Heidelbeeren? Nicht ganz…

Heidelbeeren? Nicht ganz…

Dass Heidelbeeren an großen Sträuchern wachsen, kennt man doch inzwischen von vielen Plantagen und Beeren-Selbstpflück-Anlagen. Aber diese hier gehören nicht zur Kategorie Heidel- oder Blaubeere, sondern sind Felsenbirnen (Amelanchier). Ihr Markenzeichen ist das markante Krönchen, das Heidelbeeren nicht tragen. Dennoch: essbar – und sogar besonders fein im Geschmack. Deshalb werden die Gehölze auch Pralinensträucher (frische Früchte schmecken nach Marzipan) oder Korinthensträucher (gedörrte Früchte schmecken wie Rosinen) genannt. Immer wieder mal als giftig eingestuft, sind Felsenbirnenfrüchte auch nicht gefährlicher als Äpfel. In unreifen Früchten wie in den winzigen Kernen stecken Blausäureverbindungen – aber davon müsste man, um sich zu schaden, schon Mengen futtern, die sich gar nicht ernten ließen. Also: in üblichen Mengen als Naschobst oder verarbeitet NICHT giftig!

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