Baum-Advent: 19. Dezember

Brotbäume: Bäume, die den Menschen ein Auskommen sichern, werden häufig als Brotbäume bezeichnet. Die Gewöhnliche Fichte (Picea abies) wie die Wald-Kiefer (Pinus sylvestris) gelten als Deutschlands Brotbäume, da vor allem sie den Waldbauern viel Holzertrag liefern. In Südeuropa trägt den Titel Brotbaum oft die Edelkastanie (Castanea sativa), da ihre Früchte gemahlen und zu Brot verbacken werden, den Hunger von Mensch und Tier stillten – in manchen Gebirgstälern galten Kastanien sogar als Zahlungsmittel. Brot- oder Brotfruchtbaum nennt man die tropische Baumart Artocarpus altilis, deren riesige Früchte sehr gehaltvolle Nahrung darstellen.

Baum-Advent: 3. Dezember

Mittag

Am Waldessaume träumt die Föhre,
Am Himmel weiße Wölkchen nur;
Es ist so still, dass ich sie höre,
Die tiefe Stille der Natur.

Rings Sonnenschein auf Wies‘ und Wegen,
Die Wipfel stumm, kein Lüftchen wach,
Und doch, es klingt, als ström ein Regen
Leis tönend auf das Blätterdach.

Theodor Fontane (1819 – 1898)

Zapfenvielfalt bei den Kiefern

zapfen-waldkieferKiefern oder Föhren tragen je nach Art ziemlich unterschiedliche Zapfen. Bei der Waldkiefer (Pinus sylvestris) sind sie erst schlank kegelförmig und grün, reifen innerhalb von zwei Jahren zu eiförmigen, graubraunen Gebilden heran (siehe Foto). Auf ihnen werden traditionell die Coburger Bratwürste gegrillt.

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Als die Buche für Christfreude sorgte

Und es begab sich zu einer Zeit, als es auf Weihnachten zuging, und alle Menschen einen Christbaum besorgten. Der wurde mit allerlei Zuckerwerk, Strohsternen und bunten Bändern aufgeputzt und mit Lichtern besteckt, um die Stube zu schmücken. Eine Fichte, eine Tanne, eine Kiefer sollte es sein, die mit ihren immergrünen Nadeln duftende Frische und hoffnungsfrohes Grün spendeten. Als Beweis dafür, dass das Leben immer weiter geht und man voller Zuversicht in die Zukunft blicken darf.

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