Da wartet was am Weg!

Da wartet was am Weg!

Wer in Scheyern nahe Pfaffenhofen an der Ilm spazieren geht, entdeckt sicherlich die wundersame blaue Wildpflanze am Wegrand, die zur Blume des Jahres 2009 gekürt wurde. Und wenn nicht, dann gibt es ja Frau Kainz.Blau wie die Hoffnung

Die blaue Blume am Wegesrand, auch Wegleuchte oder Hansl am Weg genannt, hat es Frau Kainz besonders angetan. Wie die Wegwarte steht am Wegrand vieles, was auf Entdeckung wartet – und das zeigt einem die engagierte Kräuterpädagogin. Der Wildflora auf der Spur, heißt ihr Motto, entdecken, sammeln und genießen, was am Weg wartet. Begeben Sie sich doch mal mit ihr auf eine Wanderung, z.B. auf eine Kräutersafari mit Imbiss am Samstag, den 27.6.2009 im Kloster Scheyern – eine Veranstaltung im Rahmen der BayernTourNatur. Oder fragen Sie bei Frau Kainz nach – u.kainz(at)gmx.net oder Telefon 08441 – 6335.

Ulrike Kainz ist seit 1996 freiberufliche Naturpädagogin und leitet am Klostergut Scheyern das „Grüne Klassenzimmer“ – das Schulkindern die Natur nahe bringt und den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur einübt. Da gibt es vom Grashüpfer-Programm bis zum Steinzeiterlebnis alles, was das Kinderherz begehrt. Hier finden Sie alles dazu: www.gruenes-klassenzimmer.net

Und die Wegwarte? Ich mag sie, ich bewundere immer wieder ihre strahlend blauen Blüten. Sie blicken erwartungsvoll den Weg entlang, warten auf das Liebste… Sie wissen schon, die Geschichte von der verwandelten Jungfer, die am Weg auf ihren liebsten Schatz wartet, und wartet, und wartet.
Der Liebste schwor ihr einst Treue, bevor er in die Ferne zog. Doch wie das so geht im Leben, aus den Augen, aus dem Sinn, vergessen. Er hat wohl anderswo hübsche Augen gefunden, die ihn anhimmelten. Das arme Mädchne am Wegrand ist ganz grau geworden vor lauter Staub. Doch die blauen Blütenaugen leuchten schön wie eh und je.

Wie eh und je? Nein, leider werden es immer weniger Wegwarten, immer seltener strahlt es himmelblau. Denn die Feldränder werden immer schmaler, die Wegränder geteert und gespritzt. Kommt der Tag, wo es keine mahnenden Pflanzenjungfern mehr gibt? Tun wir doch was dagegen!
Man könnte sich doch ein paar in den Garten holen…

6 Kommentare
  • Angela
    Antworten

    Die Wegwarte – wirklich eine wunderschöne Blume. Bei uns im Garten hat sie nicht nur ein Plätzchen gefunden und bereichtert mit ihrem Himmelblau die Ränder der Blumenwiese und Wege.
    Diese pflegeleichte Schönheit kann man nur weiter empfehlen!
    Angela

    27. März 2009 um 9:24
  • ….bezieht sich das „Blau wie die Hoffnung“ jetzt auf Frau Kainz oder auf die Wegwarte…?? 😉 …liebe „Blogger-Kollegin“, das hat mich zum Schmunzeln gebracht…..aber, ich muss Ihnen ein großes Kompliment machen, sowohl für diesen als auch für den „Kochlust-Blog“ – sie sind beide ganz besonders und ich schau immer gern rein.
    Herzliche Grüße

    Andrea Wilkening

    27. März 2009 um 13:28
  • Frau Kainz ist blau …. ;-)))

    Aber dieses Blütchen ist wirklich sehr schön. So zart und fein.
    Herzlicher Gruß von Renate

    30. März 2009 um 14:43
  • Kainz Ulrike
    Antworten

    Nein, Frau Kainz ist nicht blau, sondern hat nur blaue Augen. Die führen übrigens nach neueren Forschungen auf einen Gendefekt einer Frau aus der Jungsteinzeit zurück.
    Liebe „Blogger-Freunde“ ich freue mich schon darauf, dass noch diese Woche endlich der Frühling aus seinen Startlöchern kommt und uns nicht nur Blautöne, sondern auch andere Farbtöne beschert.
    In diesem Sinne,
    liebe Grüsse von Ulli

    30. März 2009 um 21:36
  • Angela
    Antworten

    Hallo Ulrike,
    schön, dass wir uns am Wochenende kennen gelernt haben – ein Kontakt, der sicher Zukunft hat! Leider war ja nur begrenzt Zeit für einen ungestörten „Ratsch“. Ich würd mich wirklich gerne nochmal mit dir treffen und ausführlich über unsere Arbeit mit Kindern/ Schulen austauschen.
    Liebe Grüße
    Angela

    27. April 2009 um 13:53

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