Ist es nicht schön? Winter! Es ist knackig kalt, Schnee gibt es auch. Mir gefällt die Jahreszeit, wie jede andere auch. Von wegen trostlos, düster, grau. Und es gibt doch tatsächlich noch immer etwas Grünes, das Väterchen Frost und Frau Holle trotzt. Vogelmiere!
Fräulein Luise kommt! Und erzählt, wie Kinder die Kräuter auf der Wiese entdecken. Wohin? Nach Kupferzell nahe Schwäbisch Hall und Künzelsau. Wann? Am 21. November 2009. Warum? Da findet der 2. Kräuterpädagogentag Baden-Württemberg statt – um sichmal wieder zu treffen, ausgiebig zu ratschen, voneinander zu lernen, neue Ideen zu entwickeln, Kolleginnen zu finden. Und Fräulein
Oft lohnt es sich, mal ganz genau hinzuschauen. Da wächst an unseren Ackerrainen (sofern es solche überhaupt noch gibt), auf Waldschlägen oder Schuttplätzen eine Pflanze, an der die meisten völlig achtlos vorbeigehen. Beim flüchtigen Blick kann man sie schon mal mit einer Nessel verwechseln, einer Taubnessel. Wer sich aber der Pflanze mal näher zuwendet, dem
Heute ist sie fast nur noch Zierpflanze, die schöne Weinraute (Ruta graveolens). Dabei hat sie doch so viel zu bieten! Es wird höchste Zeit, altes Wissen wieder zu beleben.
Die Tage werden spürbar kürzer. Herbst kriecht langsam in alle Ritzen. Kälte, Nässe, Dunkelheit – das kann sich schon aufs Gemüt schlagen. Aber da gibt es ein paar Tricks, wie man nebelgrauer Stimmung, triefenden Nasen und kratzendem Hals ein Schnippchen schlägt. Die kennt Kräuterpädagogin und Heilpraktikerin Sieglinde Widmann. Und davon berichtet sie in der Kräuterakademie.
Wenn eine Nudelspezialistin gleichzeitig auch Kräuterpädagogin ist, kommen ganz besondere Sachen auf den Tisch. Iris Hirschhorn vom Schererhof, der (nicht nur) für seine Nudeln landauf, landab berühmt ist, bringt den schwäbischen Spätzle grüne Töne bei, macht aus altbekannten Kartoffelnudeln kräuterwürzige Gnocchi. Das wollen Sie sehen? Da wollen Sie mitmachen? Das wollen Sie schmecken? Kein Problem!
Letzten Samstag, Odelzhausen, Schlossgut. Die ehemalige Malztenne, ein riesiges Gewölbe der Schlossbrauerei, leuchtet in allen Farben, es duftet aus allen Winkeln, Tisch reiht sich an Tisch. Und die Tische biegen sich vor Köstlichkeiten. Genüsse für die Augen, die Nase, für den Gaumen – Genüsse rundum. Von Schwarzen Nüssen, Wildkräuterschmalz über Vogelbeerbrot bis hin zum Schlehenlikör,
Gerda Hasselfeldt, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags und CSU-Abgeordnete aus dem Wahlkreis Fürstenfeldbruck-Dachau, besucht das große Kräuterfest und die Eröffnung der Kräuterakademie auf dem Schlossgut Odelzhausen am Samstag, den 12. September 2009 von 13-18 Uhr. Wir heißen Frau Hasselfeldt sehr herzlich willkommen und freuen uns, dass sie sich die Zeit nimmt. Mitten unter Kräutern und Kräuterpädagoginnen
Von drauß‘ vom Wege komm ich her, ich muss euch sagen, da wuchert es sehr. Allüberall mit mächtigen Spitzen sah ich Springkraut am Bache sitzen. Und zwischen rosa Blütenflor spritzen aus großen Kapeln Samen hervor. (Lieber Herr Theodor Storm – Entschuldigung, dass ich Ihr wunderbares Gedicht verdreht habe.) Also Tüten gezückt und Kapseln gepflückt, daheim
Bauerngärten – Kräutergärten, die faszinieren mich immer wieder. Der hier vom Sesterhof ist so einer: Einerseits steht alles schön sortiert und geordnet, andererseits gibt es eine unglaubliche Vielfalt. Sicher findet man da auch das ein oder andere Kräutlein, das sich „wild“ eingeschlichen hat.
