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Hopfen am Baum?

Was ist das nur für ein Baum?
Hopfen?

Hainbuche?

Birke?

Stimmt alles nicht, aber wir sind auf der richtigen Spur: Der Baum ist eine Hopfenbuche – botanisch Ostrya carpinifolia. Sie ist im mediterranen Raum heimisch, am Südrand der Alpen vor allem im Hopfenbuchen-Mannaeschenwald, und gilt als vielversprechende Zukunftsbaumart, weil extrem wärmeliebend, hitzeresistent und trockenheitstolerant. Man sieht sie immer häufiger…

Hopfen-Buche heißt sie wegen ihrer hopfendoldenartigen Fruchtstände, Buche wegen ihrer Ähnlichkeit und Verwandtschaft zur Hainbuche (Carpinus betulus). Beides sind Birkengewächse, also kaum verwunderlich, dass männliche Kätzchen üblich sind.

Der botanische Gattunsgname Ostrya beruht auf griechisch óstreon = Auster, weil Hopfenbuchen wie Austernmuschelschalen ein überaus hartes, gut bearbeitbares Holz haben. Der Artzusatz carpinifolia bedeutet hainbuchenblättrig.

Bleibt zu klären, ob Hopfenbuchen für die Küche oder Heilkunde nutzbar sind. Über Giftigkeit ist nichts vermerkt – also spricht grundsätzlich wohl nichts gegen einen Verzehr von jungen Blättern oder von Samen, ähnlich wie bei der Hainbuche. Kennt sich jemand mit Hopfenbuchen besser aus und kann mir Auskunft geben?

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