Diesen Baum (er-)kennen alle! Sein Markenzeichen ist die einzigartige, weiße Rinde, mit der er schon aus der Ferne auf sich aufmerksam macht. Lichtbaum nennt man ihn deswegen, aber auch weil er nur an sonnendurchfluteten Stellen wächst und früh im Jahr herrlich lichtgrüne Blättchen treibt. Ihr wisst, von welchem Baum ich spreche? Natürlich, die Birke!
Schauen wir doch mal, was da im Garten (aber auch um den Garten herum, am Feldrain, am Parkplatz, am Wegrand usw.) so alles wächst. Erste Entdeckung: der Kompass-Lattich (Lactuca serriola). Typisch sind die blaugrünen, stark gebuchteten, unterseits mit markanten Stacheln versehenen, hochkant aufgerichteten Blätter, die wie Kompassnadeln wirken - damit verhindert die Pflanze, dass pralles Sonnenlicht direkt auf die Blattflächen fällt und sie austrocknet. So abweisend der Kompass-Lattich auf den ersten Blick wirkt, so erstaunlich zeigt er sich bei näherer Betrachtung. Er ist doch tatsächlich essbar! Immerhin ist er der Vorfahr unseres Gartensalats (Lactuca sativa)...
Wer jetzt durch den Laubwald geht, spaziert auf einem dicken, weichen, federnden Laubteppich. Vor allem im Buchenwald. Denn Buchenblätter verrotten nur sehr langsam, wegen der vielen enthaltenen Gerbstoffe.
Ein gesundes Orchideenblatt ist immer grün und fest, gewöhnlich ist es glatt und glänzt. Fühlen sich die Blätter schlaff, weich oder auch schrumpelig und rillig an, ist das häufig ein Signal, dass mit der Wasserversorgung der Pflanze etwas nicht stimmt. Zu viel Wasser kann genauso wie zu wenig sich über solche Veränderungen an den Blättern
Wegen der kräftigen Gerbstoffe wirken die Blätter – gewöhnlich verwendet man nur die Fiedern ohne Stiel und kräftige Mittelrippe – zusammenziehend, entzündungshemmend, juckreizlindernd, schmerzstillend, gewebestärkend und reinigend.
Pilzsaison beendet? Keineswegs, denn man findet durchaus welche – etwa Samtfußrüblinge oder Totentrompeten. Und wenn nicht, im Handel gibt es immer Champignons, Kräutersaitlinge oder Austernpilze. Damit lässt sich eine feine Suppe kochen. Und wie kommt jetzt noch der Wald ins Spiel? Ganz einfach, mit grünen Backerbsen, und die werden mit Grünem aus dem Wald gebacken.
Frühling, Sommer, Herbst und Winter – das sind vier Jahreszeiten. Und was ist die fünfte? Je nachdem, es ist immer eine Zeit, die einen sehr stark bewegt, einen besonderen Höhepunkt im Jahr setzt. Manche werden die Wiesn-Zeit, gerade begonnen, als ihre fünfte Jahreszeit ansehen, andere den Fasching oder die Starkbierzeit. Für mich ist es der
Radieserl, die mag man im Frühling! Die roten Kugeln stecken voller Vitalstoffe, schmecken gut zur Brotzeit und im Salat. Und was ist mit den Blättern? Die wandern meistens in den Kompost – aber dafür sind sie viel zu schade. In den Blättern steckt so viel Geschmack! Schnell eine Suppe draus gezaubert: Brühe mit Radieschenblättern
Für die Tonne sowieso viel zu gut, aber auch für den Kompost zu schade: Radieschengrün! Die Blätter ergeben in Windeseile eine feine Suppe. Brühe mit Radieschenblättern aufmixen, Sahne oder Creme fraiche dazu, mit Salz, Pfeffer und etwas scharfem Senf abschmecken, nach Belieben mit geriebener Kartoffel oder Stärkemehl abbinden. „Jedes achte Lebensmittel, das wir kaufen, werfen wir
Was jetzt grad auffällt: Klivie Vor hundert Jahren der Renner auf der Fensterbank, dann fast schon vergessen, heute wieder auf dem Sprung zur Top-Zimmer-Zier. Die elegante Klivie (Clivia miniata) aus Südafrika führt ein im Vergleich zu ihren weit verbreiteten Verwandten Schneeglöckchen, Märzenbecher und Narzissen, ebenso der berühmten Amaryllis ein bescheideneres Dasein. Mit Bescheidenheit ist bei
Getrunken hilft ein Tee aus Walnussblättern, Durchfall zu stoppen, Beschwerden im Magen, bei Gicht und rheumatische Schmerzen zu lindern. Laut Volksheilkunde wird ein Tee aber auch bei Kopfschmerzen, zur Blutreinigung und zur Ausschwemmung von Schwermetallen getrunken, ebenso zur allgemeinen Stärkung empfohlen und auch bei Problemen mit dem Lymphfluss eingesetzt.
