Mein kleiner Wurzelgarten

Ein Teller, Reste vom Wurzelgemüse, Wärme und Licht – mehr braucht es nicht, damit es auch jetzt auf der Fensterbank sprießt und grünt. Schon nach kurzer Zeit kann man frisches Kraut ernten und natürlich auch essen. Das ist doch mal Gärtnern, das wirklich jeder kann. Nicht mal eine eigenen Garten braucht man dafür, grüner Daumen kommt von selber.

Wachs noch einmal, Radi

Regrowing – so nennt sich das neudeutsch, also nochmals gewachsen. Tatsächlich lassen sich die Köpfe von vielen Wurzelgemüsen erneut zum Austreiben bewegen. Möhren, Knollensellerie, Rote Bete, Wurzelpetersilie, Pastinaken, Rettich, Radieschen – von allen braucht man nur den Kopf, also den oberen Rüben- oder Wurzelteil, der nur noch nicht ganz eingetrocknet sein darf. Im Foto sind es die Köpfe von Kerbelrüben (Chaerophyllum bulbosum).

Völlig unkompliziert

Diese Wurzelköpfe legt man mit der Schnittfläche nach unten auf einen Teller oder in eine flache Schale. Dann nur noch hell und warm aufstellen, am besten auf die Fensterbank. Und gießen, der Teller soll stetig ein paar Millimeter hoch mit Wasser gefüllt sein. Nach wenigen Tagen erscheint neues Grün, die Blättchen wachsen und gedeihen. Nach Belieben kann man das Kraut jetzt ernten und in der Küche verwenden, z.B. anstelle von Gewürzkräutern wie Petersilie in den Salat schnibbeln, übers Gemüse streuen, in Kräuterquark rühren…

Ein Gedanke zu „Mein kleiner Wurzelgarten“

  1. Ich bin immer wieder neu fasziniert über die Vielfalt und den Reichtum der Natur
    Wieder eine Anregung es zu probieren und die Zeit bis wieder frisches Grün in Natur wächst zu überbrücken
    Lg Erika

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