Erinnert Ihr Euch noch an das Brombeerpulver, das aus den Resten vom Brombeerverarbeiten entstanden ist? Ich habe es mit Zucker gemischt, um damit einen Kuchen zu verfeinern, bei dem wiederum die Verwertung von „Resten“, nämlich Fallobst, im Vordergrund steht. Ganz fix steht dann ein feiner, kräftiger Kuchen auf dem Tisch, der dank des Brombeerzuckers ganz
Frisch entdeckt: Herbstenzian Blau, blau, blau blüht der Enzian! Die großen, oft attraktiv gemusterten Glocken öffnen sich nur bei schönem Wetter. Der Gartenfachhandel bietet Ende des Sommers, Anfang Herbst die blauen Kleinstauden an, die Begehrlichkeiten wecken. Wer kann der strahlenden Blütenfarbe widerstehen? Meistens handelt es sich um asiatische Enzianarten, etwa den Sommerenzian (Gentiana septemfida var.
Frisch entdeckt: Mähnengerste Wallende „Haarpracht“, überhängende Ähren mit langen Grannen machen die Mähnengerste (Hordeum jubatum) zu einer unübersehbaren Attraktion im Blumenbeet oder Balkonkasten. Das einjährige Ziergras mag es sonnig, heiß und trocken, seine anfangs grünliche Mähne färbt sich erst gelb, schließlich oft an den Spitzen rötlich bis violett. Die Masse macht’s, Mähnengerste wirkt nur dann
Kleine Vorspeise gefällig? Da kommt so ein knackiger Salat im Glas doch gerade recht. Und wenn er dann noch mit einer der wertvollsten Heilpflanzen unserer Heimat angereichert wird, schwingt er sich zum Superfood auf. Spitzwegerich ist eines der stärksten pflanzlichen Antibiotika und gilt als Booster fürs Immunsystem. Lässt sich besser vorbeugen und gesund bleiben,
Frisch entdeckt: Zwiebel-Iris Leuchtend blaue Farbtupfer im Garten, neben all den gelben Krokussen und weißen Schneeglöckchen – das zieht den Blick magisch an: Zwiebel- oder Zwerg-Iris (Iris reticulata) gehören zu den ganz frühen Kostbarkeiten im Vorfrühlingsgarten. Frostige Nächte machen den eleganten Blütenschönheiten nichts aus, in der warmen Märzensonne strahlen sie tagsüber umso kräftiger. Wetterregel: Der
Warum ist Kürbissaft in der Welt von Harry Potter DAS Getränk zu allen Anlässen? Muss schon was Besonderes sein… Also mal probieren. Wir haben Kürbis dampfentsaftet, und zwar einen mildfruchtigen Muskatkürbis. Den gewonnenen Saft dann mit Apfelsaft (natürlich von Äpfeln aus dem eigenen Garten, ebenfalls dampfentsaftet) und Cranberrysaft (der war gekauft) gemischt – und beim
Der Reichtum an Wild- und Gartenfrüchten lockt, vielleicht ist auch schon einiges in die Vorratskammer gewandert. Heute ein schneller, aber wirkungsvoller Nachtisch mit Apfel!
Wenn in München im September das Oktoberfest beginnt, dann macht das Wetter auf August! Auf in die Gärten, und seien es Biergärten… Pflanze der Woche: Gewöhnlicher Schneeball Mit grell roter Farbe ziehen die Früchte des Gewöhnlichen Schneeballs (Viburnum opulus) jetzt alle Blicke auf sich. Je weiter die Reife voranschreitet, desto dunkler und glasiger werden die
Welcher dieser Äpfel hätte die Chance, über eine Ladentheke zu gehen? Kaum einer, denn sie entsprechen nicht den Normen. Schief gewachsen, nicht die richtige Größe, Schale nicht gut gefärbt, einzelne Schadstellen – all das führt dazu, dass Äpfel aussortiert werden. Und dann?
