Was sind schon fünf Minuten? Ein Zwölftel einer Stunde, ein 288stel vom Tag, ein Bruchteil des Lebens. Diese kurze Zeitspanne brauchen Sie etwa, um diesen Text zu lesen und ein wenig darüber nachzusinnen. Danach werden Sie die fünf Minuten vielleicht anders nutzen: mit einem Abstecher in die Natur – denn fünf Minuten können eine Stunde, einen Tag, ein Leben aufwerten.
Wer den letzten Beitrag meines Blogs gelesen hat (Johann Wolfgang von Goethe: "Das Äußere einer Pflanze ist nur die Hälfte ihrer Wirklichkeit."), dem sei dies hier mal augenfällig demonstriert: Die Rote Melde (Atriplex hortensis var. rubra), eine historische Gemüsepflanze, setzt im Beet kräftige Akzente mit ihren oberseits braunroten, unterseits fast pinkfarbenen Blättern.
Bärlauchfrüchte in der Küche - dazu fallen Renate Blaes viele tolle Rezepte ein. Warum nicht dies: Knäckebrot mit Ziegenfrischkäse, Radieschen und Bärlauchfrüchten. Auf ihrem Blog gibt es noch viel mehr feine Ideen.
Bald ist seine Zeit dahin, schon in kurzer Zeit wird man ihn nicht mehr sehen: Bärlauch. Ganz zum Schluss läuft er aber nochmals zur Hochform auf, wenn er seine Früchte bildet. Noch grüne Bärlauchfrüchte schmecken, so klein sie auch sind, einfach riesig. Grüner Kaviar? Oder besser Grüner Waldpfeffer?
Die Lager müssen allmählich geräumt werden - der Frühling naht. Aber aus den Wintervorräten lässt sich noch viel rausholen. Mehr als mancher denkt: Mein Kartoffel-Möhrentopf wird durch das frühlingshafte Grün aus Rübenköpfen erst so richtig gut!
Weit über 100 Millionen Tonnen Bananen werden jedes Jahr weltweit geerntet und verkauft. Zu 95 % sind das Bananen der Sorte Cavendish – genetisch alle identisch. Denn Cavendish-Bananen werden ausschließlich vegetativ über Stecklinge vermehrt, sie bilden..
Die Normbananen: Weltweiter Exportschlager unter den Bananen ist die Sorte 'Cavendish'. Sie liefert besonders hohe Erträge an extra dünnschaligen, besonders großen Früchten. Während der...
Draußen Winter, drinnen gärtnern: Auf der Fensterbank wächst es bald. Bei Rüben, Roten Beten, Karotten oder Kohlrabi die beim Putzen übrig gebliebenen Köpfe auf einen Teller legen und über die Schnittflächen Wasser aufsaugen lassen.
Pilzsaison beendet? Keineswegs, denn man findet durchaus welche – etwa Samtfußrüblinge oder Totentrompeten. Und wenn nicht, im Handel gibt es immer Champignons, Kräutersaitlinge oder Austernpilze. Damit lässt sich eine feine Suppe kochen. Und wie kommt jetzt noch der Wald ins Spiel? Ganz einfach, mit grünen Backerbsen, und die werden mit Grünem aus dem Wald gebacken.
Für die Tonne sowieso viel zu gut, aber auch für den Kompost zu schade: Radieschengrün! Die Blätter ergeben in Windeseile eine feine Suppe. Brühe mit Radieschenblättern aufmixen, Sahne oder Creme fraiche dazu, mit Salz, Pfeffer und etwas scharfem Senf abschmecken, nach Belieben mit geriebener Kartoffel oder Stärkemehl abbinden. „Jedes achte Lebensmittel, das wir kaufen, werfen wir
Grüne Inseln im grauen Asphalt- und Betonmeer – das sind Parks in Großstädten und Ballungsräumen. Sie wirken wie riesige Filteranlagen, versorgen die dicht bebauten Gebiete mit frischer Luft. Je mehr Bäume in den Anlagen stehen, desto effizienter die Luftreinigung. Wichtig aber nicht nur für die urbane Bevölkerung wegen der Verbesserung der Luftqualität, sondern generell als
Noch keine Deko auf dem Tisch? Dann aber schnell, mit Äpfeln gelingt das ganz leicht. In der traditionellen Farbkombination Rot und Grün immer wieder gern gesehen. Einfach ein paar rote und grüne Dinge zusammensuchen und in einer Schale, auf einem Teller, in einem Topf arrangieren. Krönung ist immer: ein knallroter Apfel!
Tomatenschwemme! Ganz viele dicke grüne Tomaten – ob die noch schön reif werden? Meine Fleischtomaten tragen dieses Jahr ungeahnte Massen. Da darf ich doch mal eine vorzeitig abpflücken und probieren (das bisserl Gift bringt keinen um). In Erinnerung an den Film „Grüne Tomaten“ paniert und gebacken.
So der Titel eines Buchs von Volkmar Weiss im Leopold Stocker Verlag. Untertitel: Springkräuter – von Imkern geschätzt, von Naturschützern bekämpft. Das muss ich lesen. Tatsächlich finde ich in diesem Werk eine Fülle von sehr gut untermauerten Argumenten, die für mehr Gelassenheit im Umgang mit den eingeschleppten, als invasive Neophyten nicht nur titulierten, sondern vehement
„I‘ m dreaming of a white christmas“? Grün, grün, grün war dieses Jahr die Weihnacht – grün der Tannenbaum, grün die Wiesen, grün die hoffnungsfrohe Stimmung. Grün hat doch was: Der Blick ins Grüne ist niemals anstrengend, Grün wirkt beruhigend. Grün ist die Farbe der Mitte, »ein mit sich zufriedenes Element«, wie Kandinsky sagte. Wir essen
Foto-Synthese! Grüne Blätter links, grüne Blätter rechts, hübsch vereint. Ein und dieselben? Nein, mitnichten. Links brennt die Nessel, rechts ist sie taub.
Meine Kochkiste von der Garwerkstatt kann vieles kochen! Mehr als man denkt. Vor allem Sachen, die man sonst in heutigen Zeiten gar nicht mehr kochen würde, wegen der Energieverschwendung und so. Vor allem aber wegen des Zeitaufwands. Ach, wir sind ja so bequem geworden. Aber wenn einem die Kochkiste doch den Strom zum Kochen und