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2. Feb. 2020

Lichtmess bringt Licht

Heute am 2. Februar ist Lichtmesstag. Für viele vergessen sind die Ursprünge und Gebräuche, ja der Tag selber. Ob nun aus altem keltischen Brauch heraus Imbolc, das Fest der Lichtbringerin Brigid, oder aus christlicher Sicht das Ende der Weihnachtszeit, nach alter bäuerlicher Tradition das Dienstbotenjahr endet oder man jetzt die Bauernregeln prüft, ob es noch

28. Jan. 2020

Mein winzig kleiner Beitrag: Unkraut nutzen statt vernichten

Für mehr Naturschutz und eine bessere Umwelt: Unkraut nutzen statt vernichten. Beispiel Löwenzahn, der in vielfältiger Weise nutzbar ist und es keinesfalls verdient, dass man ihn ausrottet.

23. Jan. 2020

Mein kleiner Wurzelgarten

Regrowing: Aus den Köpfen von Wurzelgemüse lässt sich mit wenig Aufwand nochmals frisches Grün nachziehen, das in der Küche Salate, Suppen und vieles mehr würzt.

21. Jan. 2020

Hör doch mal!

Nach einem milden Winter und bei frühlingshafter Witterung kann man den aufsteigenden Zuckersfat unter dünner Borke bei Birke und Buche rauschen hören.

Knospe von der Erle

6. Jan. 2020

Knospen achtsam ernten

Knospen muss man sicher erkennen lernen und achtsam ernten, um weder sich noch den Bäumen zu schaden

Knospen vom Kirschbaum

4. Jan. 2020

Winterknospen für winterliche Würze

Früher aus der Not dem Brotmehl beigemischt, schaffen Knospen neue Geschmackserlebnissen mit Gesundheitseffekt. Knospen enthalten viele Mineralien, ihre Bitterstoffe fördern die Verdauung.

24. Dez. 2019

Apfel-Weihnachtsgeschichte

Der wundersame ApfelIn einem entlegenen, schönen Tal stand einst ein Apfelbaum. Der trug wundersame Äpfel, so herrlich gefärbt, so köstlich duftend, wie es sie heute gar nicht mehr gibt. Der Apfelbaum gehörte einer Frau, ob es wohl Frau Holle gewesen ist? Eines Tages kam ein alter Mann vorbei. Er ging gebeugt und jammerte, dass sein

4. Dez. 2019

Pflanzen der Barbara

Am 4. Dezember ist Barbaratag. Um den Gedenktag der Märtyrerin – eine der 14 Nothelfer – rankt sich allerlei Brauchtum, bei dem auch einige Pflanzen eine Rolle spielen. Allen bekannt sind die Barbarazweige, aber wie steht es mit dem Barbarakraut, der Barbarawurzel oder dem Barbarakisselchen? Barbarazweige „Knospen an St. Barbara, sind zum Christfest Blüten da.“

Bild von Beatrice Mock auf pixabay

11. Nov. 2019

Laterne, Laterne…

Zu St. Martin eine Pflanze, deren Früchte wie Lampions aussehen, die wie Laternen glühen, die Licht in die dunkle Zeit bringen: Lampionblumen (Physalis alkekengi). Besonders schön, wenn die äußere Hülle schon vergeht…

8. Okt. 2019

Wildapfel

Man trifft ihn nur noch selten an, den heimischen Wild- oder Holzapfel (Malus sylvestris). Und nicht jedes Jahr trägt er so viele schöne Früchte wie hier auf dem Bild. Wobei die einzelnen Äpfelchen nur 2-4 cm Durchmesser erreichen. Sie schmecken sehr sauer, fast bitter. Aber sie runden Apfelspeisen, Apfelsaft und -most sehr gut ab –

2. Okt. 2019

Heckenrose giftig?

Durch eine im Kommentar gestellte Frage zu meinem Artikel über Hagebutten bin ich auf eine Webseite vom Gartenjournal.net gestoßen, auf der man Seltsames über Heckenrosen, Hundsrose und Hagebutten lesen kann: Man dürfe Heckenrose nicht mit Hundsrose verwechseln, weil „nur die als Hagebutten bezeichneten Früchte der Hunds-Rose“, also von Rosa canina essbar seien. Die „eher orangeroten

26. Juni 2019

Wiesenbocksbart

Und hier ist er, der Wiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis). In Fettwiesen zuhause, gerne in der Gesellschaft von Margeriten, Wiesen-Witwenblumen, Wiesen-Glockenblumen... und nur vormittags geöffnet. Mittags schließen sich die Blütenköpfchen und man meint dann, er sei von der Wiese verschwunden.

