Tulpen sind als Schnittblumen nach Rosen höchst beliebt. Nachhaltiger als Tulpen, die nicht lange halten, sind selbst gehäkelte Blüten an Zweigen vom Rückschnitt.
Knospen, fachsprachlich Gemmae, sind das Kostbarste, was ein Baum oder Strauch trägt. Sie stecken voller Vitalität. Die will auch der Mensch sich einverleiben und davon für die eigene Gesundheit profitieren.
Bayern 1 macht Sie mit meinen Tipps gartenschlau: Lavendel gehört jetzt unters Messer. Was Sie mit den alten Stängeln und einem Schuss Wodka anstellen?
Hübsch bunt und duftig schmelzend: Blüten in allen Farben machen eine schlichte Butter zur Krönung auf jedem Brot. Passt aber auch gut Semmeln, zu Gemüse, gegrilltem Obst und selbst zu Fleisch, z.B. Hühnchen. Und geht sehr einfach: Blüten von Rosen, Nachtkerzen, Kornblumen, Klatschmohn, Baldrian, Mädesüß, Malven usw. fein schneiden und unter zimmerwarme Butter rühren. In eine Box füllen oder mit Frischhaltefolie zur Rolle formen oder in Silikonförmchen füllen, kühlen - schon fertig. Wer es gerne süß mag, rührt noch etwas Honig und/oder Himbeeren in die Butter. Wer es pikant bevorzugt, mischt Curry oder Chilipulver dazu.
Hanami - Blüten betrachten, dieser japanischen Tradition folge ich gerne. Und feier die Schönheit der Frühlingsblüten - ob nun Kirschbaumblüten oder sonst welche. Was für ein Fest!
Vor langer Zeit hielten die Pflanzen im Wald eine Versammlung ab. Sie forschten nach dem Gewächs, dessen Zweige dereinst dem Heiland als Dornenkrone solche Pein gebracht hatten. Die Wildrose konnte es nicht sein, ihre Ranken hatten viel zu feine und zu weiche Stacheln. Auch vom Weißdorn fiel der Verdacht ab, waren seine Äste doch gar nicht biegsam genug. Schließlich blieben nur der Kreuzdorn und die Schlehe übrig.
Alle reden vom Schutz der Insekten, da reihen sich Gartenbesitzer auch gleich mit ein. Immerhin pflegen sie doch ein grünes Paradies voller Blüten. Vielen Hobbygärtnern ist gar nicht bewusst, dass sie aber leider mehr für sich als für die Insekten tun. Beispiel: Harlekinweide (Salix integra `Hakuro Nishiki´), auch Flamingobäumchen oder Kirmesweide genannt. Sieht ja hübsch aus...
Die gute Idee für Garten und Balkon auf Bayern 1: Im Staudenbeet regt sich was, hier im Bild treibt der Phlox. Genau richtig, um durch Teilen der Blütenpracht im Sommer auf die Sprünge zu helfen.
Blüten, die so leuchten wie die von den Christrosen - da komme ich ins Schwärmen. Es scheint, als ob all das Licht des vergangenen Sommers. in den Wurzeln gespeichert, jetzt über die Stängel nach oben zu den Knospen geleitet wird und in den sich öffnenden Blüten mit großer Strahlkraft die dunklen Tage erhellt. Mit ihrer außergewöhnlichen Blütezeit sorgt die Christrose - einstmals auch Sonnvogelkind genannt - für lichte Momente. Sekundenglück?