Feurig orangerot, aromatisch duftend und mit pikanter Würze präsentiert sich ein Essig, der mit Kapuzinerkresse verfeinert wird. Der sieht nicht nur attraktiv aus und schmeckt hervorragend, sondern hat auch allerlei Kräfte. So entsteht der Essig Ein Gefäß, z.B. eine Flasche mit weitem Hals oder ein Einmachglas wird locker zu einem Drittel mit frischen Kapuzinerkresseblüten gefüllt.
Ein wahres Multitalent Sie schmückt mit leuchtenden Blüten so manchen Garten, so manchen Balkonkasten und Kübel, die Große Kapuzinerkresse, botanisch Tropaeolum majus. Mit ihrer Pracht macht sie nicht nur viel Freude, sondern sich auch sonst in vielfältiger Weise nützlich. Gewitzte Gärtner setzen sie als Blattlausfänger ein, pflanzen sie als Schnecken abwehrende Barriere rund um das
Bayern 1 macht Sie mit meinen Tipps gartenschlau: Wer noch ein Weilchen wartet, dem blüht’s im Frühjahr umso schöner! Schon jetzt liegen sie wieder in den Regalen der Gartencenter, Super- und Baumärkte: Die Zwiebeln von Tulpen, Narzissen, Hyazinthen und vielen weiteren Frühlingsblühern. Der Verkaufsstart verlagert sich leider immer weiter nach vorne und verlockt schon im
Fridays for Forests: Lieber von Waldaugen beobachtet als von Objektiven verfolgt
Wohin man auch geht: wachsame Kameraobjektive beobachten einen auf Schritt und Tritt, registrieren jedes Mundwinkelzucken. Manchmal kann ich es kaum noch ertragen, dass ich aus allen Winkeln gefilmt, abgelichtet und optisch überwacht werde. Und wenn mich nicht gerade eine Livecam filmt oder mich jemand (meist unbeabsichtigt – oder?) mit dem Handy aufnimmt, dann habe ich
Das Rezept vom Kochlustblog gleich nachgekocht im Kurs – und die Teilnehmer waren begeistert. Geht wirklich sehr einfach und schmeckt sensationell. Weil nicht genügend Breitwegerichfrüchte für alle Kohlrabischeiben da waren, haben wir die Panade mit Semmelbröseln gestreckt – auch gut. Mit Breitwegerichfrüchten und -samen gibt es noch mehr Rezepte in der neuen Kochlust von Renate
Fridays for Forest: Lieber Picknick zwischen Ameisen als Fastfood unter einer hungrigen Herde
Fridays for Forest: Zugegeben, so manches Fastfood hat schon was und ab und zu gönnt man sich ein paar Fritten aus der Bude. Was daran nervt, ist der Lärm (nervtötendes Gepiepse der Zubereitungsautomaten, schrille Musik aus Lautsprechern), das Gedränge (alle haben es sehr, sehr eilig), der Geruch (ein merkwürdiges Gemisch aus Frittierfett, Süßem und Desinfektionsmitteln). Da packe ich mir doch lieber einen Korb mit Getränk und Gebäck, spaziere gemütlich in den Wald, suche ein ruhiges Plätzchen - und genieße! Die Ruhe, die Einsamkeit, die Waldluft. Und natürlich mein mitgebrachtes Wald-Picknick.
Fingerfood vom Feinsten. Aus wilden Gefilden auf den kultivierten Tisch. Kombiniert mit toller Knolle, einem Arme-Leute-Essen, aber nur dem besten. Brennnessel plus Kartoffel! Dazu schöne festkochende Kartoffeln (am besten Fingerkartoffeln, also längliche Sorte wie Bamberger Hörnchen, Kipferl) in Salzwasser garen, pellen und gut ausdampfen lassen. In halbzentimeterdicke Scheiben schneiden, in Öl, Schmalz oder Butter kross
Gestern eingetroffen – mein neues Buch „Wildkräuterrezepte – mit Pflanzenlust durchs Jahr“. Mit Rezepten aus meiner Küche, die sich bewährt haben und richtig gut schmecken, mit kleinen Geschichten zu verschiedenen Wildkräutern, von Giersch und Löwenzahn über Dost und Rotklee bis Mispel und Fichte. Im Herzen grün und doch herrlich bunt – auch dank der wunderbaren
Wird wohl kaum passieren, dass vom Giersch mit Linsen, Birnen und Speck von letzter Woche noch was übrig geblieben ist – dafür schmeckt das doch viel zu gut. Wenn doch, dann habe ich einen Vorschlag, den Rest zu einem mindestens ebenso wunderbaren Gericht aufzuhübschen – oder es wird nochmal neu gekocht. Zu den Linsen mit
Fridays for Forest: Lieber an Bäumen empor blicken als Radieschen von unten betrachten
Fridays for Forest: Kann man gar nicht oft genug tun - in den Wald gehen, im Park spazieren, sich unter einen Baum stellen und den Kopf in den Nacken legen, die Augen zum Himmel richten. Oder besser in die Baumkrone. Was für ein Anblick! Ich gehe immer wieder gerne zu einem Baum, lehne mich an seinen Stamm und schaue nach oben. Da spüre ich Leben. Die Radieschen von unten kann ich mir noch früh genug betrachten...
