Coronafreie Zone

Gibt es noch Gebiete frei von Corona? Solch abgeschottete Inseln der Seligen findet man wohl nur noch in der Weite der Meere, etwa Nauru in Mikronesien, einer der kleinsten der rund 200 Staaten der Welt. Da würde manch einer von uns jetzt gerne hin – oder? Aber man wäre dort ziemlich isoliert, fast 300 km bis zur nächsten Insel, 3000 km bis zum nächsten Kontinent. Im Moment durch Reisebeschränkungen ohnehin unerreichbar.

Weltreise trotz Corona

Das Fernweh kann einen schon packen, um dem Corona-Delirium zu entgehen. Aber ich kann doch reisen, in einem Tag sogar einmal durch die ganze Welt. Wie? Einfach den Welt-Wald bei Freising besuchen. In dem Areal kann man alle Kontinente erleben, typische Baumarten bestaunen. Von der Ostküste Amerikas mit Zucker-Ahorn und Gelb-Birke zur amerikanischen Pazifikküste mit Mammutbäumen und Douglasien, nach Fernost mit Urweltmammutbaum, Sicheltanne oder Hibalebensbaum zurück nach Europa mit seinen vielfältigen Wäldern von Nord bis Süd, Ost nach West. Von wegen, in 80 Tagen um die Welt… Jedoch, ich könnte dort auch achtzig Tage verbringen.

Die Welt erleben

Unter den Baumkronen verschiedener Länder zu wandeln, geht auch im Welt-Erlebnis-Wald in Grafrath, der Ende des 19. Jh. als Forstlicher Versuchsgarten angelegt wurde. Ferne Wälder ganz nah, heißt das Motto des Gartens. Schon mal eine Ponderosa-Pine gesehen, nach der die Ranch der legendären Fernsehserie Bonanza benannt ist? Oder fliegende Elefanten bestaunt, die an Flügelnussbäumen baumeln? Oder gegrübelt, ob Haragiri etwas mit Harakiri zu tun hat? Das Holz der Baumaralie versteckt sich unter kräftigen Stacheln, gegen die die einer Rose geradezu kläglich wehrlos wirken. Was ein Weltwald alles zu bieten hat.

Und schwupps, ist Corona ganz weit weg, fast schon vergessen…

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