Walnussblätter-Tee für die innerliche Anwendung

Walnussblätter-Tee für die innerliche Anwendung

WalnusslaubGetrunken hilft ein Tee aus Walnussblättern, Durchfall zu stoppen, Beschwerden im Magen, bei Gicht und rheumatische Schmerzen zu lindern. Laut Volksheilkunde wird ein Tee aber auch bei Kopfschmerzen, zur Blutreinigung und zur Ausschwemmung von Schwermetallen getrunken, ebenso zur allgemeinen Stärkung empfohlen und auch bei Problemen mit dem Lymphfluss eingesetzt.

Ätherische Öle verleihen dem Aufguss dabei ein angenehm würziges Aroma. Frisches Laub hat zudem einen sehr hohen Vitamin C-Gehalt. Damit dieser Tee gut schmeckt und weder zu bitter noch kratzig schmeckt, auch die inneren Schleimhäute nicht zu stark reizt, übergießt man die Blätter mit Heißwasser und lässt sich nicht zu lange ziehen:

1-2 TL fein zerkleinerte getrocknete oder 1-2 Esslöffel in Streifen geschnittene frische Walnussblätter mit 250 ml heißem Wasser überbrühen, zugedeckt 1-3 Minuten ziehen lassen, abseihen, nach Geschmack leicht süßen und sofort genießen. Zwei- bis dreimal täglich eine Tasse trinken, nicht länger als drei Wochen anwenden. Wer nach Einnahme Übelkeit oder Magenschmerzen verspürt, sollte den Tee sofort absetzen.

Der Tee schmeckt besonders angenehm, wenn zu den Walnussblättern noch etwas Orangenschale und/oder Ingwer gegeben wird. Die gute Nachricht für Allergiker ist, dass der Walnussblättertee frei von den allergen wirkenden Eiweißstoffen ist, welche in den Nüssen für die Beschwerdesymptome sorgen.

3 Kommentare
  • Anonymous
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    Hallo, Frau Greiner. Vielen Dank für den interessanten Beirag. Ein Ergänzung habe ich noch: Man kann den Walnussblättertee auch als Umschlag für die Haut (gegen leichte Entzündungen, Ekzeme oder Schwitzen) anwenden. Dazu einfach ein Tuch in den Tee nach Ihrem Rezept tunken und 20-30 min. auf betroffene Hautpartien auflegen.

    Viele Grüße
    https://walnussbaum-kaufen.de/walnussbaumblaetter/

    31. August 2018 um 16:52
  • Anonymous
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    Wann ist die beste Zeit für die Ernte der Walnussblätter zur Tee-Zubereitung?

    16. Oktober 2018 um 18:33

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