Wiesenkümmel – Schafgarbe – Wilde Möhre: Solange sie nicht blühen, kann man sie nicht so leicht unterscheiden – die Blätter ähneln sich. Da muss man schon genau hinschauen: Hier finden sich (von links nach rechts) Wiesenkerbel, Wiesenkümmel, Schafgarbe und Pastinak.
Kräuter
Juwelen der Wiese
Blumen, die wir selten sehen, haben es uns angetan. Wir bewundern Orchideen und verachten Löwenzahn. (Frantz Wittkamp)
Bärlauch – lecker!
Gehören Sie zu jenen Menschen, die Bärlauch nur als Zutat in Nudeln, Gurken, Pesto oder als teures Gewürzkraut auf dem Markt erstehen können? Ihn aber nirgends in der Umgebung wild wachsend finden? Dann gilt Ihnen mein Mitleid – aber Sie könnten Bärlauch ja im Garten anpflanzen. Zum Beispiel unter der Buchenhecke, im Schutz der Himbeeren oder unter dem Holunder. Doch: Bärlauch aus dem Garten ist mit wild wachsendem Bärlauch nicht zu vergleichen. Der wilde ist schlicht und ergreifend wilder, besser im Geschmack.
Ach du grüne Neune!
Glück mit dem Wetter muss man haben. Lust auf wilde Pflanzen mitbringen. Spaß am Kochen sowieso. Und viele nette Leute als Teilnehmer begrüßen – schon wird aus einer Erlebnis-Kräuterwanderung mit Genießer-Kochkurs eine rundum gelungene Veranstaltung. So geschehen letzten Samstag in Odelzhausen. Unterstützt durch Ursula Kohn, Kräuterpädagogin und Herrin vom Schlosshotel Odelzhausen – bildlich festgehalten durch …
Basilikum – einfach königlich
Wer einmal Basilikum im eigenen Garten oder auf dem Balkon selbst gezogen hat, wird keines mehr vom Supermarkt wollen. Basilikum kann so aromatisch duften und schmecken, wenn es an der frischen Luft unter sommerlicher Sonne und liebevoll gepflegt schön langsam wachsen und gedeihen darf – überhaupt kein Vergleich mit der schnell-schnell im Gewächshaus unter Computeraufsicht produzierten Massenware.
Basilikum, das Königskraut, zieht man am besten selbst aus Samen. Wer die Kniffe dazu kennt, dem gelingt es spielend.
Genießen in Schmiechen
Sie wissen noch nicht, was Sie am Samstag, den 18. April 2009 unternehmen sollen? Aber in vollen Zügen genießen wollen Sie den Tag? Dann wüsste ich ja was… Fahren Sie doch nach Schmiechen! Frau Hirschhorn lässt Sie sicher mal riechen!
Wer redet schon von Unkraut?
Ich – mit großem Vergnügen. Auch in meinem neuen Heft „Wunderwelt der wilden Kräuter“. Liegt ab sofort druckfrisch bereit, für € 7,95. Darin stelle ich Ihnen 14 verschiedene Pflanzen vor, die mit großer Wahrscheinlichkeit in Ihrem Garten wachsen und von denen Sie immer schon mal wissen wollten, wozu die eigentlich da sind. Hier lesen Sie …
Da wartet was am Weg!
Des Frühlings zarte Beute
Beim Spaziergang gestern gefunden, mit Ehrfurcht gepflückt und voller Freude heimgetragen: Die erste Wildpflanzenbeute in diesem Jahr! Bitte Vorsicht mit den zarten Pflänzchen – und Rücksicht beim Pflücken. Wer jetzt schon gnadenlos alles aberntet, der wird im Frühling und Sommer nichts mehr finden. Also nur ganz wenig ernten und wie edle Gewürze verwenden.
Gehirn-Jogging mit Wildpflanzen
Vor gar nicht allzu langer Zeit bekomme ich ein dunkelblaues Kästchen, hübsch verschlossen mit einer gelben Schleife, geschenkt. Was mag da wohl drin sein? Viele bunte Bilder – Fotografien von Blüten, Blättern, Früchten, akkurat einlaminiert. Beim Betrachten fällt mir auf: Aha, hier ist Denksport angesagt!
Lust am Unkraut
Suppen-Kugerl

