Wildapfel

Man trifft ihn nur noch selten an, den heimischen Wild- oder Holzapfel (Malus sylvestris). Und nicht jedes Jahr trägt er so viele schöne Früchte wie hier auf dem Bild. Wobei die einzelnen Äpfelchen nur 2-4 cm Durchmesser erreichen. Sie schmecken sehr sauer, fast bitter. Aber sie runden Apfelspeisen, Apfelsaft und -most sehr gut ab – und gekocht entwickeln sie ein herrliches Aroma. Wer je ein Apfelgelee aus diesen Früchten geschleckt hat…

…mag keines mehr aus Einheitsäpfeln vom Supermarkt. Allein schon, wie das duftet! Mehr über den Wildapfel und andere Köstlichkeiten aus dem Wald beschreibe ich in meinem Buch „Bäume in Küche und Heilkunde“ vom AT-Verlag.

1 Gedanke zu “Wildapfel”

  1. Moinsen,
    ihr sprecht mir aus der Seele! Es gibt im Edeka, Aldi oder Rewe fast nur 2 Apfelsorten zu kaufen: Elstar und Pink Lady. Die Apfelwelt hat so viele verschiedene Sorten und Geschäcker zu bieten und wir reduzieren unseren Geschmack nur auf diese beiden Arten. Ich fürchte unsere Kinder werden eines Tages gar nicht mehr WISSEN, was für ein Apfelaroma natürlich ist. Pink Lady ist nämlich nur eine Zuchtform aus China.

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