Garten: Glück ist, wenn man trotzdem lacht

HerbstzeitloseAuf und ab geht’s mit dem Wetter, auf und ab auch mit Gärtners Freud‘. So glücklich manche Ernte, so verdrießlich ist’s mit Krankheiten. Aber lassen Sie sich die gute Laune bloß nicht verderben. Und bevor es zu sehr ans Herz geht, kommt der Herzensfreund, der Weißdorn noch ins Gartenrezept der Woche. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Herbstzeitlose
Als kehrte der Frühling im Herbst noch einmal mit Krokussen zurück, lassen die eleganten Blütenkelche der Herbstzeitlosen (Colchicum) vermuten. Aus zwiebelförmigen Knollen treiben ein bis drei dieser prachtvollen Gebilde in leuchtendem Rosa. Alte Volksnamen wie Giftkrokus oder Teufelswurz mahnen deutlich vor der Giftigkeit aller Pflanzenteile. Als „Nackte Jungfern“ tragen die Pflanzen jetzt keine Blätter, das Laub erscheint erst im Frühjahr und ähnelt Tulpen- oder Bärlauchblättern.

Bauernregel:
Im September viel Schleh –
im Winter viel Schnee.

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Garten: So wird alles gut

SonnenbrautHab Sonne im Garten, ob’s stürmt oder schneit, ob der Himmel voll Wolken, die Erde ohne Kleid – pflanz sonnige Blumen und sorge fürs Grün (ganz frei nach dem Gedicht von Cäsar Fleischlen)! Und bring was Buntes auf den Tisch, einen knackigen Gartensalat. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Sonnenbraut
Sie strahlen, sie leuchten, sie bringen Sonne in den Garten: Die großen, üppig blühenden Büsche der Sonnenbraut (Helenium). Ihre Heimat liegt in den Prärien Nordamerikas, aber dank ihrer unzähligen Blütenständen, die an kleine Sonnen erinnern, längst Lieblinge der heimischen Insektenwelt geworden. Neben zitronen- bis dottergelben Sorten gibt es auch orange- bis braunrote, oft attraktiv zweifarbig blühende Formen.

Bauernregel:
Ist Matthäus (21.9.) hell und klar,
gute Zeiten bringt’s fürwahr.
Trifft Matthäus stürmisch ein,
wird‘s bis Ostern Winter sein.

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Garten: Erntezeit!

HerbstanemoneDer Garten spendet reichlich, von Bäumen, vom Beet und aus der Erde. Auf zur Ernte. Und vielleicht gleich in die Küche, deshalb gibt es im Gartenrezept der Woche feines mit Roten Beten. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Herbstanemone
Elegant wie eine Geisha auf schwebt die Anemonenblüte auf hohen Stielen im Gartenbeet. Geishas sind Unterhaltungskünstlerinnen, auch darin stehen ihnen die Herbstanemonen (Anemone hupehensis) nicht nach. Im Fernen Osten werden die Pflanzen schon lange kultiviert, in Deutschland sind sie seit 1855 als Gartenpflanzen bekannt. Sie gelten als äußerst robust und doch sehr blühfreudig, nicht selten versamen sie sich sogar reich.

Bauernregel:
Ein guter Septemberregen
kommt nie ungelegen.

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Garten: Das schöne Wetter nutzen

ChiliMorgens und abends zeigt sich deutlich der Herbst, tagsüber ist es dagegen sommerlich. Das heißt im Garten, es gibt viel zu tun. Packen wir’s an! Das Gartenrezept kommt diesmal köstlich fruchtig daher, es geht um Kornelkirschen. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Chili
Chili, Peperoni oder Peperoncini, das ist das Schärfste, was der Garten oder Balkon zu bieten hat! Die bunten Schoten gibt es in unzähligen Sorten in unterschiedlichen Schärfegraden, von mild bis höllisch. Wer es gerne scharf mag, sollte die Pflanzen zur Reife hin eher trockener halten, bei zu reichlichem Gießen „verwässert“ auch das Aroma.

Bauernregel:
An Mariä Namen (12.9.) sagt der Sommer Amen.

