Taube Nesseln 3

Und nochmal Taubnesseln, wahre Zuckerschnütchen: Kommt man den Hummeln zuvor, die das Hummelkarussell (das ist ein alter Name der Taubnesseln) anfliegen und die im Kreis um den vierkantigen Stängel aufgereihten Blüten wie beim Ringelspiel nacheinander besuchen, kann man selbst „Bienensaug“ spielen. Ausgezupfte Blüten, wie miniaturisierte Trinkhörner am Ansatz in den Mund gesteckt, lassen sich auslutschen. Honigsauger, Suggelblume, Schlotzerli, Schluznessel, Honigschläppchen, Zuckerschnuller, Zuzala, Zullerbadscher – all diese malerischen Bezeichnungen verraten den Spaß, den unzählige Kinder und Kind gebliebene Erwachsene schon mit den Taubnesseln erlebt haben. Weniger geläufig ist das Kindervergnügen, das Blütenröhrchen vorsichtig zwischen die Lippen zu nehmen, sachte hindurch zu pusten und dabei einen feinen Klang zu erzeugen – sind die Taubnesseln vielleicht deshalb wahre Lippenblütler?

Wiesenspürnasen auf dem Golfplatz

„Mama, hier iss doch mal ein Wiesenbutterbrot!“ schallt es aus dem Kindermund – und stolz heben Kinderhände eine Scheibe Brot empor, dessen Belag aus kunterbunten Wiesenblüten besteht. „Das schmeckt super-lecker!“ tönt es voller Überzeugung und schwupps, ist die außergewöhnliche Kost in hungrigen Mündern verschwunden.
Ein stärkender Imbiss kam genau richtig, denn der erste Ferienmontag war angefüllt mit spannenden Erlebnissen, Spielen und Sport. Im Rahmen des Feriencamps vom Golfclub Hubbelrath erforschten die Kinder mit mir einen Tag lang die Natur auf dem Golfplatz. Höchst erstaunlich, was man auf einem Golfplatz für Abenteuer erleben kann!

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