"Ein heißes Bad erfrischt den Körper, ein heißer Tee den Geist.", sagt man (nicht nur) in Japan. Für mich gehört Tee - in verschiedensten Formen - zum Alltag. Unter Tee verstehe ich hier nicht wie sonst streng gesehen nur den Aufguss der Blätter von der echten Teepflanze (Camellia sinensis), sondern ganz einfach alle Aufgüsse, Abkochungen und Kaltansätze von Blättern, Blüten, Knospen, Früchten, Wurzeln, Rinden. Tee trinke ich zum Genuss, gerne aber auch, um Beschwerden zu lindern. Mit einer guten Tasse Tee habe ich mich aufs Sofa gesetzt und ein neues Buch zum Thema studiert.
Jetzt gilt es genau zu schauen: Blühen die Schlehen auf? Denn so viele Tage die Schlehen vor Georgi (23.4.) ihre Blüten öffnen, so viele Wochen herrscht der Sommer. Eine alte Bauernregel weiß: „So viele Tage vor Georgi die Schlehe blüht, so viele Tage vor Jakobi (25. Juli) man zur Ernte zieht.“ Eine andere: „Blüht die Schlehe weiß wie Schnee, ist’s Zeit, dass man die Gerste säe.“
Das große Frieren – von wegen kalte Füße, Gänsehaut und klamme Finger: Es gibt doch Pflanzen, für jede Lebenslage, und gegen alles ist ein Kraut gewachsen. Hier ein paar Beispiele:
Aus den papiernen bis holzigen Kammerwänden, welche die beiden „Gehirnhälften“ des Walnussinneren trennen, bereitet das Volk laut althergebrachtem Wissen einen Tee oder Heilwein, der hilfreich bei Herzschwäche ebenso wie zur Stärkung der Nerven und zur Förderung des Schlafes sein soll.
Wegen der kräftigen Gerbstoffe wirken die Blätter – gewöhnlich verwendet man nur die Fiedern ohne Stiel und kräftige Mittelrippe – zusammenziehend, entzündungshemmend, juckreizlindernd, schmerzstillend, gewebestärkend und reinigend.
Dann vertrau auf Wacholder. Wacholder regt die Ausscheidung an, erhöht die Wassermenge und kann helfen, Keime bei einer beginnenden Blasenentzündung auszuschwemmen. Beeren (höchstens 1 TL pro Tag) direkt kauen oder einen Tee zubereiten: 1 TL Wacholderbeeren zerquetschen und mit 250 ml heißem Wasser überbrühen, zugedeckt 5 Minuten ziehen lassen, abfiltern. Drei Tassen pro Tag sollten
Dann vertrau auf Thymian. Die nächste Grippe kommt bestimmt, doch nicht zu dem, der Thymian nimmt. Mit Thymian, frisch oder getrocknet, einen Tee zubereiten (mit heißem Wasser übergießen, zugedeckt 5 Minuten ziehen lassen) und mehrmals am Tag genießen. Nach Wunsch mit Honig süßen.
Aus Brombeer-, Himbeer-, Walderdbeer- und vielen weiteren Blättern wie von Wildkirschen, Wildrosen oder Walnussbaum lässt sich feiner Tee aufbrühen. Schmeckt schon aus frischem Blattwerk gut. Aber wie beim echten Tee ergibt sich nochmals ein ganz anderes Aroma, wenn die Blätter fermentiert werden, jedem vom Unterschied zwischen Grünem und Schwarzen Tee bekannt.
So jung gibt es sie erst nächstes Jahr wieder: Blätter vom Ginkgo (Ginkgo biloba). Jedes von ihnen sieht so bezaubernd aus, dass man schon zuerst überlegt, ob man es pflücken darf. Aber ein paar davon, hier ein von dem Ast, dort eins von jenem Zweig, wird ein großer Baum schon verschmerzen können. Ich brauche nur
Die Schlehen (Prunus spinosa) blühen! Schlehensträucher erinnern mich immer an das Märchen Schneewittchen: Weiß wie Schnee (die Blüten), schwarz wie Ebenholz (die Rinde) und rot wie Blut (wenn man sich an den Dornen sticht – oder der Saft der Früchte).
Getrunken hilft ein Tee aus Walnussblättern, Durchfall zu stoppen, Beschwerden im Magen, bei Gicht und rheumatische Schmerzen zu lindern. Laut Volksheilkunde wird ein Tee aber auch bei Kopfschmerzen, zur Blutreinigung und zur Ausschwemmung von Schwermetallen getrunken, ebenso zur allgemeinen Stärkung empfohlen und auch bei Problemen mit dem Lymphfluss eingesetzt.
