Garten: Der Frühling ist ein zartes Pflänzchen

Was jetzt grad auffällt:
Schlüsselblume
Hier und da blühen sie schon, die Schlüsselblumen, Schlüssele oder Himmelsschlüssel. Nach einer Legende sind sie aus den verlorenen Schlüsseln des heiligen Petrus entstanden, und schließen seitdem im Frühling die Erde für alle Pflanzen auf. Die Echte oder Wiesen-Schlüsselblume (Primula veris) gehört laut dem Deutschen Verband für Landschaftspflege zu Bayerns Ureinwohnern und ist heuer „Blume des Jahres“. Die dottergelben Blüten tragen orangefarbene Flecken am Schlund, damit unterscheidet sich diese Art von der viel häufigeren Hohen Schlüsselblume (Primula elatior). Weil die Lebensräume der Echten Schlüsselblume schwinden, kann man ihr im Garten einen Überlebensraum schaffen. Viele Gärtnereien bieten Echte Schlüsselblumen getopft an. Die Pflanzen brauchen einen sonnigen bis licht-schattigen Platz mit magerem, kalkhaltigem Boden.

Wetterspruch:
Märzen kalt und Sonnenschein – bringt eine gute Ernte ein.

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Schade!

Orlaya grandifloraStraßenränder gehören in diesen Tagen mit zu den blütenreichsten Streifen überhaupt. Nirgends blüht es so üppig und so bunt wie entlang der Autobahnen, rund um Kreisverkehre und an Böschungen. Was es da alles zu sehen gibt! Stoße ich doch da neulich auf eine seltene Schönheit: Strahlen-Breitsame (Orlaya grandiflora) – eine vom Aussterben bedrohte Art. Berühmt geworden als Heidenheimer Schlossblume, denn in Heidenheim an der Brenz überzieht das Doldenblütengewächs den Schlosshang mit einem weißen Spitzenteppich. Dann all die zauberhaften Wegwarten, die „Blume des Jahres 2009“ scheint an den Asphaltbändern mit vielen blauen Blütenaugen den Liebhabern hinterher zu schauen. Johanniskraut, wo leuchtet das sonnige Gelb kräftiger und lässt Abgase vergessen?

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