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Zum Platzen prall

Tomaten schmecken aus eigenem Anbau am besten, unbestritten. Wo sonst bekommt man so wundervoll sonnengereifte fruchtig-süß-säuerliche Früchte? Viele Sorten haben eine dünne Schale, gehören eben nicht zu den Longlife-Industrie-Tomaten mit extra dicker Haut und wenig bis gar keinem Geschmack. Deshalb platzen eigene Tomaten auch schon mal auf – vor allem, wenn sie nicht gleichmäßig feucht …

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Garten: Spätsommeraufgaben

PalmkohlDie heißen Tage sind vorbei, eine Erholung nach all dem Hitze- und Trockenstress. Jetzt geht es ans Vorbereiten der ruhigeren Jahreszeit. Im Gartenrezept der Woche: Die ausgestochenen Löwenzahnwurzeln werden zu Kaffee oder Likör. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Palmkohl
Eigentlich ein Gemüse, wird der Palmkohl (Brassica oleracea var. palmifolia) gerne als stattliche Zierpflanze gezogen. Immerhin kann eine Pflanze mehr als hüfthoch und doppelt armlang ausladend werden. Noch sind die Blätter zart und geschmackvoll, werden aber umso faserreicher und herber, je länger sie stehen. Als Schwarzkohl, Italienischer oder Toskanischer Kohl wird der Palmkohl in der mediterranen Küche gerne verwendet, man erntet jeweils die äußeren Blätter, und muss nicht wie bei Grünkohl auf den ersten Frost warten.

Bauernregel:
September schön in den ersten Tagen,
will den ganzen Herbst ansagen.

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Garten: Los, los!

Blog BlutpflaumenBloß nichts versäumen? Naja, es darf ruhig auch mal etwas gemächlicher gehen. Es muss ja nicht alles an einem Tag erledigt werden. Denn, eingekocht werden sollen die Gartenfrüchte ja auch noch – für den Wintervorrat. Diesmal im Gartenrezept deshalb ein „heißer“ Aufstrich. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Kirschpflaume
Auf die ist immer Verlass! Kirschpflaumen oder Wilde Pflaumen (Prunus cerasifera), regional auch Kriecherl genannt, tragen selbst in für Obst ungünstigen Jahren, wie dieses eins ist, gute Ernte. Die kleinen Bäume gibt es auch mit rotem Laub, dann heißen sie Blutpflaumen. Die Gehölze werden meistens nur wegen ihrer sehr frühen, überreichen Blüte zur Zierde gepflanzt. Doch sollte man die Früchte nicht verachten, denn sie lassen sich gut nutzen.

Bauernregel:
Sind Lorenz (10.8.) und Bertl (24.8.) schön,
wird der Herbst gar gut ausgeh‘n.

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Garten: Blütenfreuden und Erntesegen

Blog Phlox rosaLohn aller Mühen sind herrlich frische Gartenfrüchte, ob vom Baum oder vom Beet. Lohn der Pflege zeigt später der Rasen. Und Lohn der Achtsamkeit sorgt für schädlingsfreie Pflanzen. Als Lohn für all das gibt es im Gartenrezept der Woche fein gefüllte Zucchini. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Stauden-Phlox
Kommt ein Garten im Sommer ohne diese prächtigen Stauden aus? Große Bälle aus leuchtstarken Blüten bilden auf hohen Stielen wunderbare Wolken. Ein Garten ohne Phlox sei ein Irrtum, meinte der berühmte Gärtnermeister Karl Foerster. Nach dem frühlingsbunten Teppichphloxen kommen die zierlichen Sommerphloxe, den Höhepunkt setzen aber eindeutig die Hohen Stauden-Phloxe (Phlox paniculata), auch Flammenblumen oder Herbstflieder genannt.

Bauernregel:
Wie das Wetter am Maria Himmelfahrtstag (15.8.),
so der ganze Herbst sein mag.

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Garten: Ernten, schneiden, neu bestellen

Blog SonnenaugeDas Wetter wird angenehmer, da heißt es wieder anpacken. Im Rezept der Woche gibt es Stärkung, ein kräftig mit Kräutern abgeschmeckter Kartoffelsalat, mal aus Bratkartoffeln. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Sonnenauge
Es blüht und blüht und blüht – Sonnenaugen (Heliopsis helianthoides var. scabra) gehören zu den angenehmen Dauerblühern, die sich auch noch sehr robust und pflegeleicht geben. Einzig gut mit Wasser versorgt wollen sie sein, dann treiben sie von Juni bis zum Frost immer neue kleine „Sonnenblumen“.

Bauernregel:
Der Tau ist dem August so Not,
wie jedermann sein täglich Brot.

