fein gehackter Minze mischen und aufschlagen. Eine Kugel Vanille- oder Pfefferminzeis in ein hohes Glas geben, mit gekühltem Kakao aufgießen, Sahnehäubchen drauf und mit Minzeblatt garnieren.

Minzenduft

Und damit einen die Stechmücken in Ruhe lassen: Einen Zweig Minze zwischen den Handflächen reiben, dann damit die Haut überall einstreichen – das schafft Ruhe, zumindest vor Stechmücken! Für ein paar Stunden…

Ein Gedanke zu „Minzenlust“

  1. Interessannt, die Geschichte dahinter kannte ich noch nicht!

    Sommer ohne Minze ist für uns undenkbar 🙂 Und getrocknet lässt sie sich super für den Tee im Winter aufheben.

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