Frühling in Sicht

Frühling in Sicht

Trara! Schneeglöckerl sind bald da, obwohl der Schnee noch nicht ganz geschmolzen ist. Aber Schneeglöckchen und Schnee sind sowieso beste Freunde, weil ja – der Geschichte nach – der Schnee seine Farbe vom Blümchen bekommen hat. Alle anderen Blumen hatten ihn abgewiesen…

…auf seiner Suche nach Farbe. Der Schnee wollte nicht farblos bleiben wie der Wind, den niemand sieht und deshalb auch keiner mag. Also fragte er das grüne Gras, den gelben Huflattich, die rote Tulpe, die blaue Hyazinthe und alle anderen, ob sie ihre Farbe mit ihm teilen wollten. Doch alle lachten ihn nur aus oder lehnten barsch ab. Nur das Schneeglöckchen meinte, dass er gerne das schlichte Blütenmäntelchen von ihm haben könne.

Schneeglöckchen sind einer angelsächsischen Legende nach aus Schneeflocken entstanden, indem ein Engel Schneeflocken in Blumen verwandelte, nachdem Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben worden waren.

Der Frühling will kommen, der Winter ist aus. Schneeglöckchen läuten: heraus, heraus! Folgen wir dem poetischen Aufruf von Georg Scheurlin (1802-1872). Let’s go snowdropping.

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