Apfelgelee

Gelee – das gelingt am besten mit noch nicht so ganz reifen Äpfeln. Und davon habe ich reichlich. Brettacher beispielsweise, der Baum trägt so reichlich, dass jeden Tag ein Korb Fallobst aufzusammeln ist. Ab damit in den Kochtopf! Die grasgrünen Früchte liefern besten Grundstoff für feinsten Aufstrich.

Äpfel waschen, putzen und in grobe Stücke schneiden. Schale und Kernhaus (sofern einwandfrei) dran lassen, das liefert reichlich Pektin – zum Binden des Gelees wichtig. Mit möglichst wenig Wasser schonend gar kochen.

Weiche Äpfel in ein Passiertuch geben, Saft abtropfen lassen, am besten über Nacht.

1 Liter Apfelsaft (bei mir haben rotschalige Äpfel einen hübsch rosaroten Saft geliefert, der wurde im Verhältnis 2:1 mit dem sehr pektinhaltigen Saft der grünen Brettacheräpfel gemischt) mit 700 g Zucker aufkochen, Saft einer Zitrone zugeben.

Entstehenden Schaum abschöpfen.

Nach 10 Minuten köcheln Gelierprobe machen. Eine kleine Menge Flüssigkeit auf einen kalten Teller tropfen: Läuft sie leicht herunter, das Gelee noch eine Weile länger kochen, eventuell noch etwas mehr Zitronensaft zufügen. Stockt die Flüssigkeit gleich zu Gelee, ist alles fertig zum Abfüllen.

Gelee heiß in saubere Schraubdeckelgläser füllen. Sofort verschließen.

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