Mein winzig kleiner Beitrag: Äpfel

Klimaschutz, Umweltschutz – das geht nur andere an? Nein, jeder kann was tun. Und je mehr Leute etwas unternehmen, desto wirkungsvoller die ganze Sache! Mein winzig kleiner Beitrag heute: Lager-Äpfel statt Lagerfeld-Äpfel. Es muss doch nicht immer ein makelloses, faltenloses, jugendlich frisches Designermodell vom Supermarkt-Laufsteg sein. Verhutzelt, verschrumpelt, in Würde gealtert, dafür voller Würze, das kommt gerade recht. Winterwürziger Geschmack statt grasig-grünem Sommeranklang.

Bloß nicht wegwerfen

Wie oft werden Äpfel weggeworfen, nur weil sie ein paar braune Stellen zeigen, nicht ganz akkurat nach Norm gewachsen sind oder gar schon etwas welk und mürbe aussehen? Warum will jeder immer nur einwandfreie, große, saftig-pralle Äpfel? Jeder Apfel ist zu schade zum Wegwerfen. Doch es geht nicht um Wegwerfen allein (was für eine Geringschätzung von Lebens-Mitteln!), sondern auch ums Verschwenden von Ressourcen. Jedes Kilogramm Äpfel benötigt durchschnittlich 700 Liter Wasser zur „Produktion“. Das ist zwar nicht einmal die Hälfte des Wassers, was für ein Kilogramm Avocados (1.500 Liter) oder gar Kaffee (21.000 Liter) verbraucht wird, aber immerhin.

Schrumpelig aber voller Aroma

Mir ist ein geschmackvoller Apfel aus dem eigenen Keller in jedem Fall lieber – selbst wenn er jetzt schon ganz schön schrumpelig ist – als ein über den halben Globus transportierter Apfel, obwohl sehr chic, straff und oft auch saftiger. Meine Äpfel aus dem Keller überzeugen durch unvergleichlichen Geschmack. Muss man Äpfel eigentlich immer frisch-knackig roh essen? Wie wäre es einem Apfel-Kompott nach Art unserer Großmütter? Deshalb mein winzig kleiner Beitrag zum Klimaschutz heute: Lager-Äpfel kurz und schonend in geschmackvolles Apfelkompott verwandelt und mit Genuss verspeist. Und Euer winzig kleiner Beitrag?

2 Gedanken zu „Mein winzig kleiner Beitrag: Äpfel“

  1. Hallo liebe Frau Greiner,
    meine Tocher (16) gehört noch zu den Fans der Lagerfeld-Äpfel. Doch wie komisch, ich finde momentan keine verfügbare Sorte, die schmeckt! Alle gleich geschmacklos. Da greif ich doch zu den Schrumpeläpfeln aus dem Keller und wenn diese schon etwas mehlig, doch gibt halt ein Apfelmus, tausendmal besser als das gekaufte. Mein Spartipp an alles Hasen-Meerschweinbesitzer. Die Apfelschalen und-putzen leg ich auf ein Stofftuch und dann auf die Heizung . Nach 3 Tagen sind die Teilchen getrocknet und werden von den Nagern mit Genuss verzehrt. So muss garnix weggeschmissen werden! Liebe Grüße aus Landsberied!

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    • Apfelmus aus Lager-Äpfeln, ich liebe es! Gerne auch mal mit Keksbröseln und Preiselbeeren, dazu ein Klacks Sahne oder Quark. Fertig ist ein herrliches Dessert.
      Danke für Ihre Idee und Grüße nach Landsberied!

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