Dieses Jahr hat das ja nicht so recht funktioniert mit dem Frühling einläuten. Die Schneeglöckchen, kaum draußen, wurden vom Schnee fast erdrückt, hoben erneut an, wieder vom Winterrückfall zum Schweigen gebracht. Dann wird der Frühling halt jetzt nicht eingeläutet, sondern herbei getrötet! Trompetennarzissen, übernehmen!
Am Montag, den 22. April 2013 wecke ich märchenhafte Genüsse aus der wunderbaren Welt der wilden Kräuter. Die Naturkäserei Tegernseer Land und der Verein der Köche Tegernseer-Schlierseer Tal haben mich eingeladen, im Rahmen des öffentlichen Frühjahrsstammtischs einen Vortrag zu halten. Los geht es um 20 Uhr, Eintritt pro Person € 8,–. Damit der Genuss auch
Man muss schon genau hinschauen … das erste Blau im Garten. Das Blausternchen (Scilla bifolia), auch Sternhyazinthe oder Zweiblättrige Meerzwiebel genannt. Foto: Renate Blaes
Goldgelb tupft er die Wiesen: Der Löwenzahn! Goldgelb verziert er den Salat: Der Löwenzahn. Goldgelb verwöhnt er den Gaumen: Der Löwenzahn! Also kommt er bei uns in die Küchen, auf den Tisch. Als Löwenzahn-Blütenaufstrich, als Löwenzahn-Knospengemüse, als Löwenzahn-Limonade… Gemeinsam mit anderen frischen Wildkräutern und knackigen Frühlingsgemüsen, darunter kugelrund und bunt das Radieschen. Probieren? Dann anmelden
Muskelkraft statt Stromantrieb, das lässt sich alltäglich viele Male umsetzen. Zum Beispiel den Schneebesen schwingen statt den Mixstab an die Steckdose anschließen. Und wenn es wirklich nur der winzig kleine Beitrag ist: Jedes Quäntchen Strom, das man einsparen kann, hilft. Wenn nur jeder einzelne von uns in Deutschland – und wir sind rund 80 Millionen
Schon bemerkt, mit welch löwenhafter Kraft der Löwenzahn sich aufbäumt, oder sollte ich besser sagen hochblättert? Er streckt seine Blätter zackig der Sonne entgegen, erwartet frohgemut den Frühling. Schert sich nicht um mieses Wetter, kennt keine trübe Stimmung. Keinerlei Frühjahrsmüdigkeit! Da sollte man sich mal ein Beispiel nehmen. Oder besser gleich einverleiben?
Es muss doch mal warm werden. Vielleicht wartet der Frühling, dass sich der Gärtner in Bewegung setzt? Dann also los. Im Gartenrezept von dieser Woche geht es um Kumquats, die reifen gerade im Wintergarten und bringen einen Hauch Mittelmeerflair auf den Tisch. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de. Pflanze der Woche: Kornelkirsche Schon von
Heute gesichtet, das erste Veilchen. Im Moos versteckt. Ein Veilchen macht zwar noch keinen Frühling, aber Hoffnung! Als dann der Frühling im Garten stand
Augen auf – was sieht man da? Landschaft, in groß. Aber auch in gnaz klein, en miniature. Phantasiewelten. Voller neuer Lebewesen. Man möchte zum Zwerg werden. Und geht spazieren, auf Reisen…
Schmeckt nicht nur dem Osterhasen! Ein saftig-gehaltvoller Kuchen, der an sich eine lange Haltbarkeit hätte – wenn er nicht so schnell aufgegessen würde. Zum Rezept:
Auch wenn es kaum einer glauben mag, es gibt es schon: Das grüne Glück! Gehen Sie mit mir auf die Suche danach. Wir werden es finden! Heute, am Ostermontag, lockt schönstes Wetter auf eine Kräuterwanderung rund um das Schlossgut Odelzhausen im idyllischen Tal der Glonn und dem herrlichen Hohenzeller Wald. Entdecken Sie mit mir die
Alles, was jetzt zu haben ist an Küchenkräutern und Wildkräutern, wandert flugs in einen köstlichen Salat. Da hat der Winterblues keine Chance mehr, da geht die Frühlingsmüdigkeit den Bach runter. Das Rezept gibt es im Pflanzenlust-Blog, unter den Gartenrezepten. Jede Woche ein neues, frisch aus Garten und Natur.