Wunderbar kupferrot treiben sie im späten Frühjahr aus, die gefiederten Blätter der Walnuss. Sie erscheinen als letzte von allen heimischen Bäumen, entfalten sich zu stattlicher Größe und werden im Herbst schon vor allen anderen ohne Herbstfärbung abgeworfen.
„Der nächste Schnupfen kommt bestimmt, doch nicht zu dem, der Thymian nimmt!“ heißt eine alte Weisheit. Wer regelmäßig mit Thymian würzt, beugt am besten vor. Dank seiner ätherischen Öle stärkt er Lunge und Magen gleichermaßen. Und kratzt dann doch einmal der Hals, reizt der Husten, dann hilft eine gute Tasse Thymiantee oder bringt ein Thymianbad
Noch einmal etwas zum Apfel. Makellos muss er sein, ohne jegliche Wurmlöcher, Hagelschäden oder braune Flecken. Selbst die für manche Sorten typische Berostung, also raue, bräunliche Schalenflächen, mag man nicht. Zu kleine, krumme, beschädigte Äpfel lässt der Verbraucher liegen. Also müssen Äpfel auf astrein getrimmt werden. Gespritzt. Damit die Grenzwerte eingehalten werden, kommen einfach viele
Bald ist es soweit, auf Schlossgut Odelzhausen öffnet das alljährliche Kräuterfest seine Tore und Türen! Am Samstag, den 14. September 2013 von 10 bis 18 Uhr zeigen viele Kräuterpädagogen und Handwerker, Dienstleister und Gärtner, was man mit Kräutern alles machen kann. Übrigens, Odelzhausen ist ganz leicht erreichbar, es liegt an der A 8 zwischen München
Nie sind sie besser als jetzt: Lindenblüten! Voller Sonne, voller Wärme, voller Duft. Den sie uns dann wieder spenden, wenn wir es dringend nötig haben – die grauen, kalten Tage kommen bestimmt. Dann eine Tasse Lindenblütentee, da kommen sommerliche Gedanken sofort zurück.
Gerne trinkt man Grünen oder Schwarzen Tee. Frisch aufgebrüht ein besonders guter Durstlöscher, im Sommer ein ideales Getränk, ob der Sommer nun heiß oder gerade mal wieder kühl ist. Wer aber Wert darauf legt, sich möglichst mit Produkten aus der Heimat zu versorgen, bekommt hier ein Problem.Doch es gibt Auswege.
Der August, das ist eigentlich der Sommer-Sonnenmonat. Auch wenn die Sonne uns heuer öfter mal im Stich lässt – die Blüten zumindest, in deren Name die Sonne Programm ist, trotzen jedem Wetter. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de. Sonniges tut immer gut: • Sonnenhut und Sonnenhüte. • Sonnenaugen und Sonnenblumen. • Sonnenbraut und Sonnenröschen.
Der Garten steht prächtig da. Feucht-warmes Wetter haben das Wachstum angekurbelt. Sonnige Tage und laue Nächte laden zum erholsamen Genuss im Grün ein. Doch ein wahrer Gärtner mag nicht still im Liegestuhl sitzen, er findet immer etwas zu tun. Beeren ernten? Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de. Sommerfreuden: • Erste Beeren und Kirschen. •
Frostige Zeiten allerorten – oder zumindest draußen in den Gärten: Dort ist jetzt Winterruhe angesagt. Zimmerpflanzen hingegen haben jetzt Hochsaison, und auch Winterkräuter wie der Thymian sind gerngesehene Gäste auf der Fensterbank. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de, diesmal sind es vor allem Zimmer-Gartentipps.
Jetzt ist Hochsaison für Zimmerpflanzen: Sie mögen es gut durchlüftet, aber nicht zu kalt. Den Christbaum brauchen Sie übrigens nicht an einer Sammelstelle abgeben: Den können Sie im Garten nämlich aufs Beste wiederverwerten. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de Auf ein gutes neues Gartenjahr, schon grünt und blüht uns was: • Sprossen von Kresse
Die Forsythien geben den Startschuss: Sobald sie leuchtend gelb blühen, geht’s den Rosen an die Triebe. Nehmen Sie jetzt die Schere in die Hand und legen Sie los! Meine wöchentlichen Gartentipps, auch auf br-online. Bauernregel: Jeder warme Frühlingsregen kommt den Pflanzen wohlgelegen.
Die Sonne hat den Schnee weggeleckt und den Löwenzahn aus der Winterstarre geweckt. Schon heben sich die Blättchen der Rosette und recken sich dem Frühling entgegen. Fast sieht man in der Mitte die dicke Blütenknospe schon aufblühen. Wer da nicht munter wird. Übrigens, ein Löwenzahntee bringt nach durchzechter Faschingsnacht den Stoffwechsel wieder gut in Schwung