20. Juni 2019

Baumspaziergang und Kochshow

Spannendes zu Bäumen, diesmal am Freitag, 28. Juni 2019 in der Baumschule Steib in Roth: Ich öffne Ihnen die genussvolle und heilsame Welt der Bäume und Sträucher, die in Ihrem Garten wie in heimischer Natur wachsen. Bei einem kleinen Rundgang durch die abwechslungsreichen Baumreihen der Baumschule erfahren Sie viel Wissenswertes rund um die Gehölze, vor allem über deren Nutzung für die Küche wie fürs Wohlbefinden. Abgerundet wird alles mit einer kleinen Kochshow, bei der Köstlichkeiten mit Baumzutaten entstehen, die Sie natürlich auch probieren können.

6. Mai 2019

Waldmeister – für Haus und Hof

Wo Waldmeister wächst, hat Unkraut keine Chance. Zum einen verhindert der Waldmeister das Keimen von Samenunkräutern und lässt zwischen sich kaum Platz, zum andern unterdrücken Ausscheidungen seiner Wurzeln das Wachstum anderer Gewächse. Das macht ihn zu einem idealen Bodendecker, vor allem in Gartenbereichen, die ohnehin nur schwierig zu bepflanzen sind.

5. Mai 2019

Waldmeister – für Haus und Hof

Was so gut duftet und damit so angenehm entspannend wirkt, muss Böses fernhalten und Übles vertreiben. Ähnlich wie viele andere stark duftende Pflanzen reiht sich auch der Waldmeister in die Riege der Zauberkräuter zu Abwehr von Hexen und Dämonen ein.

3. Mai 2019

Waldmeister – Medizinisches

Ähnlich wie der Wermut im Absinth wurde Waldmeister mindestens teilweise zu Unrecht verdächtigt, selbst bei zurückhaltendem Gebrauch der Gesundheit zu schaden. Noch ein Irrglaube hält sich hartnäckig, nämlich dass Waldmeister mit der Blüte giftig würde. Das stimmt schlicht und ergreifend nicht, er wird mit fortschreitender Entwicklung nur immer herber. Waldmeister muss man ernten, wenn er voll in Saft und Kraft steht, zudem nach kurzem Antrocknen stark duftet.

2. Mai 2019

Waldmeister – Mythos der Giftwirkung

Waldmeister hatte nicht nur wegen der Nachwehen von Maibowle seinen Ruf weg, sondern wurde zusätzlich durch erschreckende Forschungsberichte über seinen Hauptinhaltsstoff zur Schadpflanze gestempelt. Der sinnlich anregenden Wirkung des süßen, kräuterartig würzigen Dufts von Waldmeister kann man sich ebenso wenig entziehen wie dem Aroma von Vanille, Bergheu oder auch Zimt. 1820 wurde der Duft- und Aromastoff erstmals aus Tonkabohnen isoliert und nach der in Guyana dafür üblichen Bezeichnung Coumarouna (spanisch cumarú) benannt: Cumarin. Wenige Jahrzehnte später fand Cumarin breite Anwendung, etwa in der Pharmazie zum Überdecken von unangenehmen Gerüchen, in der Kosmetik für Parfums und Cremes, in der Lebensmittelproduktion für Liköre, Schokolade, Süßwaren und Eiscreme.

1. Mai 2019

Waldmeister – Wonnetrank im Wonnemonat

Kurz vor der Blüte ist der Waldmeister in seiner besten Phase, jedenfalls aus menschlicher Sicht. In seinen filigranen Blättchen steckt ein herrlicher Duft, der aber erst geweckt werden muss. Das Cumarin, das den Waldmeister so typisch riechen lässt, wird erst frei, wenn die Pflanzen welken. Der fränkische Dichter Friedrich Schnack (1888-1977) beschreibt es so: „Der Waldmeister lebt erst nach seinem Tode wahrhaft auf. Wenn die Pflanze dahingewelkt ist, spendet sie den Hauch ihres Opfers: prickelnden, in Wein geborenen Maienduft...“.

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