In der Sendung Freizeit vom BR, Thema Kochen mit Bäumen, war am vergangenen Sonntag zu sehen, wie der Schmidt Max mit Lindenblättern ein Mehl herstellt und damit dann einen lindgrünen Spätzleteig rührt. Das gab’s zum Schwindelgulasch und Blaukraut mit Holunder und Quitte. Blattmehl? Ja, denn nicht nur Getreide ergibt Mehl. Blätter für die Mehlbereitung Frische
Zum süßen Abschluss eines Tages oder als Krönung für ein Menü: Apfelkonfekt mit Schafgarben-Teegebäck, Hagebuttenjoghurt und Schwarzen Walnüssen. Für das Apfelkonfekt werden fein geraspelte Äpfel mit etwas Saft, Zimt und Zucker zu einer dicken Paste eingeköchelt. Keksbrösel und geriebene Nüsse sowie zum Verfeinern einen Fruchtlikör untermischen, es soll eine gut formbare Masse entstehen. Daraus Kugeln,
Zu St. Martin eine Pflanze, deren Früchte wie Lampions aussehen, die wie Laternen glühen, die Licht in die dunkle Zeit bringen: Lampionblumen (Physalis alkekengi). Besonders schön, wenn die äußere Hülle schon vergeht…
Das Lavendelo? Eine hübsche Zeitschrift, außergewöhnlich und mit viel Liebe gemacht. Für kreative Geister und naturverbundene Seelen. Mit Respekt und Hingabe an die Vielfalt der Natur. Auf Naturpapier gedruckt. Lesenswert. Christiane Büch und Tine Sprandel, das Duo von der Redaktion, öffnen einen Schatz an bunten Beiträgen, viermal im Jahr. Waldreiche Worte In der Ausgabe vom
Bayern 1 macht Sie mit meinen Tipps gartenschlau: So bringen Sie scharfe Dinger durch die kalte Jahreszeit. November im Garten. Die Geranien dürfen noch ein bisschen draußen bleiben, damit sie noch viel Licht tanken bis es ins Winterquartier geht. Und da nehmen Sie doch in diesem Jahr mal ihre Chilis aus dem Garten mit. Chilis
Einst gang und gäbe, oft Notnahrung, heute Luxuskost: Eicheln. Nicht nur den Schweinen vorgeworfen und in Form von Schinken gegessen, sondern selbst zur Wurst gemacht. Eicheln schmecken, bei entsprechender Vorbereitung richtig gut. Und sind sehr nahrhaft. Warum nicht die Schätze des Waldes in die Ernährung einbeziehen? Was früher selbstverständlich war, ist doch heute interessant und
…mit Bäumen! In der Sendung „Freizeit“ vom Bayerischen Fernsehen. Mit mir gemeinsam. Wir sammeln im Wald, am Waldrand und von Hecken vorm Wald. Eicheln, Douglasiennadeln, Weißdorn, Schlehen, Lindenblätter, Erlenkätzchen, Fichtenzweigerl und was uns sonst noch so vor die Augen kommt. Daraus entsteht ein Herbstmenü. Schlehenpunsch zum Aperitif, Eichelwurst zur Vorspeise, Lindenblattmehlspätzle im Hauptgang, Nadelzucker und
Bayern 1 macht Sie mit meinen Tipps gartenschlau: Was jetzt noch zu tun ist. Die Gartensaison geht zu Ende. Kennen Sie das auch? Wenn man in den Urlaub fährt, dann muss alles in der Wohnung aufgeräumt werden. Genauso ist es mit dem Garten, wenn der Winter kommt, jede Menge Arbeit. Entspannter geht’s mit einem naturgemäßen
Bayern 1 macht Sie mit meinen Tipps gartenschlau: Was für ein Glück, wenn man viele Regenwürmer im Garten hat! Abrakadabra – wie wird aus Herbstlaub fruchtbare Erde? Regenwürmer kennen das Geheimnis. Und sie lieben den Herbst. Rosige Zeiten für Regenwürmer Sie fressen Erde und abgestorbene Pflanzenteile und bilden daraus in ihrem Darm Ton-Humus-Komplexe. Die finden
Fridays for Forests: Lieber Jahresringe als Brilliantringe
Bling-bling, glitzer-glitter – das gibt es nicht nur für Dekolleté, Handgelenk und Finger, bei Make-up, Handtasche und Dirndl, sondern jetzt auch in Marmeladen (tatsächlich, siehe hier, wen’s interessiert) oder vegan (hier). Braucht man sowas? Ich jedenfalls bevorzuge den Schmuck des Waldes, der ist unbezahlbar. Das ist in jedem Fall vegan, biologisch abbaubar, CO2-neutral, ökologisch verträglich…
Bayern 1 macht Sie mit meinen Tipps gartenschlau: Jedes Jahr stellt sich erneut die Frage, was mit all den Blättern passiert, die jetzt von den Bäumen fallen. Bloß nicht wegwerfen, Laub ist kostbarer Rohstoff. Das Gartenjahr geht zu Ende und schenkt uns jede Menge Laub. Haben Sie gewusst, dass Sie mit einem ganz normalen Laubrechen
Fridays for Forests: Lieber buntes Laub als schwarzweiße Blätter
Zeitung lesen – das ist für mich seit Jahrzehnten morgendliches Ritual. Ausgiebig schmökere ich in den Seiten bei einer guten Tasse Kaffee. Nur, häufiger stört mich, was da Schwarz auf Weiß steht. Wenn ein Artikel schlampig recherchiert ist, wenn es von Rechtschreib- und Grammatikfehlern wimmelt, wenn verquere Ansichten dargestellt werden. Dann gehe ich lieber in
Erstaunlich, was ein kleines Loch alles eröffnet. Ein großes Blatt wie das hier vom Huflattich nehmen, eine kleine runde Öffnung hineinstanzen, besser mit Messer, Schere oder Fingernägeln herausschneiden, und durchschauen. Wirkt wie eine Lupe!
