Knospen, fachsprachlich Gemmae, sind das Kostbarste, was ein Baum oder Strauch trägt. Sie stecken voller Vitalität. Die will auch der Mensch sich einverleiben und davon für die eigene Gesundheit profitieren.
Mitten in der Stadt stand ein uralter, mächtiger Baum. Man gestattete den Stadtbewohnern, all ihre Sorgen, Probleme, Ängste und Nöte in ein Päckchen zu bündeln und es gut verschnürt an einen der Zweige des Baums zu hängen. Bedingung dafür war, dass man sich dafür ein anderes Paket vom Baum aussuchen und mitnehmen musste. Voller Begeisterung
Manche Bäume entwickeln mütterliche Qualitäten. Eine Fichte mit weit ausladenden Ästen, die Weidevieh Schutz vor Regen und Sturm bietet, nennt man "Fichtenmutter". Im Fichtenforst behütet eine große Fichte wie eine Mutter die vielen jungen Buchen, die man im Zuge des Waldumbaus unter ihre Fittiche setzt, denn Buchen brauchen Beschattung in ihren ersten Lebensjahrzehnten.
Erleuchtend: Was haben Bäume mit Mathematik zu tun? Mit der Stochastik, der "Kunst des Mutmaßens" (so der Wortsinn), werden zum Beispiel Wahrscheinlichkeiten für einen Lottogewinn errechnet. Hier helfen so genannte Ereignisbäume, um Ereignisse auf anschauliche Weise grafisch darzustellen.
Auf die Frage, welcher Baum denn dieser sei, antworteten 40 Schüler im Alter von 12-14 Jahren überwiegend mit: Weiß ich nicht. Viele meinten spontan, das sei ein Kirschbaum. Keiner wusste, was es wirklich für ein Baum ist...
Tanne, sie steht im dunklen Tann, und harrt geduldig aus. Verstopfte Nase, verschleimte Bronchien? Schnupfen, Husten? Niemals - davor bewahren die Tanne, würde sie für Erkältung und Grippe empfänglich sein, ihre ätherischen Öle. Aber weil die Tanne so wundervolle Heilstoffe in sich birgt, können wir davon profitieren. Wipfelbonbons, Nadel-Inhalation, Sauerhonig - das sind nur drei Rezepte aus der Hausapotheke rund um die Tanne.
Mit Lichtmess am 2. Februar regt sich was im Schoß von Mutter Erde. Nach alter keltischer Vorstellung rüttelt die Lichtgöttin Brigid die Bäume wach, damit ihr Saft zu fließen beginnt.
Neben Holz und Früchten haben Walnussbäume noch viel mehr zu bieten. Nicht umsonst pflanzte man den Walnussbaum als Hausbaum, am besten zwischen Wohnhaus und Misthaufen.
Wurzeln schlagen, zu den Wurzeln zurückkehren – das ist ein schöner Wunsch! 15 frisch gebackene Kräuterpädagogen und neun angehende NaturCoaches haben in Bad Tölz einen Apfel-Baum gepflanzt! Tölz ist vielen Teilnehmern und Absolventen der Zertifikatslehrgänge Kräuterpädagoge und NaturCoach zur zweiten Heimat geworden. Beim Kräuter-Erlebnis-Zentrum wird das jetzt durch eigene Kurs-Baum-Pflanz-Aktionen nachhaltig betont.