Auf den zweiten (schärferen) Blick und bei genauem Befingern geben diese Blätter ihre Unterschiede preis. Was man anfangs als ein und derselben Art zugehörig erachtet, stellt sich da als völlig andersartig heraus.
Möhren, das gibt es die Wilde – und dann die vielen Kulturformen der Gelben Rübe, Karotte oder Mohrrübe. Ich mag alle. Die Wilde Möhre wegen ihrer herrlichen Blütenschirme samt der schwarzen Lockblüte im Zentrum und der hübschen Fruchtstände, die wie kleine Vogelnester auf schwankenden Stängeln stehen (ich staune, wie ein so dünner Stiel das schwere
Wiesenkümmel – Schafgarbe – Wilde Möhre: Solange sie nicht blühen, kann man sie nicht so leicht unterscheiden – die Blätter ähneln sich. Da muss man schon genau hinschauen: Hier finden sich (von links nach rechts) Wiesenkerbel, Wiesenkümmel, Schafgarbe und Pastinak.
Tja, das Layout ist fertig, der Text lässt auf sich warten. Damit das Layout nun nicht nackt im Raume steht und sich klein und leer vorkommt, springe ich ein: der Blindtext. Genau zu diesem Zwecke erschaffen, immer im Schatten meines großen Bruders »Lorem Ipsum«, freue ich mich jedes Mal, wenn Sie ein paar Zeilen lesen. Denn esse est percipi – Sein ist wahrgenommen werden.