Man trifft ihn nur noch selten an, den heimischen Wild- oder Holzapfel (Malus sylvestris). Und nicht jedes Jahr trägt er so viele schöne Früchte wie hier auf dem Bild. Wobei die einzelnen Äpfelchen nur 2-4 cm Durchmesser erreichen. Sie schmecken sehr sauer, fast bitter. Aber sie runden Apfelspeisen, Apfelsaft und -most sehr gut ab –
Bayern 1 macht Sie mit meinen Tipps gartenschlau: So vermehren Sie die Stars im Staudenbeet. Ob Bauernpfingstrose, Edelpfingstrose aus China oder Wildart, Pfingstrosen können ohne Weiteres 100 Jahre alt werden und einen Gärtner ein Leben lang begleiten, ja sogar von ihm vererbt werden. Damit gehören sie zu den langlebigsten Gartenstauden. Während der vielen Jahre bleiben
Fridays for Forests: Lieber im Regen im Wald als in der Nässe der Straße
Überall wird übers Wetter gejammert. Es hat den Anschein, dass man nirgends aussprechen darf, der Sommer sei vorbei. Herbst, was für ein Wort? Und erst Regen – sprich das gar nicht erst aus! Was ist das nur, dass alle nur noch Sommer, Sonne, Hitze wollen, und sich kaum jemand mehr für Herbst, Regen und Kühle
Durch eine im Kommentar gestellte Frage zu meinem Artikel über Hagebutten bin ich auf eine Webseite vom Gartenjournal.net gestoßen, auf der man Seltsames über Heckenrosen, Hundsrose und Hagebutten lesen kann: Man dürfe Heckenrose nicht mit Hundsrose verwechseln, weil „nur die als Hagebutten bezeichneten Früchte der Hunds-Rose“, also von Rosa canina essbar seien. Die „eher orangeroten
Der Weißdorn (Crataegus) trägt nahezu jedes Jahr üppig Früchte. Verführerisch locken sie von den Zweigen, da möchte man immer zugreifen. Schon mal probiert? Naja, eine Geschmacksexplosion kann man das kaum nennen. Mehlig mit einem Hauch von Säure. Die botanisch Apfelfrüchtchen genannten Dinger heißen im Volksmund deshalb auch Mehlfässchen. Mal überlegen, was sich damit anfangen lässt…
Eigentlich versteht man unter „Spring in den Mund“ ja Saltimbocca, also Kalbsschnitzel mit Salbei und Parmaschinken. Aber das Rezept von Renate Blaes auf dem Kochlustblog passt viel besser zu diesem Titel: Bohnen mit Zitronenmayonnaise und Springkrautsamen – anschauen und unbedingt nachkochen!
Bayern 1 macht Sie mit meinen Tipps gartenschlau: Hecken-Check! Die trockenen Sommer hinterlassen Spuren im Garten – beliebte Heckenpflanzen wie Thuja und Kirschlorbeer machen schlapp und werden braun. Thujenhecken mögen’s kühl Der Lebensbaum, gemeinhin einfach Thuja genannt, fühlt sich bei uns nur dort wohl, wo es feucht-kühle Witterung gibt, mit ausreichend Niederschlägen und mäßigen Temperaturen. Als
Fridays for Forests: Lieber im Wald das Ferne suchen als mit Thomas Cook gar nicht abheben
Fernweh? Ja, habe ich auch manchmal. Fliegen? Ist klimaschädlich, sollte man besser lassen. Wie also die Weite der Welt erkunden? Dafür habe ich eine Idee: In den Wald gehen! Man braucht nur offene Augen und etwas Phantasie. Was man da alles entdeckt. Und wer sich auf neue Blickwinkel einlässt, entdeckt plötzlich ganz andere Perspektiven. Da
Brennnesseln stehen an vielen Stellen jetzt noch in voller Frucht, deshalb habe ich reichlich geerntet. Die dreikantigen Nüsschen gelten nicht nur als „grünes Viagra“ und „Kaviar vom Land“, sondern sind schlichtweg ein besonderer Genuss. Was also liegt näher, als die kleinen Dinger mit edlen Tartufolo oder Pommes de terre, also Kartoffeln zu kombinieren? Es entsteht
Bayern 1 macht Sie mit meinen Tipps gartenschlau: So bleiben Ihre Früchte schmackhaft! Das ist bitter im doppelter Hinsicht Mehr als ärgerlich – da treibt man all den Aufwand, um schöne Gurken, Melonen, Zucchini und Kürbisse heranzuziehen, und dann schmecken sie gallebitter. Ein Problem, das immer häufiger in Hausgärten auftaucht. Bitter macht nicht lustig Die
Fridays for Forests: Lieber Geschichten vom Wald als Storys von Trump und Konsorten
Sensations-Mache. Twitter-Meldungen. Lügenpresse. Fake News. Propaganda. Mag ich nicht mehr hören und nicht mehr lesen. Wie kann ein Mensch behaupten, dass er sich niemals irrt? Warum blasen sich manche Leute so unsäglich auf, nur weil sie meinen, der Welt etwas sagen zu müssen? Unlauter, scheinheilig, respektlos. Da gehe ich doch lieber in den Wald. Der