Wildkräuterrisotto mit gebackenem Sellerie und Schlehensauce

Brennnesseln, Wiesenlabkraut, Klettenlabkraut, Hirtentäschel, Gartenschaumkraut, Barbarakraut, Ackerhellerkraut, Gänseblümchen, Spitzwegerich, Schafgarbe, Gundermann, Sauerampfer, Kleiner Wiesenknopf, Bachbunge – wer mit offenen Augen durch die Landschaft geht und seine Blicke auf die kleinen Kostbarkeiten zu seinen Füßen lenkt, wird immer irgendwie fündig. Manchmal muss man nur etwas altes Laub beiseite fegen, schon gibt es frisches Wildkräutergrün zu pflücken. Das wandert jetzt in ein Risotto.

Risotto mit vielen Kräutern

Zwiebelwürfel und Risottoreis (alternativ auch Getreide wie Grünkern oder Dinkel) andünsten, mit Weißwein und Brühe aufgießen und unter viel Rühren garen, gerne noch getrocknete Pilze zufügen. Zuletzt mit Butter, geriebenem Käse und frisch gemahlenem Pfeffer abrunden und die gehackten Wildkräuter unterziehen.

Sellerie im Ofen gebacken

Dazu passt sehr gut ein im Ganzen gebackener Sellerie. Sellerieknolle gründlich waschen und abbürsten, mit Öl einpinseln und mit Salz bestreuen, bei 190 °C im Backofen rund 3 Stunden garen (Gartest: Messer lässt sich leicht einstechen).

Schlehensauce

Richtig rund wird das Gericht mit einer Schlehensauce, nicht nur als Farbkontrast, sondern auch als geschmackliches Highlight. Dafür roten Portwein mit Jus oder konzentrierter Gemüsebrühe, einigen zerdrückten Wacholderbeeren, Orangenschale und ganzen Schlehen langsam einköcheln, schließlich passieren und mit etwas kalter Butter aufmontieren.

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