Kardengeschichten 5

Zum Abschluss der Kardengeschichten eine ganz besondere: Die Wilde Karde galt als hilfreiche Pflanze für Männer, die unter einer schamhaft spärliche Behaarung im Schambereich litten und ihre Potenz verloren hatten. Sie bekamen Anweisung, auf die Karde zu urinieren und dabei folgenden Spruch aufzusagen: „Oh Karde, gib mir Haare, wie du sie besitzt, und gib mir einen Zumpf (=Penis) wie deinen Schlägel.“ Na bravo, wenn das gewirkt hat…

Innere Werte

Wer den letzten Beitrag meines Blogs gelesen hat (Johann Wolfgang von Goethe: „Das Äußere einer Pflanze ist nur die Hälfte ihrer Wirklichkeit.“), dem sei dies hier mal augenfällig demonstriert: Die Rote Melde (Atriplex hortensis var. rubra), eine historische Gemüsepflanze, setzt im Beet kräftige Akzente mit ihren oberseits braunroten, unterseits fast pinkfarbenen Blättern. Gekocht wie Spinat, gedünstet und gemixt erscheint sie plötzlich grasgrün! Die roten Farbstoffe sind wasserlöslich und gehen ins Kochwasser über. Mit dem grünen Mix kannst Brot, Nudeln, Kuchen schön grün färben – mit dem roten Wasser alles mögliche rot. Mit den Stängeln lassen sich Stoffe und Wolle blau färben (wie?), mit den Samen grün (Methode?) und Haare schwarz – wie im Internet nachzulesen ist…
Unglaublich, was in Pflanzen alles steckt…

Mein winzig kleiner Beitrag – für den Boden

CO2-Diskussion, Treibhauseffekt, Klimawandel – richten wir uns doch nach dem Ratschlag von Moliére, das wir nicht nur für das verantwortlich sind, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun. Jede Kleinigkeit zählt! Heute geht es um meinen Gartenboden. Der ist mein höchstes Gut, sein Zustand entscheidet über Wohl und Wehe. Nicht nur …

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Das Alte vergeht, das Neue kommt!

Wenn die Natur Wurzeln schlägt… Serie im Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt von Henriette Dornberger und Karin Greiner. Jeden Monat eine neue Naturarbeit.

Der Winter lässt zwar dieses Jahr ein wenig auf sich warten, dennoch regt sich schon jetzt die Sehnsucht nach dem Erwachen der Natur. Lassen Sie die ersten jungen Frühlingsboten Wurzeln schlagen zwischen mürbem Laub, vergreisten Ästen und betagten Efeuranken. Da ergibt sich eine fabelhafte Paarung, wie es der Natur im Januar entspricht. Alt ehrwürdig und jugendlich keck.

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