Geduld bringt Geschmack

Geduld bringt Geschmack

KernlesteeSchnell mal eben aufbrühen, sofort trinken – das geht bei diesem Tee nicht. Funktionieren tät’s schon, aber eben nicht schmecken und schon gar nicht wirken. Die Rede ist vom Kernlestee, mit viel Liebe und noch mehr Geduld zubereitet aus den Nüsschen im Inneren der Hagebutten. 

Damit der Kernlestee gut wird: 2-3 Esslöffel Hagebuttenkerne mit 1 Liter kaltem Wasser in einem Topf mischen und mehrere Stunden (am besten über Nacht) einweichen lassen. Dann erhitzen und 20-30 Minuten leide sieden lassen – nicht sprudelnd kochen! Allmählich färbt sich der Sud schön rötlich und beginnt immer stärker zu duften. Nach Rose und Vanille. Jetzt darf man den Kernlestee genießen, er schmeckt erfrischend, leicht säuerlich, aber trotzdem weich und harmonisch.

Gut für die Nieren, anregend für die Wasserausscheidung, vorbeugend gegen Blasenentzündungen, entsäuernd. Und reich an Kieselsäure, also stärkend für die Schleimhäute und fürs Lungengewebe. Damit ist man für die Erkältungszeit bestens vorbereitet.

Kernlestee in der GarkisteEnergiesparend und noch ergiebiger ist folgende Methode: Kernchen mit Wasser zum Kochen bringen – samt Topf in eine Kochkiste (ich verwende meine famose Garkiste von www.garwerkstatt.at) stellen, schließen und dort über Nacht einfach stehen lassen. Am nächsten Tag trinkbereit, muss nur noch abgeseiht werden. Die Garkiste hält sensationell die Temperatur, der Tee ist wirklich noch nach fast 10 Stunden herrlich warm und wärmend! Nach dem Abfiltern setze ich dieselben Kernchen einfach nochmals mit Wasser auf, bringe zum Kochen, ab in die Garkiste – wieder gibt es schmackhaften Tee.

3 Kommentare
  • Danke für die tolle Anleitung 🙂 Werd ich sobald meine Hagebuttenstauden etwas tragen ausprobieren. LG, Gartenleidenschaft

    4. Oktober 2015 um 15:16
  • Frank
    Antworten

    Ich habe mir grade ein Vitamin C Pulver aus Hagebutten als Wintervorrat hergestellt. Dabei bleiben die Kerne natürlich wegen ihrer Härte übrig. Die enthalten ja viel Omega 3 Säuren. Also habe ich mir überlegt diese zu mahlen (geht bei mir super in meiner Basaltstein Getreidemühle) und als „Nahrungsergänzung“ meinem Essen beizumischen, oder wie hier als Teeaufguss zu nutzen. Im Sinne einer 100% Verwertung und für die Gesundheit.

    8. Oktober 2015 um 21:38

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