Gelee - das gelingt am besten mit noch nicht so ganz reifen Äpfeln. Und davon habe ich reichlich. Brettacher beispielsweise, der Baum trägt so reichlich, dass jeden Tag ein Korb Fallobst aufzusammeln ist. Ab damit in den Kochtopf! Die grasgrünen Früchte liefern besten Grundstoff für feinsten Aufstrich.
Was für eine Apfelschwemme in meinem Garten, das hätte ich im Frühjahr gar nicht zu träumen gewagt. Die kräftigen Spätfröste im April haben - wie ich jetzt sehe - den Äpfeln nicht geschadet. In anderen Regionen ist das leider anders, aber hier im Dachauer Land kann man aus den Vollen schöpfen. Und was mache ich mit all den vielen Äpfeln? Na, Apfelkuchen, Apfelsaft, Apfelessig, Apfelgelee, Apfelkompott, Apfelchutney ... und Apfelmehl!
Was tun mit Baumblättern in der Küche? Salat oder mal einen Flammkuchen. Geht ganz einfach: Flammkuchenteig auf einem Backblech ausbreiten, mit Schmand oder Creme fraiche bestreichen, mit Salz, Pfeffer und Zitronenabrieb würzen. Baumblätter darauf verteilen. Mit Apfelspalten, Tomatenachteln und Camembertscheiben belegen. Ab in den Ofen, bei 180 °C knusprig backen. Und dann: Genießen!
Heute ist Palmsonntag: Wie sieht Euer Palmbuschen aus? Ist er aus Palmkätzchen, Lebensbaum, aus Oliven- oder Palmzweigen? Ist es ein Handstrauß oder steckt er auf einer Stange? Geschmückt von Schleifen oder bunten Papierstreifen? Gibt es Eier, Äpfel, Orangen dran? Mit Draht, Schnur oder Weidenrindenstreifen zusammengehalten?
Spannend, wie Brauchtum gelebt wird...
Die Lager müssen allmählich geräumt werden - der Frühling naht. Aber aus den Wintervorräten lässt sich noch viel rausholen. Mehr als mancher denkt: Mein Kartoffel-Möhrentopf wird durch das frühlingshafte Grün aus Rübenköpfen erst so richtig gut!
Neben dem Apfel ist die Banane das beliebteste Obst in Deutschland, rund 14 Kilogramm verzehrt jeder von uns pro Jahr. Die gelben Früchte gehören heute so selbstverständlich auf den Tisch wie Kartoffeln oder Brot.
Schrumpelige Äpfel, schwarze Bananen: ein Fall für die Tonne? Nein, wirklich nicht. Äpfel, gerade Lageräpfel entfalten ihr Aroma erst, wenn sie altern, also eher etwas faltig statt rundum drall werden. Und Bananen schmecken erst so richtig gut, wenn ihre Schale sich schwarz verfärbt hat. Was draus machen? Ganz schnell ein Dessert:
Zur Einstimmung für ein winterliches Menü – ein fruchtiger Punsch, aus eigenen Trauben und eigenen Äpfeln aus dem Dachauer Hinterlandgarten, ohne weiteren Zusatz von Zucker. Traubensaft und Apfelsaft mit Gewürzen wie Zimt, Sternanis, Kardamom, Nelken, Vanille und Orangenscheiben erwärmen, zugedeckt etwa 20-30 Minuten ziehen lassen. Fertig! Natürlich darf nach Wunsch mit Alkohol angereichert werden…
Einzigartig, die Roten Bete! Und schmecken als Rohkost wirklich grandios. Hier mal in Kombination mit Äpfeln, Radicchio und Spinat: Rote Bete schälen und fein stifteln, ebenso die Äpfel – Verhältnis Rote Bete zu Äpfeln etwa 2:1. Mit Salz und Zucker gut durchmischen, damit beide Saft ziehen. Apfelessig und Pfeffer zugeben. Radicchio in feine Streifen
Fein aufgestrichen: Kürbis auf Kartoffelbaguette. Rezepte? Entstehen so nebenbei, wenn man andächtig Kürbis putzt und würfelt… Aber hier gibt es sie zu nachlesen und nachkochen: Kartoffelbaguette: 150 mehlige Kartoffeln schälen, weich dämpfen und durch die Kartoffelpresse drücken, auskühlen lassen. Diese mit 750 g Mehl, 1 TL Salz, 1 TL Zucker, 1 TL Brotgewürz (Kümmel, Koriander, Fenchel)
Herbst. Die Pflanzen ziehen sich zur winterlichen Ruhe zurück. Nicht wenige bringen ihre Schätze dabei unter die Erde, lagern alles Wertvolle in die Wurzeln ein. Gut aufgehoben im Schoß von Mutter Natur. Deshalb bricht jetzt auch die hohe Zeit der Wurzelgemüse an. Rüben, Knollen, Rhizome – in breiter Vielfalt zu haben. Und in den erdverbundenen
Mal gut, mal weniger gut: Apfelernte 2016. Nachdem 2015 außerordentlich ertragreich war, brauchen manche Bäume sichtbar eine Erholungspause und tragen nur wenige Früchte. Anderen scheint die Kraftanstrengung des letzten Jahres nichts auszumachen, sie spenden reich.
Grillen ist in – überall wird gebruzzelt und gebraten. Halt, da fehlt doch noch was? Ja, Ketchup und Chutney, ohne die geht beim Grillen doch gar nichts. Und so was kommt bei mir nie aus der Flasche oder Dose, sondern wird immer selbst gemacht.
Was jetzt grad auffällt: Jungfer im Grünen Aus Samen leicht zu ziehen, diese hübsche Sommerblume mit den wohlklingenden, vielsagenden Namen: Jungfer im Grünen, Gretel im Busch, Braut in den Haaren oder Damaszener Kümmel (Nigella damascena). Neben blauen Sorten gibt es auch rosafarbene und weiße. Die Blumen halten sehr lange in der Vase, sind aber auch
Shocking! Pflanzen können töten – nicht nur die fleischfressende Venusfliegenfalle, sondern auch scheinbar so harmlose Gartenpflanzen wie Apfel- und Walnussbaum.
Übermorgen ist es wieder einmal soweit, die Christbäume werden aufgeputzt. Oft hängen rote Kugeln daran – Symbole für die Äpfel, mit denen man ursprünglich die Zweige der Tannen und Fichten schmückte.
New York – Big Apple. Avalon – das sagenhafte Apfelland. Apfelstädt – ein kleiner Ort in Thüringen. Tönisvorst – die Apfelstadt am Niederrhein. Apfeldorf – kleine Gemeinde im Landkreis Landsberg am Lech. Alma Ata (heute Amaty) – Hauptstadt von Kasachstan, der ursprünglichen Heimat der Äpfel, übersetzt „Stadt der Äpfel“.
Rette die Apfelsorten! Werde Apfelbaumpate. Oder verschenke eine Patenschaft – das ist sicherlich wertvoller als einen Stern oder ein Stück vom Mond, nachhaltiger als ein Diamantring oder ein Pelzmantel. Patenschaften für alte, lokale, vom Aussterben bedrohte Äpfel gibt es bei Arche Noah – aber auch bei Apfelhöfen, Apfelanbauern, Apfelregionen.
Billig: Fürs Kilogramm Äpfel der Handelsklasse 1 (sehr hohe Qualität mit sortentypischen Eigenschaften, höchstens leichte Fehler bei Form und Farbe, Fruchtfleisch ohne Mängel, Durchmesser je nach Sorte 50 bis 65 mm) bekommen die Apfelbauern kaum über € 0,40, in manchen Jahren gar nur € 0,15.