Sind sie nicht bewundernswert, die Blüten der Glockenblumen (Campanula)? Ihrer blauen Farbe wegen ziehen sie Blicke magisch an, anhand ihrer Blütenform kann sie wirklich jeder benennen. Zauberhaft, nicht von ungefähr werden Glockenblumen der Feenwelt zugeordnet, im Englischen oft als Feenfingerhütchen bezeichnet. Aber auch botanisch haben diese entzückenden Blumen so einiges zu bieten. Romantisches Hotelzimmer Wer
Schon wieder "Unkraut", ein besonders gehasstes - von nicht wenigen Gärtnern an eine der vordersten Plätze auf der Liste der world's worst weeds gewählt: Die Echte Zaunwinde (Calystegia sepium). Trägt so nette Namen wie Bettlerseil, Schlangenrank, Teufelsdraht, aber auch so einfallsreiche wie Tutenblume, Kaffeetässchen oder Pisspott. Regenblume heißt sie, weil sie sich schließt, wenn Regen ansteht. Elegante Schlingtriebe, herzförmige Blätter, glockige Blüten, die auch nachts im Mondlicht schimmern - kann man so was als Unkraut verreißen?
Bart-Nelken (Dianthus barbatus) sind zwar nicht heimisch – sie stammen aus Südeuropa – aber in unseren Gärten seit spätestens Ende des 16. Jahrhunderts überall verbreitet und sehr beliebt. Aus den ursprünglich dunkelroten Wildformen sind durch Züchtungen Varianten in einer breiten Farbpalette von weiß über rosa und rot bis lila, nicht selten auch mehrfarbige Varianten entstanden.
Auf den ersten Blick: Johannisbeeren! Aber orange, nicht rot oder weiß? Nur ein paar wenige Beerchen, keine üppigen Trauben? Jaja, denn es sind auch keine "echten" Johannisbeeren, jedenfalls keine Kultursorten von Ribes rubrum, der Garten-Johannisbeere. Sondern sie hängen an der Alpen- oder Berg-Johannisbeere (Ribes alpinum), einem oft als Straßenbegleitgrün oder in Wildhecken gepflanzten Strauch, der aber auch wild in Gebüschen und an Waldrändern zu finden ist. Die Früchte sind essbar!
Die Knotige Braunwurz ist ein wenig auffälliges Waldgewächs, das durch seinen unangenehmen Geruch auch Stinking Roger oder Stinking Christopher genannt wird.