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Garten: Hitzefragen

Strandflieder 1Die Hundstage machen ihrem Namen alle Ehre. Da stellen sich dem Gärtner so einige Fragen. Aber in den lauen Sommernächten lässt sich auch herrlich in den Sternenhimmel gucken. Und vielleicht was grillen, dazu passt das Stachelbeerchutney aus dem Gartenrezept der Woche. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Strandflieder
Schon mal im August am Strand des Mittelmeers in voller Sonne gelegen? Oder in Küstengebirgen der Mittelmeerinseln gewandert? Da ist es richtig warm, so heiß und trocken,  dass einem der hiesige Sommer fast schon wieder kühl vorkommt. Wer solche Verhältnisse gewöhnt ist, wächst in Jahren wie diesen besonders gut. Sommer, Sonne, Strand – der Strandflieder (Limonium sinuatum) fühlt sich da pudelwohl. Vielleicht sollte man sich den mal für den nächsten Sommer vormerken? Braucht nicht gegossen zu werden…

Bauernregel:
Hundstage (23.7.-23.8.) heiß,
Winter lange weiß.

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Garten: Vor den Ferien noch ein Check

Strohblume gelbGarten allein zu Haus? Bevor es so weit kommt, sollte man da noch prüfen, ob alles vorbereitet ist. Und wer in Gardenien Urlaub macht: Im Garten isst man gut, das beweist das Gartenrezept der Woche mit meiner bunten Garten-Focaccia. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Strohblume
Ein bisserl altmodisch, und doch ganz modern, zumindest immer fesch gibt sich die Garten-Strohblume (Helichrysum bracteatum). Ursprünglich in Australien heimisch kommt sie in heißen, sehr trockenen Sommern bestens zurecht. Die kleinen Büsche bilden ständig neue Blütenköpfe, je nach Sorte weiß, gelb, orange, rosa bis dunkel weinrot gefärbt. Als Immortellen, also „Unsterbliche“ kann man die Strohblumen noch lange bewundern, wenn man sie halb aufgeblüht schneidet und kopfüber an einem schattigen, luftigen Ort trocknet.

Bauernregel:
So golden im Juli die Sonne strahlt,
so golden sich der Weizen mahlt.

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Trocken, trockener, ausgetrocknet?

GiesskanneKaum ist mal Sommer, gibt es schon wieder Probleme. Es ist zu trocken! Also darf die Gießkanne nicht an den Nagel, sondern es heißt Gießkannen schleppen. Aber – Wasser ist eine kostbare Ware. Sollte man da im Garten sehr großzügig sein oder doch lieber sparen?
Ich halte es so:

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Garten: Sommerblüten und Sommergemüse pur

Taglilie mit SchwebfliegeDie Sonne lacht, und alles hat gute Laune. Auch der Garten macht Laune, man kann ihn in vollen Zügen genießen. Das Gartenrezept der Woche präsentiert feine Zuckerschoten. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Taglilie
Die Schönheit der einzelnen Blüte währt nur einen Tag, deswegen der Name Taglilie. Weil aber täglich neue Knospen aufspringen, erstreckt sich der elegante Flor über Wochen – die Pflanzen gelten durchaus als Dauerbrenner in Sachen Blütenpracht. Taglilien sind übrigens essbar, in ihrer Heimat Ostasien werden vor allem Blütenknospen als knackiges Gemüse verzehrt, aber auch ganze Blüten als Salatzutat genutzt.

Bauernregel:
Wie’s Wetter an St. Margaret (20.7.),
dasselbe noch vier Wochen steht.

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Garten: Beeren satt!

Lavendel und RosenEs geht ans Ernten, endlich – die Beeren sind reif. Außerdem Tipps gegen lästige Ameisen und Anleitung, wie Hortensien glücklich werden. Im Gartenrezept der Woche machen sich Basilikum-Gnocchi auf Tomatensauce gut. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Lavendel
Dass der Sommer in seine Hochphase kommt, merkt man im Garten oft an einem besonderen Duft – der Lavendel blüht. Seine wunderbare Blütenfarbe, lavendelblau, beruhigt ebenso wie sein charakteristisches Aroma. Ideal für Stressgeplagte! Ein paar Blütenstiele darf man ruhig abschneiden und trocknen, um den Duft ins Haus zu holen.

Bauernregel:
Die erste Birn‘ bricht Margareth (15.7.),
darauf überall die Ernte angeht.

