Der Juli meint es gut - Blumen zuhauf! Ein paar davon habe ich gepflückt und zu einem bunten Sommerkranz zusammen gesteckt. Kletten, Schafgarbe, Rainfarn, Jakobskreuzkraut und Dost. Halten lange, trocknen gut ein und schmücken wochenlang. Viel besser als gekaufte Blumen.
Dass Heidelbeeren an großen Sträuchern wachsen, kennt man doch inzwischen von vielen Plantagen und Beeren-Selbstpflück-Anlagen. Aber diese hier gehören nicht zur Kategorie Heidel- oder Blaubeere, sondern sind Felsenbirnen (Amelanchier).
Möhren oder Karotten kennt man vorwiegend als Gemüse. Weniger bekannt ist, dass sich aus den Rüben eine gute Marmelade zubereiten lässt - in Kombination mit den ersten Äpfeln oder auch mit Aprikosen echt gut! Ich aber nehme gerne die Wilde Möhre, und davon nicht die Rübenwurzeln, sondern die Blüten - die blühen jetzt gerade zuhauf.
Bayern 1 macht Sie mit meinen Tipps gartenschlau: Nur mit Mähen ist es beim Rasen im Sommer nicht getan, richtig gewässert werden will der Grasteppich auch - sofern man Wert auf sattgrünen RASEN legt.
Mit einem Happs im Mund verschwunden, und dann wuppen diese Whoopies die Geschmacksknospen. Klein und fein, leicht zu machen und doch so effektvoll. Ausprobieren!
Auch wenn es gerade etwas kühler ist, die Lust auf etwas Kühles, Kaltes, Eisiges ist im Sommer groß. Da kommt das Rezept von meiner Freundin Renate Blaes, mit der ich gerade an einem neuen Buch bastle, gerade recht: Kokoseis (geht auch ohne Eismaschine) mit Gundermann-Pesto. Das Rezept...
Bayern 1 macht Sie mit meinen Tipps gartenschlau: Wer seine Tomaten kennt, der gibt ihnen nicht nur Wasser und Nährstoffe, sondern nimmt ihnen auch was weg - nämlich die unteren Blätter.
Wie gestern berichtet, verschließt der Wiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis) nachmittags seine Blütenköpfe. Wer sein Abendessen mit einer geöffneten Blume krönen möchte, muss zu einem Trick greifen. Er muss den Wiesen-Bocksbart dazu überreden, sich doch bitte zu öffnen - wie hier auf diesem Teller mit Fischfilet, Fenchelgemüse und Kräuteröl.
Und hier ist er, der Wiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis). In Fettwiesen zuhause, gerne in der Gesellschaft von Margeriten, Wiesen-Witwenblumen, Wiesen-Glockenblumen... und nur vormittags geöffnet. Mittags schließen sich die Blütenköpfchen und man meint dann, er sei von der Wiese verschwunden.
Wer Giersch im Garten hat, hat Glück! Denn bei ihm wächst ein delikates Gemüse, das selbst Sterneköche verwenden. Zwischen weißen Triangoli, gefüllt mit Sauerkleerübchen, und umhüllt von Schwarzkümmelschaum braucht man selbstverständlich feinste Ware - nämlich junge Gierschblätter. Die sind nicht nur im Frühling zu ernten, sondern bis tief in den Herbst hinein. Der Giersch muss nur immer wieder abgeschnitten werden, dann treibt er neu. Anhaltende Hitzeperioden ohne Regen lassen Gierschblätter zäh und herb werden. Doch wenn der Giersch ab und zu eine Kanne voll Wasser bekommt, sind stets zarte Blätter für ein spinatartiges Gemüse parat.
Heuer schafft es das Johanniskraut nicht überall , pünktlich zu seinem Namenstag zu blühen... Bayern 1 macht Sie mit meinen Tipps gartenschlau: Gestern war Sommeranfang, Sommersonnenwende - am 24. Juni ist Johanni, ein wichtiger Termin für Gärtner! Da ist Spargelsilvester, Zeit für Obstbaumpflege und Heckenschnitt.