… eine herrlich bunte Blumenwiese, auf der fanden sich würzige Kräuter, leuchtende Blüten und gaukelnde Falter. Hier musste man einfach glücklich sein. Märchenhaft schöne Erlebnisse – die können Sie genießen, wenn Sie am Donnerstag, den 3. September 2009 um 15 Uhr zum Dorfwirt in Landsberied kommen.
Gehen Sie gerne spazieren? Wandern Sie entlang von Wiesen, Waldrändern und auf Wegen? Sicher freuen Sie die vielen Bäume, Sträucher, Blumen und Kräuter, denen Sie dabei begegnen. Nur – kennen Sie die auch? Wollten Sie nicht immer schon mal wissen, was da so am Wegesrande grünt und blüht? Das verrät Ihnen die Kräuterpädagogin Kathrin Huber.
…der muss nach Odelzhausen vor den Toren Münchens kommen – und zwar ab September! Am 12.9.2009 eröffnen wir im schönen Ort an der Glonn (leicht erreichbar über die A 8 München-Stuttgart, Ausfahrt Odelzhausen, der Beschilderung zum Schlossgut Odelzhausen folgen), und zwar im Schlossgut Odelzhausen die Kräuterakademie. Das wird ein Fest!
Zwischen zwei saftigen Blättern lockt rosiger Schinken, schmilzt verlockend würziger Käse – das ist ein Genuss! Ein Beinwellschnitzel ist oberlecker! Wie’s zubereitet wird? Kann man im Kochlustblog nachlesen – HIER klicken.
„Mama, hier iss doch mal ein Wiesenbutterbrot!“ schallt es aus dem Kindermund – und stolz heben Kinderhände eine Scheibe Brot empor, dessen Belag aus kunterbunten Wiesenblüten besteht. „Das schmeckt super-lecker!“ tönt es voller Überzeugung und schwupps, ist die außergewöhnliche Kost in hungrigen Mündern verschwunden. Ein stärkender Imbiss kam genau richtig, denn der erste Ferienmontag war
Bärenklau, der von der Wiese mit botanischem Namen Heracleum sphondylium, fängt gerade an zu blühen. Die dicken Blattstängel kann man schälen und genießen – ähnlich wie Spargel. Schmeckt entfernt auch so. Aber was hat jetzt der Wiesenkerl mit dem langen Weißen vom Feld zu tun?
Da werden nicht nur Kräuterpädagoginnen zart! Ein Gesichtsdampfbad mit Holunderblüten und Zitronenmelisse. Es reinigt die Haut, wirkt glättend, beruhigend und sorgt für frische Spannkraft. Tut einfach wohl… Ach, übrigens, Männer dürfen auch.
Letzten Freitag fand wieder ein Kräuterspaziergang rund um das Kloster St. Ottilien nahe dem Ammersee statt. Restlos ausgebucht. Wie es war? Fragen Sie mal die Teilnehmer. Auf dem Kochlustblog gibt’s eine Fotogalerie und das Rezept für das delikate Rosensirup…
Ja, er scheint doch noch zu retten, der Gute Heinrich (Chenopodium bonus-henricus). Zumindest in Südtirol. Denn dort habe ich ihn häufig angetroffen – entlang von Zäunen, an Hausmauern, in Gartenwinkeln, vor Almhütten. Und mich sehr gefreut, dass es dieses Wildkraut doch noch gibt. Denn bei uns ist er äußerst selten geworden, in unseren sauber aufgeräumten,
Frühsommer, Zeit der Blüten, Farben und Düfte – da blüht Ihnen was! Wir zeigen Ihnen die bunte, würzige Welt der Flora rund um Kloster St. Ottilien und lassen Sie die Köstlichkeiten für Auge und Gaumen natürlich auch kosten. Die erste gemeinsame Kräuterveranstaltung am 24. April 2009 war restlos ausgebucht – 30 Teilnehmer und Teilnehmerinnen hatten
Wiesenkümmel – Schafgarbe – Wilde Möhre: Solange sie nicht blühen, kann man sie nicht so leicht unterscheiden – die Blätter ähneln sich. Da muss man schon genau hinschauen: Hier finden sich (von links nach rechts) Wiesenkerbel, Wiesenkümmel, Schafgarbe und Pastinak.