Ein Apfel ohne Fehl und Tadel. Heute eine Voraussetzung, dass er gekauft wird. Im Hausgarten dagegen sehen Äpfel oft anders aus. Aber wie bei uns Menschen: Nicht jeder ist Claudia Schiffer mit Modelmaßen. Perfekt geformte Äpfel ohne Makel waren Mitte des 19. Jahrhunderts derartig kostbar, dass sie nicht einfach gegessen wurden. Nein, solche Früchte konnte
Pflanze der Woche: Hagebutten Überall leuchten sie jetzt schön rot, die Früchte der Rosen. Hagebutten enthalten sehr viel Vitamin C, weitaus mehr als Zitronen oder sogar Sanddorn. Egal ob schlank und orangerot oder kugelig und fast schwarz, ob klein oder groß, Hagebutten sind samt und sonders essbar und für eine Verwertung geeignet. Doch nicht nur
Pflanze der Woche: Kornelkirsche Wächst in vielen Gärten, blüht im Frühling noch vor den Forsythien, trägt jetzt eine Fülle roter Früchte – fast wie Kirschen: die Kornelkirsche (Cornus mas), auch Dirndl oder Gelber Hartriegel genannt. Die olivenförmigen, aber kirschroten Früchte schmecken umso süßer, je länger sie am Strauch reifen und umso dunkler sie werden. Dann
Meine Kochkiste von der Garwerkstatt kann vieles kochen! Mehr als man denkt. Vor allem Sachen, die man sonst in heutigen Zeiten gar nicht mehr kochen würde, wegen der Energieverschwendung und so. Vor allem aber wegen des Zeitaufwands. Ach, wir sind ja so bequem geworden. Aber wenn einem die Kochkiste doch den Strom zum Kochen und
Advent ohne Zimtsterne? Geht gar nicht. Die Klassiker aus Makronenteig schmecken aber erst, wenn sie mürbe geworden sind. Direkt aus dem Backofen sind sie oft ziemlich hart. Dann in eine Blechdose legen, einen Apfelschnitz dazu, verschließen, ein paar Tage warten. Jetzt sind die Zimtsterne himmlich zart! Rezepte für Zimtsterne gibt es tausende. Ich greife immer
Da passt das Bild nicht mit dem Titel zusammen? Sternfrucht, das ist doch die exotische Karambole, gelb und stark gerippt, bei der man Sterne scheibenweise schneiden kann. Ich finde, wir haben auch unter dem heimischen Obst wahre Sterne unter den Früchten. Der Apfel zeigt es deutlich! Und der schmeckt mir besser als die Averrhoa carambola
Nach milden Tagen kommen jetzt kalte Frostnächte, auch tagsüber wird’s ungemütlich. Danach soll es wieder mild werden. Das Hin und her beim Wetter darf den Gärtner nicht verdrießen. Schöne Tage für die letzten Arbeiten nutzen, schlechte Tage fürs Genießen. Vielleicht etwas Feines kochen? Im Gartenrezept der Woche stehen Kürbisplätzchen mit Salbeibutter. Meine wöchentlichen Gartentipps –
Nachdem die Quitten geschält und entkernt sind, werden sie geviertelt, geachtelt und kommen in einen großen Topf. Mit etwas Apfel- oder Birnensaft übergossen köcheln sie bei milder Hitze langsam weich. Dabei bildet sich Saft. Den siebe ich ab und trinke ihn am liebsten heiß. Wieso? Na deshalb:
Die Quitten duften! Ein bisserl nach sonnengereiften Zitronen, deutlich auch nach süßen Äpfeln, mit einem Hauch von Orangenschale. Allein das herrliche Parfüm, das von den Früchten ausgeht, ist es schon wert, dass man sich Quitten in die Wohnung holt. Ich lege sie gerne ins Esszimmer, in eine Zedernholzschale. Dort dürfen die goldenen Früchte dann erst
Was haben Apfel und Rose gemeinsam? Sie gehören zur selben Pflanzenfamilie, beides sind Rosengewächse. Und sonst? Es gibt Apfelsorten, die ein einzigartiges Aroma besitzen, das an Rosenblütenduft erinnert – so wie dieser Apfel, ein Berner Rosenapfel. Eine alte Winterapfelsorte, leider nur noch selten zu finden. Ich habe ihn von einer Kräuterpädagogin aus Österreich geschenkt bekommen
Was ist jetzt wirklich im Garten zu tun? Stauden und Ziergräser zu schneiden, gehört nicht dazu. Aber so manches Pflänzchen möchte jetzt gepflanzt werden. Im Gartenrezept der Woche kommt der Apfel zu Ehren, in feinen Keksen, vielleicht zur Teestunde? Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de. Pflanze der Woche: Zierquitte Ist es mehr Schein als
Noch ist nicht aller Gartentage Abend, vielleicht kommt noch eine warme Phase zum guten Schluss – aber erstmal wird es in der Nacht kalt. Da müssen empfindliche Gewächse schon ins Warme geholt werden. Nach getaner Arbeit kann man sich mit dem Gartenrezept der Woche stärken, einem Kartoffel-Apfelbrot. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de. Pflanze
Als ich eine Portion Eicheln gesammelt habe, fragten mich Spaziergänger beim Vorbeigehen, welche Hirsche denn diese Früchte bekämen. Auf meine Antwort, die Hirsche seien meine Familie und ich, schüttelten sie verständnislos den Kopf und bemerkten angewidert: „Igitt!“ Naja, Eicheln gelten bis heute eben eher als Schweinefutter oder gerade noch gut zur Hirschmast. Aber früher hat