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Hier wächst Tee!

In den Wald gegangen, das frische Grün bewundert und Tee gefunden! Keine wahre Teepflanze der Art Camellia sinensis, sondern Brombeeren der Gattung Rubus (Art will ich gar nicht bestimmen, das ist angesichts der zahlreichen Formen recht schwierig, aber für die Verwendung auch unnötig). Brombeerblätter? Ja, das junge Laub von den stacheligen Halbsträuchern ist ein hervorragender Lieferant für einen Haustee.

Jetzt treiben zwischen den alten Blätter vom Vorjahr die neuen mit Macht an den bogigen Trieben. Gerne zugreifen, denn Brombeersträucher sind reichlich vorhanden, gelten gar als „Unkraut“ im Wald. Bis in den Hochsommer bilden sich stetig Blätter nach – das dehnt die Erntezeit enorm aus.

Brombeerblätter könnt Ihr frisch wie getrocknet für Tee verwenden, der heiß wie gekühlt getrunken werden kann. Lässt sich gut mit anderen Kräutern, mit Blüten oder auch Früchten mischen. Wirkung? Erfrischend, belebend, blutreinigend, entzündungshemmend…

Noch feiner wird Brombeerblättertee, wenn man die Blätter vorher fermentiert. Mehr dazu HIER und HIER im Blog.

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