Vom Eise befreit…? Goethes Osterspaziergang möge sich bewahrheiten. Gute Laune machen aber grüne Bräuche, bunte Sträuße, niedliche Blümchen und – diese Woche im Gartenrezept: Frühlingswilder Salat. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de. Pflanze der Woche: Osterglocken Unter diesem Namen sind vor allem die goldgelb blühenden Trompetennarzissen bekannt. Sie hat sich dieses Jahr ein wenig
Die Legende vom Hartriegel Zu Zeiten, als Jesus auf der Erde wandelte, war der Hartriegel ein großer und starker Baum, der einer Eiche oder Tanne in nichts nachstand. Weil er aber ein so besonders festes, bruchsicheres Holz hatte, wurde aus ihm das Kreuz geschlagen, an das man den Herrn nagelte. Das stürzte den Hartriegel in
Ei, ei, was für ein Süppchen. Frisch grün, raffiniert einfach, voller Aromen, gekrönt von knackigen Radieschen und Wachtelspiegelei. Dreimal drei Kräuter müssen rein, damit die Suppe die richtige Kraft bekommt, die Neunkräuterstärke ergibt. Hält dann das ganze Jahr fit! Unsere Gründonnerstagssuppe. Wer gestern beim Küchen-Rendezvous dabei war, durfte sie genießen:
Ganz schön schwierig, dieses Jahr. Der Frühling mag und mag nicht kommen, die Kräuter sprießen kaum. Aber wer mit der Natur gut vertraut ist, findet doch etwas. Das Küchen-Rendezvous morgen ist gesichert. Wir haben genügend Grünes gefunden! Der Termin ist übrigens ausgebucht, aber es gibt ja einen nächsten: Mittwoch, den 24. April 2013 zum Thema
Suchen Sie mit mir die grüne Neune! Die frische Kräuterkraft, da sprießt doch schon was! Gerade richtig zum Gründonnerstag. Neun Kräuter sollen’s sein, in der berühmten Gründonnerstagssuppe. Mit denen tankt man die Kraft der Natur. Und bleibt fidel, fit und gesund durchs ganze Jahr. Entdecken Sie die jungen Wilden! Bei den Tölzer Kräuterspaziergängen, diesmal am
Der Frühling kommt nicht so recht in Gang, aber bald steht Ostern vor der Tür. Da wird Grünes immer wichtiger, deshalb dreht sich hier alles darum. Im Gartenrezept diesmal: Brennnesselspätzle! Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de. Pflanze der Woche: Goldkrokus Seit 1579 schmückt der goldgelbe Krokus aus dem östlichen Mittelmeerraum die Gärten in Mitteleuropa.
Salat kommt bei mir nicht aus der Tüte vom Supermarkt, sondern aus der Kiste, aus der eigenen kleinen Obstkiste. Mit wenig Aufwand lässt sich frisches Grün sogar auf dem Fensterbrett erzeugen. Wie sieht da die Ökobilanz aus?
Heute ist kalendarischer Frühlingsanfang. Schon gesehen? Der Giersch treibt! Was unzählige Gärtner als Zumutung empfinden, ist mir jedes Jahr eine besondere Freude. Für mich ist Giersch nicht lästig, sondern höchst nützlich. Die jungen Blätter haben ein einzigartiges Aroma, schmecken wie eine Mischung aus Petersilie, Möhre und Sellerie, lassen sich in der Küche vielseitig verwenden. Und