Spannendes zu Bäumen, diesmal am Freitag, 28. Juni 2019 in der Baumschule Steib in Roth: Ich öffne Ihnen die genussvolle und heilsame Welt der Bäume und Sträucher, die in Ihrem Garten wie in heimischer Natur wachsen. Bei einem kleinen Rundgang durch die abwechslungsreichen Baumreihen der Baumschule erfahren Sie viel Wissenswertes rund um die Gehölze, vor allem über deren Nutzung für die Küche wie fürs Wohlbefinden. Abgerundet wird alles mit einer kleinen Kochshow, bei der Köstlichkeiten mit Baumzutaten entstehen, die Sie natürlich auch probieren können.
Hübsch bunt und duftig schmelzend: Blüten in allen Farben machen eine schlichte Butter zur Krönung auf jedem Brot. Passt aber auch gut Semmeln, zu Gemüse, gegrilltem Obst und selbst zu Fleisch, z.B. Hühnchen. Und geht sehr einfach: Blüten von Rosen, Nachtkerzen, Kornblumen, Klatschmohn, Baldrian, Mädesüß, Malven usw. fein schneiden und unter zimmerwarme Butter rühren. In eine Box füllen oder mit Frischhaltefolie zur Rolle formen oder in Silikonförmchen füllen, kühlen - schon fertig. Wer es gerne süß mag, rührt noch etwas Honig und/oder Himbeeren in die Butter. Wer es pikant bevorzugt, mischt Curry oder Chilipulver dazu.
Sag bloß nicht Waldspaziergang, wenn du Waldbaden meinst. Erkenne den feinen Unterschied zwischen Nichtstun und Nicht tun (sondern sein). Was ist dran am Waldbaden, auch wissenschaftlich gesehen? Der Schmidt Max von der Sendung Freizeit im Bayerischen Fernsehen hat's getestet - wie hier zu sehen.
Das wird ein Wochenende - vom 15.-16. Juni 2019: Rosen-, Kunst- und Gartentage in Hollfeld in der fränkischen Schweiz.
Rosen werden Ihnen, liebe Besucher, das Herz bewegen und die Sinne betören – dafür brauchen Sie nur ins idyllische Hollfeld nahe Bayreuth zu kommen. Einen Rundgang durch den eigens für diesen Anlass geschaffenen Schaugarten mitten auf dem historischen Marktplatz dürfen Sie nicht versäumen. Viele Stände rundherum bieten Ihnen alles, um sich wie in einem Paradies auf Erden zu fühlen. Seit vielen Jahren darf ich dabei sein und mein Wissen um, meine Begeisterung für Pflanzen mit Ihnen zu teilen - welche Ehre. Für mich sind die Hollfelder Rosentage immer wieder ein Highlight des Jahres!
Claudia Meißner, Herausgeberin des Magazins "Die Kunst zu leben" war ebenfalls bei der Vorstellung unseres neuen Buchs "Wald tut gut"am 24.5.2019 im Kloster Neustift in Brixen/Südtirol dabei. Zur Lebenskunst gehört schließlich auch Ruhe finden, am besten im Wald, und genussvoll essen, am besten mit Waldzutaten. Genau das hat Claudia Meißner hoffentlich bei uns gefunden und erlebt.
Bei der Vorstellung unseres neuen Buchs "Wald tut gut"am 24.5.2019 im Kloster Neustift in Brixen/Südtirol, durften Martina Weise, Martin Kiem und ich neben vielen anderen Journalisten auch Tine Sprandel und Christiane Büch, die beiden Herausgeberinnen des Magazins "Das Lavendelo" begrüßen. Natürlich vielfältig, natürlich aktiv und natürlich glücklich - das Motto ihrer Zeitschrift und Homepage haben wir hoffentlich erfüllt.
Am 24.5.2019 haben Martina Weise, Martin Kiem und ich unser neues Buch "Wald tut gut" im Kloster Neustift in Brixen/Südtirol vorgestellt. Nachmittags haben wir eine Journalisten-Gruppe mit einem Baumbuffet begeistert. Mitreißend waren auch Martins kleine Wald-Bade-Übungen und Martinas Plaudereien über gelungene Fotografie. Hier ein paar Impressionen - für mehr Appetit auf Wald. Bilder alle von Martina Weise.