Blüten-Kräuter-Butter

Butter mit Blüten? Sehr hübsch, sehr appetitlich, sehr bunt. Warum aber nicht auch Blüten mit Kräutern mischen? ist bei mir eine perfekte Resteverwertung: Wenn ich Blüten und Kräuter übrig habe, oder Blüten und Kräuter habe, die nicht mehr ganz so frisch sind, dann kommen sie einfach unter die Butter. Wird jedesmal eine neue Geschmackskomposition…

Baumblätter-Flammkuchen

Was tun mit Baumblättern in der Küche? Salat oder mal einen Flammkuchen. Geht ganz einfach: Flammkuchenteig auf einem Backblech ausbreiten, mit Schmand oder Creme fraiche bestreichen, mit Salz, Pfeffer und Zitronenabrieb würzen. Baumblätter darauf verteilen. Mit Apfelspalten, Tomatenachteln und Camembertscheiben belegen. Ab in den Ofen, bei 180 °C knusprig backen. Und dann: Genießen!

Frühlingssuppe

Bärlauch, an dem kommt man seit ein paar Jahren nicht mehr vorbei. Hat sich zum Gourmetkraut entwickelt. Muss überall hinein. Unbedingt haltbar gemacht werden, weil es im Sommer ja keinen Bärlauch mehr gibt. Na und? Mir schmeckt er sowieso nur jetzt, wo er frisch wächst und gedeiht. Danach gibt es doch andere Genüsse. Also mach mer mal a Suppn – oder ganz modern: spicy veggie smoothie.

Stängelkohl-Pfanne

Cime di rapa, hopp in die Pfanne, mit frischem Zitrusaroma vom kohligen Muff befreit und zum eleganten Frühlingsgemüse erhoben. Zwiebeln in Ringe oder Spalten schneiden, in etwas Öl andünsten, in Stücke geschnittene Stiele vom Stängelkohl dazu. Mit Orangensaft ablöschen, bei sanfter Hitze garen. Gezupfte Blätter und Röschen untermischen, nochmals kurz ziehen lassen. Mit Salz, Pfeffer würzen, nach Belieben etwas Sahne oder Joghurt unterziehen. Als Krönung: im Ofen getrocknete Orangen- und Grapefruitscheiben oben auf (bei 80 °C rund 4 Stunden).

Knollen- und Rübenglück

Die Lager müssen allmählich geräumt werden – der Frühling naht. Aber aus den Wintervorräten lässt sich noch viel rausholen. Mehr als mancher denkt: Mein Kartoffel-Möhrentopf wird durch das frühlingshafte Grün aus Rübenköpfen erst so richtig gut!
So geht’s: Zwiebeln, Kartoffeln und Möhren schälen, in grobe Würfel schneiden, in wenig Pflanzenöl anbraten, mit Gemüsebrühe aufgießen, garen und würzen. Mit frisch geriebenem Meerrettich und Apfelwürfeln verfeinern – und dann kommt das ausgetriebene Rübengrün dazu.
Fürs Rübengrün einfach etwas großzügiger abgeschnittenen Köpfe von Rettich, Rübe, Möhre, Sellerie und Co. in einen Teller legen, stets mit etwas Wasser versorgen, hell und warm aufstellen. Schon nach wenigen Tagen sprießt es.

 

Kann man das noch essen oder soll das weg?


Schrumpelige Äpfel, schwarze Bananen: ein Fall für die Tonne? Nein, wirklich nicht. Äpfel, gerade Lageräpfel entfalten ihr Aroma erst, wenn sie altern, also eher etwas faltig statt rundum drall werden. Und Bananen schmecken erst so richtig gut, wenn ihre Schale sich schwarz verfärbt hat. Was draus machen? Ganz schnell ein Dessert:

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Kraut schön würzig

Sauerkraut braucht Würze – schon wegen der vielen Ballaststoffe, die einerseits ja gut für die Verdauung sind, andererseits aber auch leider unangenehme Nebenwirkungen (Blähungen, Flatulenzen) erzeugen. Deshalb kommt traditionell Kümmel ans Kraut, weil der mit seinen ätherischen Ölen Magen und Darm beruhigt. Ich bin glücklich, wenn ich dafür auf im Hochsommer gesammelten Wiesen-Kümmel (Carum carvi) …

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Tee aus Resten

„Leaf to Root – Gemüse essen vom Blatt bis zur Wurzel“, das Buch von Esther Kern, Sylvan Müller und Pascal Haag (erschienen im AT Verlag), hat mich tief beeindruckt. Das Pendant der Bewegung „Nose to Tail“, nur eben nicht rund um Fleisch, sondern um Gemüse. Obwohl ich selber immer schon versuche, möglichst alles von Gemüse und Obst zu verwerten, hat sich mir hier nochmals eine neue Welt eröffnet. Blätter vom Blumenkohl, Rotkohlstrünke, Bananenschalen – es ist unglaublich, was man alles verwerten kann. Und das dann auch noch schmeckt. 

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Wald im Teller

pilzbouillonPilzsaison beendet? Keineswegs, denn man findet durchaus welche – etwa Samtfußrüblinge oder Totentrompeten. Und wenn nicht, im Handel gibt es immer Champignons, Kräutersaitlinge oder Austernpilze. Damit lässt sich eine feine Suppe kochen. Und wie kommt jetzt noch der Wald ins Spiel? Ganz einfach, mit grünen Backerbsen, und die werden mit Grünem aus dem Wald gebacken.

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Knödel, Kloß und mehr

„Wenn man keinen Knödel isst, dann hat man den ganzen Tag Hunger.“ Das darf nicht sein, deshalb rufen wir Mittwoch, den 30. November 2016 im Küchenstüberl in Odelzhausen zum Knödeltag aus! Das Küchen-Rendezvous im November steht ganz im Zeichen der runden Dinger: Knödel trifft Kloß mit Braten und Soß‘. Schon mal Topfen-Möhren-Knödel oder Lebkuchen-Knödel probiert? …

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Hagebutten-Ketchup

hagebuttenketchup-blaue-kartoffelchips-dscf4211-2016_09-20-43Hagebutten sind unter den heimischen Wildfrüchten die Winner in Sachen Vitamin C! Mit bis zu 1250 mg Vitamin C pro 100 g Frischgewicht übertrumpfen sie selbst Sanddorn („nur“ rund 800 mg/100 g Frischgewicht). Dafür muss man sie aber hartreif pflücken, denn mit zunehmender Reife verlieren sie und werden dafür immer süßer. Und wer Hagebutten schonend kocht, der büßt nicht einmal viel vom Vitamin C ein – also machen wir mal Hagebutten-Ketchup. 

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