Garten: Vom Wetter nicht verdrießen lassen

Garten: Vom Wetter nicht verdrießen lassen

KuechenschelleFrisch entdeckt:
Küchenschelle
Osterschellen oder Osterblumen nennt man sie gemäß ihrer Blütezeit ums Osterfest herum auch, die wunderbar zarten Blumen in weichen Pelzen. Küchenschellen (Pulsatilla) gehören zu den schönsten Frühlingsblumen, gedeihen auf sonnigen und mageren Wiesen, im Garten am besten im Steingarten.

Wetterregel:
Regen im April, jeder Gärtner will.

SaatSäen? Säen!
Folgen Sie der Bauernregel „Christian fängt zu säen an.“ Mit dem Namenstag von Christian am 3. April ist es höchste Zeit für die Aussaat. Wo es schon länger mild war, kann bereits im Freien gesät werden, etwa Radieschen, Erbsen und frühe Möhren. Im Gewächshaus und Frühbeet darf schon der erste Salat sprießen. Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie, Majoran, Kerbel oder Koriander können auf der Fensterbank vorgezogen werden, damit schon bald frische Würze zur Verfügung steht.

OlivenbaumKübel raus? Kübel raus!
Bougainvilleen, Engelstrompeten, Enzianbäumchen und andere Kübelpflanzen schneiden Sie jetzt in Form. Scheuen Sie sich nicht, alle Triebe um ein Drittel ihrer Länge zu kürzen – auch wenn dem einige neu ausgetriebene Spitzen oder Blätter zum Opfer fallen. Unbedingt auch umtopfen und für reichlich frische Luft und viel Licht sorgen. Robuste Arten wie Lorbeer, Oleander, Rosmarin, Olivenbaum, Aukube, Dattelpalme, Hanfpalme und Yucca dürfen an milden Tagen schon ins Freie (aber nicht in die pralle Sonne).

RhabarberRhabarber? Rhabarber!
Die großen Stauden liefern, sofern mit Kompost vorgetrieben oder mit Vlies eingepackt, die erste Ernte – frische Blattstiele, saftig und köstlich. Die Stangen bloß nicht abschneiden, sondern vom Ansatz aus dem Wurzelstock herausdrehen, dann faulen die Ansatzstellen nicht und der Stock bleibt gesund. Die Blätter nicht wegwerfen, sie eignen sich prima zum Mulchen, z.B. zwischen frisch gepflanzte Salatsetzlinge.

Rasen abrechenGlück aus dem Garten
Wenn man auf drei Gänseblümchen treten kann, ist der Frühling eingekehrt, heißt es. Auf vielen Rasenflächen blühen die Gänseblümchen dicht an dicht – das Gras wächst bereits. Rechen Sie den Rasen kräftig durch, um alte Gräser zu entfernen und das Grün zu belüften. So kurbelt man das Wachstum an.
Noch mehr Tipps wie diesen finden Sie in meinem Bayern 1-Buch „Glück aus dem Garten – mit der Gartenexpertin durch die 10 Jahreszeiten“ – erhältlich im BR-Shop und im Buchhandel.

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