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Garten: Für gute Frucht und neue Blüte

Pfeifenstrauch gefuelltZiergärtner dürfen sich an herrlich duftenden Blüten freuen, Gemüsegärtner sind gut beschäftigt: Zucchinis können vermehrt, Bohnen gesät werden. Das Gartenrezept der Woche: Erdbeeren mit einer besonderen Krönung! Meine wöchentlichen Gartentipps -auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Jasmin
Korrekt müsste man bei dem, dieses Jahr spät, aber richtig prächtig blühenden Pfeifenstrauch (Philadelphus coronarius) von Falschem, Sommer- oder Bauern-Jasmin sprechen. Er hat mit Echtem Jasmin (Jasminum officinale) nichts zu tun, verwandt ist das Gehölz mit den Hortensien. Allein sein süßer Duft, der abends besonders intensiv wird, hat ihm seinen Namen Jasmin eingetragen. Pfeifensträucher sind wie Deutzien mit Hortensien verwandt. Süße Düfte gibt es auch bei vielen Geißblattgewächsen, zu denen Weigelien und Kolkwitzien zählen – all diese Ziersträucher haben gerade Blütenhochsaison.

Bauernregel:
Im Juli warmer Sonnenschein,
macht alle Früchte reif und fein.

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Garten: Damit alles gut wird

KornblumeNicht nur der  diesjährige Sommer missfällt so manchem Gärtner, zusätzlich ärgert man sich auch noch über Ungemach wie Schnecken, Giersch oder Zikaden. Aber da gibt es Abhilfe, etwa im Gartenrezept der Woche. Kommt doch hier der völlig zu Unrecht so geschmähte Giersch zu Ehren, es gibt Gierschblüten-Kücherl. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Kornblume
Immer seltener leuchten aus Getreidefeldern neben rotem Klatschmohn und weißer Kamille viele blitzblaue Kornblumen heraus. Welch ein Verlust fürs Auge, aber auch für die Insektenwelt. Bienen, aber auch Tagfalter und Schwebfliegen laben sich gerne an den filigranen Blütenköpfen, in denen es reichlich Nektar mit hohem Zuckergehalt zu holen gibt. Die lassen sich sehr einfach auch im Garten ziehen: Einfach an sonniger und warmer Stelle auf durchlässigen Boden säen. Funktioniert auch im Balkonkasten.

Bauernregel:
St. Jakob (2.7.) nimmt hinweg die Not,
bringt erste Frucht und frisches Brot.

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Garten: Symphonie in Blau

Grosser EhrenpreisBlaue Stunden im Garten – mit das Schönste, was der Sommer zu bieten hat. Und was nicht alles blau funkelt, im Garten: Afrikalilien im Kübel, Ballhortensien im Schatten, Glockenblumen in der Rabatte, Jungfer im Grünen im Sommerblumenbeet, Trichterwinden am Zaun, Gauchheil in der Ampel, Hainsalbei im Staudenbeet, Staudenlein im Steingarten, Männertreu im Balkonkasten… Im Gartenrezept diese Woche kommt der letzte Spargel zu kulinarischen Ehren, es gibt einen Spargelaufstrich. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Großer Ehrenpreis
Blau, die Farbe des Himmels und des Wassers, ist in jedem Garten eine begehrte Blütenfarbe. Blaue Farbtöne lassen das grüne Wohnzimmer größer erscheinen, ziehen alle Blicke auf sich und passen immer zu allen anderen Farbtönen. Besonders prächtiges Blau zeigen die filigranen Blütenrispen vom Großen Ehrenpreis, von der es sogar eine extra strahlende Sorte namens `Knallblau´ gibt.

Bauernregel:
Wenn Johanniskäfer hell leuchten im Garten,
dann ist gut Wetter zu erwarten.

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Garten: Nach dem Regen

Gewoehnlicher Schneeball mit BieneNach den wochenlangen starken Regenfällen ist Aufräumen im Garten angesagt. Böden sollten gelockert und Mulchdecken gewendet werden. Im Gartenrezept der Woche gibt es Schnitzel, ganz besondere. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Schneeball
Seinen Namen verdankt dieser anspruchslose Zierstrauch den opulenten Blütenkugeln einer Zierform, die wahrhaftig an Schneebälle erinnern. Wasserholder lautet die alte, fast vergessene Bezeichnung, weil die Blütenschirme denen des Holunders ähneln und das Gehölz gerne an feuchten Standorten wächst. In jedem Fall aber ist der Gewöhnliche Schneeball (Viburnum opulus) zur Blütezeit viel mehr als „gewöhnlich“.

