Barbarazweige

Barbarazweige

Die gute Idee für Garten und Balkon von Bayern 1: Blüten aus dem Gefrierfach.

Zu Beginn der Adventszeit holen wir uns kahle Zweige ins Haus, damit sie zu Weihnachten blühen. Die Barbarazweige werden am Barbaratag, am 4. Dezember geschnitten.

Traditionell schneidet man die Äste von Kirschen, gerne auch von Zierkirschen. Bei diesen, wie auch bei Zwetschgen oder Pflaumen, Blut- und anderen Zierpflaumen, funktioniert es sehr zuverlässig, dass sich die Knospen in den drei Wochen bis Weihnachten wirklich öffnen. Ebenso lassen sich Forsythien, Mandelbäumchen, Zierjohannisbeere, Zierquitte, Ginster sowie Zweige von Wildsträuchern wie Kornelkirsche und Schlehe antreiben. Auch bei Winterjasmin und Zaubernuss gehen die Knospen bestimmt auf. Bei Magnolie, Apfel, Flieder und Goldregen klappt gelingt das nicht immer.

Die Zweige schräg anschneiden, in lauwarmes Wasser stellen. Die Vase kommt in ein kühles bis mäßig warmes Zimmer, denn in trockener, überheizter Luft würden die Äste, vor allem die Knospen, allzu schnell vertrocknen. Dann ist Geduld angesagt. Das Aufblühen der Knospen dauert seine Zeit, man kann es durch mehr Wärme nicht beschleunigen. Besprühen Sie die Zweige täglich mit etwas kalkfreiem Wasser, das sorgt für saftig-frische Knospen. Und das Vasenwasser öfter mal wechseln.

Tipp für Barbarazweige mit Blühgarantie: In sehr milden, bis Anfang Dezember frostfreien Jahren, legt man die Zweige 2-3 Tage in den Kühlschrank, ins Gemüsefach. Damit gaukelt man den Zweigen den Winter vor…

Hinweis: Bei Verwendung der nachfolgenden „Social Media“-Buttons werden personenbezogenene Daten an die jeweilige Plattform übertragen
(weitere Infos s. Datenschutzerklärung).

Keine Kommentare vorhanden

Einen Kommentar schreiben

X