„Was hat ein Gärtner zu reisen? Ehre bringt’s ihm und Glück, wenn er sein Gärtchen versorgt.“ Johann Wolfgang von Goethe Reisen ist dieses Jahr bedingt durch das weltweit verbreitete Corona-Virus eine besondere Angelegenheit. Mag man überhaupt fortfahren? Zieht einen die Sehnsucht doch mehr in die Ferne als alle Sicherheitsbedenken? Ist es nicht zuhause doch am
Wer käme heutzutage ohne Auto aus? Auch Pflanzen haben das Verkehrsmittel für sich entdeckt. Entlang von Straßen reisen sie als Trittbrettfahrer in atemberaubender Geschwindigkeit von A nach B.
Trampen hat schon manchen weit in die Ferne gebracht. Auch Pflanzen. Sie stehen am Wegrand und halten ihre Triebe wie Daumen raus, um per Anhalter voranzukommen.
Zu Fuß? Pflanzen können doch nicht laufen… Nein, können sie tatsächlich nicht, aber sie bewegen sich durch eine Art „Gehen“. Beobachtet nur mal Brombeeren (Rubus) und Erdbeeren (Fragaria), sie „krabbeln“ mittels Ausläufern über erstaunlich weite Strecken.
Festgewachsen in der Erden, regungslos an einem Fleck – Pflanzen sind ortsgebunden und bleiben ihrer Heimat treu. Oder doch nicht? Wie kommt eine Birke aufs Flachdach, wie der Mistelbusch in die Baumkrone, wie der Löwenzahn in die Wiese? Pflanzen sind überaus mobil und reisen sehr gerne. Dafür nutzen sie die verschiedensten Transportmittel. Sinn und Zweck
Ab in die Türkei – oder zum Rechtsanwalt? Schon beginnt sie wieder, die Urlaubszeit. Alle wollen weg, möglichst schnell woanders hin. Weil es ja nur da so schön ist.