Bauernregel:
Juni muss den Ausschlag geben
für den künft’gen Erntesegen.

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Garten: Gut gepflegt

HolunderEndlich Sommer – das sagt uns der Schwarze Holunder mit seinen Blütenschirmen. Da muss man schon wieder an den Herbst denken, zumindest beim Gemüseanbau. Im Gartenrezept aber ein wirklich sommerliches Gericht, so richtig was für Biergarten, Brotzeit, Picknick, als Beilage zum Grillen: Marinierter Almkäse. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Schwarzer Holunder
Wenn der Schwarze Holunder seine Blütenschirme aufspannt, wenn sein verlockender Duft durch den Garten zieht, dann ist laut dem Kalender der Natur der Sommer da! Als Strauch der Frau Holle gilt er seit alters her als Wohnsitz für die guten Hausgeister, wurde als „Apotheke des kleinen Mannes“ hochverehrt und durfte niemals gefällt werden, weil das sonst Unheil brachte.

Bauernregel:
Wie’s Wetter auf St. Medardi (8.6.) fällt,
es bis zu Mondes Schluss anhält.

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Garten: Man müsste den Sommer herbeizaubern können

QuitteDas Wetter ist ja alles andere als garten- und gärtnerfreundlich. Trotzdem kann man sich doch mal ausgiebig um die Sommergewächse kümmern, Tomaten und Basilikum. Im Gartenrezept diese Woche: Kräuterbutter, denn die Kräuter wollen mal abgeerntet werden. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Quitte
Kirschen, Birnen, Äpfel sind verblüht, da öffnet die Quitte erst ihre Knospen: rosa überhaucht, fein duftend. Quittenbäume gelten als selbstfruchtbar, brauchen also keinen zweiten Baum ihrer Art in der Nähe. Für die Bestäubung sorgen Bienen, die sich am Nektar der Blüten laben. Hoffentlich finden sie auch in diesem kühlen Jahr zu den Quitten.

Bauernregel:
Juni muss den Ausschlag geben
für den künft’gen Erntesegen.

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Garten: Verspätete Eisheilige oder verfrühte Schafskälte?

Akelei blauAchtung, Kälte – das mögen viele Pflanzen gar nicht, Gärtner übrigens ebenfalls nicht. Da heißt es sich warm anziehen. Trotzdem wird es wohl bald wieder wärmer, da darf man sich auf Erdbeeren und Bohnen freuen. Im Gartenrezept diese Woche: Salbeimäuschen. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Akelei
Anmutige Blumen schaukeln an dünnen Stielen hoch über adrett gefiedertem Laub. Ihre besondere Blütenform verlieh der Akelei auch die Volksnamen Elfenhandschuh, Taubenblume oder „Fünf Vögerl zusamm“. Einmal im Garten, immer im Garten – die Akelei bleibt treu, denn sie versamt sich reichlich.

Bauernregel:
Ist der Mai heiß und trocken, gibt‘s für den Bauern keine Brocken.
Ist der Mai kühl und nass, füllt das dem Bauern Scheun‘ und Fass.

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Garten: Blumiger Mai

FliederMan kommt kaum mit, wie schnell dieses Jahr sich alles entwickelt, sprießt und gedeiht. Aber man darf ruhig auch mal alle Fünfe gerade sein lassen, im Garten läuft ja nichts davon. Höchstens hinzu, so wie Schnecken, auf die gilt es aufzupassen. Im Gartenrezept diesmal: Rhababerschorle mit Waldmeister, ein maiköniglicher Genuss! Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Flieder
Der Frühling hat seinen Höhepunkt erreicht, wenn der Flieder blüht. „Wie duftet doch der Flieder, so mild, so stark und voll!“ lobt Hans Sachs in Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“. Er wird aber nicht den Flieder mit den lila oder weißen Blütenkerzen gemeint haben, denn der kam erst viel später in hiesige Gärten. Mit Flieder bezeichnet man nämlich nicht allein den Blütenstrauch aus dem Orient, sondern auch den Holunder – der blüht ein wenig später mit weißen Schirmen.

Bauernregel:
Kalter Mai tötet Ungeziefer und bringt gute Ernte.

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