Zur Pflanzenlust kommt jetzt noch Kochlust – eigentlich nichts Neues, denn ich koche ja bekanntlich gerne. Liebend gerne mit Wildkräutern, Wildfrüchten, Baumblättern und anderen ungewöhnlichen Zutaten. Das gibt es jetzt nicht mehr nur von mir allein, sondern gemeinsam mit Renate Blaes: auf dem Kochlust-Blog! Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen, da klappert das
Giersch gibt es frisch nur im Frühling? Stimmt gar nicht, auch jetzt im Spätsommer sind junge zarte Blättchen wieder frisch zu haben. Im Schatten der großen alten Blätter oder nach Abmähen nachgewachsen. Also ab damit in die Küche! Schön herzhaft, dieser Giersch – mit Linsen, Birnen und Speck. Geht ganz einfach: Linsen garen, Birnen putzen
Fridays for Forest: Lieber Sekundenglück als Stundenfrust
Fridays for Forest: Was für ein Glück, wenn auch nur für eine Sekunde - ein Wassertropfen an einer Fichtennadel, in dem sich das Sonnenlicht bricht. Ein Labsal für die Seele. Herrlich erfrischend, obwohl es doch nur ein kleiner Tropfen ist - aber eben lebensspendendes Nass. Wundervoll erheiternd, obwohl doch nur ein winziger Lichtstrahl - aber eben lebenserhaltendes Sonnenlicht. Ist mir allemal lieber als stundenlang am Strand zu liegen, unter Tausenden anderen, Handtuch an Handtuch...
Dieses Jahr gibt es auffällig viele Heupferde - auch im Garten! An deren Lieblingsnahrung Blattläuse mag es wohl eher nicht liegen, denn Blattläuse treten heuer nicht gerade in Massen auf. Was dann? Liegt's am neuen Artenschutzgesetz in Bayern? Eine Hörerin von Bayern 1 berichtet mir von einer besonderen Beobachtung:
Ein Küchenchef, für den Kartoffeln nicht einfach nur Kartoffeln sind, der sich mit Spezialitäten seiner Heimat auskennt wie kaum ein zweiter, der keinen Teller ohne Kräuter und Blüten zum Gast schickt, der sich für Wurzelgemüse und Wildkräuter begeistert - muss man den nicht mal kennen lernen? Ihn sogar mal ganz exklusiv in seinem Küchen-Reich besuchen? Von ihm viele gute Tipps bekommen und vor allem seine phantastischen Gerichte genießen - ja, das geht! Kommen Sie mit mir nach Südtirol vom 7.-11. Oktober 2019. Und lernen Sie Karl Volgger kennen, einen meiner besten Freunde und Ratgeber, wenn es ums Kochen geht. Karl kredenzt Ihnen authentische Südtiroler Küche, sicher auch mit einigen Zutaten, die Sie sonst nirgend bekommen!
Kennen Sie Lörget? Fließt wie Honig, leuchtet wie Gold, duftet nach Wald. Fließt aus dem Holz der Lärchen, wird in der Heilkunde wertvoll wie Gold gehandelt, lässt allerlei Beschwerden einfach verduften. Ich spreche von Lärchenharz, das man vom Baum der Saligen holt und damit eine Pechsalbe anrührt. Da wollen Sie mehr darüber wissen? Dann kommen
Ein paar Tage Auszeit? Ein paar Tage Natur? Ein paar Tage mit mir - mit Geschichten, Pflanzen und unvergesslichen Eindrücken? Dann kommen Sie doch mit auf die Reise nach Südtirol vom 7.-11. Oktober 2019. Mein Mann und ich zeigen Ihnen ein paar der schönsten Flecken - die sonst kaum einer kennt. Türkisfarbenes Wasser, darüber azurblauer Himmel und golden leuchtende Baumkronen, dazu Einblicke der besonderen Art in die Welt des Wassers. Und als Krönung: Besuch eines Bauerngartens, der seinesgleichen sucht und den Sie sonst niemals zu Gesicht bekommen!
Fridays for Forest: Lieber Blätterrauschen als Straßenlärm
Fridays for Forest: Es wird wohl jeder zustimmen, dass Straßenlärm einfach nur scheußlich ist. Um wie viel lieber höre ich mir dagegen das Rauschen der Baumwipfel und das Raunen der Blätter im Wald an. Das kann auch ganz schön laut werden, wenn der Wind weht - aber es wird nie aufdringlich oder gar nervtötend.
10. August - Lorenzi- oder Laurenztag. Laurentius gilt als erster "Herbstbruder", er teilt den Sommer. Die Blüten werden weniger, das Wachstum geht ins Reifen über, die Erntezeit beginnt. Nach altem Glauben soll heute Laurenzikraut oder Lorenzlorbeer gepflückt werden, weil sie jetzt besonders heilkräftig ist. Also auf, Goldrute (Solidago virgaurea) suchen.
Fridays for Forest: Lieber Ameisengewimmel als Menschengewühl
Fridays for Forest: Inmitten einer hektischen Menschenmenge fühle ich mich unwohl, da werde ich unruhig. Ganz im Gegenteil dazu kann ich mir unermüdlich krabbelnde Ameisen im Wald stundenlang anschauen, das beruhigt mich.
Fridays for Forest: Das Sonnenlicht, das durch die Baumkronen gefiltert wird, genieße ich unendlich lieber als das Blaulicht, das mein Bildschirm abstrahlt.
Fridays for Forest - ein Tag für den Wald, ein Tag im Wald, ein Tag mit dem Wald. Statt Shoppen in der Stadt gehe ich lieber Spazieren im Wald. Anders als in den stereotypen Einkaufsmeilen mit immer demselben billigen Ramsch ist der Wald von Vielfalt voller Kostbarkeiten geprägt. Unbezahlbar! Aber jederzeit zu erleben, nicht nur freitags.
Bayern 1 macht Sie mit meinen Tipps gartenschlau: Lavendel gehört jetzt unters Messer. Was Sie mit den alten Stängeln und einem Schuss Wodka anstellen?