Wunderbar kupferrot treiben sie im späten Frühjahr aus, die gefiederten Blätter der Walnuss. Sie erscheinen als letzte von allen heimischen Bäumen, entfalten sich zu stattlicher Größe und werden im Herbst schon vor allen anderen ohne Herbstfärbung abgeworfen.
Pflanze der Woche: Purpur-Fetthenne Mit prachtvollen Blütenschirmen fast unverzichtbar für die spätherbstliche Gartenzier: Die Große Fetthenne, aus Großses Fettblatt oder Purpur-Fetthenne genannt (Hylotelephium telephium, vielfach noch als Sedum telephium geführt) sorgt bis ins Frühjahr hinein für leuchtende Farbakzente im sonst schon eher braungrauen Staudenbeet. Sorten wie `Herbstfreude´ (rote Blüten über graugrünem Laub), `Karfunkelstein´ (rosa Blüten,
Zum Entsorgen viel zu schade: Wir werfen von Gemüse eigentlich viel zu viel weg – dabei lässt sich da so einiges hervorragend in der Küche nutzen. Manchmal ist das sogar besser als das eigentliche Gemüse, weil viel reichhaltiger an Vitalstoffen, Vitaminen und Mineralien. Von Radieschen etwa schmecken nicht nur die Knollen, sondern auch Blüten, Blättchen und
Von wegen Knollengemüse, jetzt gibt es Radieschen als Fruchtgemüse! Obwohl Radieschen frei übersetzt kleine Wurzel bedeutet, schmecken nicht nur die Speicherknollen, sondern auch die Blüten, Blättchen und Schoten. Probieren kann nur, wer seine Radieschen – nein, nicht von unten anguckt – wachsen lässt.
Ah, oh, ja sowas! Unsere Gäste beim Küchen-Rendezvous im April „Dinkel trifft Giersch“ waren hellauf begeistert von der leuchtend rosafarbenen Radieschensuppe, die von quietschgrünem Giersch-Radieschenblätter-Pesto verziert wurde. Dazu gab es Dinkel-Pfeffer-Stangen.
Manchmal hat man den Eindruck, dass alles Laub auf einen Schlag von den Bäumen fällt. Und nun? Verwerten heißt die Devise, im natürlichen Kreislauf belassen. Und sich dann süß-fruchtig belohnen, nach der Laubarbeit. Im Gartenrezept der Woche gibt es ein Kürbis-Aprikosen-Dessert. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de. Pflanze der Woche: Liebesperlenstrauch Die meiste Zeit
Wir sind alle Blätter an einem Baum, keines dem anderen ähnlich – das eine symmetrisch, das andere nicht, und doch gleich wichtig dem Ganzen. Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799)
Gerne trinkt man Grünen oder Schwarzen Tee. Frisch aufgebrüht ein besonders guter Durstlöscher, im Sommer ein ideales Getränk, ob der Sommer nun heiß oder gerade mal wieder kühl ist. Wer aber Wert darauf legt, sich möglichst mit Produkten aus der Heimat zu versorgen, bekommt hier ein Problem.Doch es gibt Auswege.