Auf den zweiten (schärferen) Blick und bei genauem Befingern geben diese Blätter ihre Unterschiede preis. Was man anfangs als ein und derselben Art zugehörig erachtet, stellt sich da als völlig andersartig heraus.
Möhren-Früchtchen
Nach der Blütezeit bildet die Wilde Möhre faszinierende Früchtchen aus. Sie werden in den angelsächsischen Ländern gerne für einen Aperitif verwendet:
Möhren, das gibt es die Wilde – und dann die vielen Kulturformen der Gelben Rübe, Karotte oder Mohrrübe. Ich mag alle. Die Wilde Möhre wegen ihrer herrlichen Blütenschirme samt der schwarzen Lockblüte im Zentrum und der hübschen Fruchtstände, die wie kleine Vogelnester auf schwankenden Stängeln stehen (ich staune, wie ein so dünner Stiel das schwere Gebilde tragen kann, zumal es doch oft noch bewohnt wird von allerlei Getier, oder gar vom Regen durchweicht sein Gewicht vervielfacht). Und die Kulturformen mag ich wegen ihrer schönen Farbe, ihrer Knackigkeit und weil sie halt einfach gut schmecken.