Im Burgenland, da ist es schön! Da gibt es nicht nur Wein und Störche, sondern auch zwei ganz liebe Freundinnen: Lotte und Ilse, ihres Zeichens aktive Kräuterpädagoginnen. Mit den beiden durch die Salzwiesen am Neusiedler See zu wandern ist eine helle Freude. Was Lotte alles weiß, wie sie die meisten Kräuter allein an ihrem Duft erkennt, wie sie deren einzigartigen Geschmack beschreibt – ich kenne niemanden, der es zu solcher Meisterschaft gebracht hat. Ilse, eine so lebenslustige junge Frau, reißt mit ihrer Begeisterung für Blumen, Kräutern und der Vogelwelt alle mit sich, man kann gar nicht anders als sich freuen.
Kräuterfee Gundelrebe
Eine kleine grüne Fee,
wand sich durch den Garten,
sie besucht auch dich sehr bald,
du musst nicht lange warten.
Nimmt dich mit auf eine Reise,
durch ihr wunderbares Land,
erzählt Geschichten Kräuterweisen
bald sind sie dir wohl bekannt.
Diese Verse stammen von Margit Keilholz, einer Kräuterpädagogin aus dem schönsten (so Frau Keilholz) Dorf Mittelfrankens, Oberkrumbach nahe Kirchensittenbach in der Hersbrucker Schweiz. Ihre Kräuterfee Gundelrebe führt durch das Land der Wildkräuter, duftender Blumen und zauberhafter Bäume. Lassen Sie sich dorthin entführen, machen Sie eine Reise dorthin. Gundelrebe erzählt Ihnen alte Geheimnisse und verwunschene Geschichten. Aber erst einmal erzähle ich Ihnen die Geschichte, wie ich Fee Gundelrebe traf…
Wie finden Sie Unkraut?
Mitmachen – es lohnt sich! Für alle!

Pünktlich zum Start ins neue Jahr: Der neue Newsletter „Essbare Wildpflanzen“ ist da!
Wer Lust an Wildkräutern hat, sich am Unkraut freut oder wilde Pflanzen mag, kommt am neuen Newsletter von Essbare Wildpflanzen nicht mehr vorbei! Mein sehr geschätzter Freund Steffen Guido Fleischhauer veröffentlicht ihn ab sofort monatlich. Hier gibt es viel Interessantes über Leute, Produkte, Veranstaltungen und noch mehr zu lesen. Und mit wachsendem Interesse werden viele neue Beiträge darin sprießen, die „essbare Wildnis“ immer schöner! Hier gibt es mehr darüber: www.essbare-wildpflanzen.de
Meine Wenigkeit steuert jedesmal ein neues Rezept mit Wildpflanzen bei. Doch nicht nur das, unter dem Motto „Märchenhaft genießen“ schwelge ich mit Ihnen in Köstlichkeiten der Natur und Literatur – verbinde Gaumenschmaus mit Lesegenuss. Appeitit bekommen? Dann schnell hier eintragen: Bestellung des Newsletters.
Ein Lob dem Lorbeer
Laurus nobilis, der Edle Lorbeer – vor dem ziehe ich symbolisch meinen Hut. Ich habe einen kleinen Strauch bei mir im Wintergarten stehen. Mit seinem immergrünen, ledrigen Laub ist er dort nicht nur eine Zier. Immer wieder muss er mir eines seiner derben, aromatisch duftenden Blätter abgeben – zur Würze in der Küche. Denn wer einmal wie ich seine Kartoffelsuppe mit einem frischen Lorbeerblatt gewürzt hat, wird nie mehr auf getrocknete zurückgreifen wollen.
Schon mal einem Gestreiften Frosch begegnet?
Es scheint eine außerordentlich seltene Spezies zu sein, der Gestreifte Frosch. Rana striata? Mir ist er bislang völlig unbekannt gewesen, bis ich ein hübsches Buch von den Weilheimer Kräuterpädagogen bekam. „Kochen und Backen mit Wildkräutern“ steht auf dem samtroten Buchdeckel. Darin blätternd, hüpfte der Gestreifte Frosch mir ins Auge: in der Rubrik „Aus dem Backofen“.

Schlehen für Feinschmecker
„Am Waldessaum“, ein lustiges Früchtequartett von Liesel Lauterborn, gehört für mich zu den schönsten Erinnerungen an meine Kinderzeit. Völlig fasziniert von den Zeichnungen wähnte ich mich als kleines Mädchen immer mitten unter den wilden Sträuchern, den Mund voller Köstlichkeiten frisch von den Zweigen gepflückt. Genau an diese seligen Glücksmomente fühlte ich mich erinnert, als ich das Schlehen-Gelee probierte…

Wo ist die Wurzel-Resi?
Wenn sich’s um Kräuter dreht, geht das hauptsächlich Frauen an, nicht wahr? Da gibt es die Kräuterliesl, die Kräuterfrau, die Kräuterfee, das Kräuterweibl, die Kräuterhex. Ausgerechnet mit den Wurzeln kommen die Männer ins Spiel , besser gesagt: der Wurzel-Sepp. Warum ist das so? Warum gibt es keine Wurzel-Resi? Das kann doch nicht daran liegen, dass Brennnesselwurzeln …
Willkommen zur Pflanzenlust!
Herzlich willkommen auf den Pflanzenlust-Seiten heiße ich alle Pflanzenbegeisterte, Gartenliebhaber, Kräuterfans, Gewürzschwärmer, Kochenthusiasten und alle „normalen“ Menschen, ob zielbewusst oder nur zufällig hierher geraten. Schmökern, lesen, schauen Sie und entdecken Sie meine Lust an Pflanzen – und vor allem: Machen Sie mit! Bereichern Sie die Seiten mit ihrer Pflanzenlust, ich freue mich auf Ihre Kommentare. Ihre …





