Tagesseminar "Wilde Wurzeln" in der Kräuter-Erlebnis-Villa in Bad Tölz: Sie führen ein verborgenes Leben unter der Erde: Wurzeln. Sie bleiben unseren Blicken entzogen, aber es lohnt sich, sie ans Licht zu holen.
Auf geht's zum Waldbaden - so lautet der Titel eines ausführlichen Beitrags in neuen Magazin "Bunte spezial Gesundheit". EllenWarstatt hat das Waldbaden oder Shinrin Yoku bei Martin Kiem ausprobiert und findet: "Sich selbst etwas Gutes tun, kann so einfach sein!"
Samstag, 19. Mai 2018 - Pfingstsamstag: Der BR auf der Landesgartenschau in Würzburg - unter anderem Mit Sebastian Raich mit seiner Nilpferddame Amanda, mit mir als Pflanzenexpertin und Irina Hanft als Moderatorin. Mehr dazu bei BR.de.
Was Grünes tut immer gut - auch auf der Fensterbank. Dass Zimmerpflanzen einfach zu pflegen sind, das Ambiente aufhübschen, die Raumluft verbessern und dabei wohltuend auf unsere Psyche wirken, hat ein Fernsehteam vom BR für die Sendung "Gesundheit" bei mir zuhause aufgenommen.
Obacht alle Gartler - die Eisheiligen stehen noch bevor! Ob das dieses Jahr noch eine Rolle spielen wird? Immerhin ist die Obstbaumblüte schon vorüber... Aber: "Vor Nachtfrost du nie sicher bist, bis Sophie vorüber ist."
Heute ist Walpurgisnacht! Die Nacht, in der - wer's glaubt - die Hexen auf dem Blocksberg ihr Unwesen treiben und aus zauberkräftigen Pflanzen nach alter Vorstellung eine Flugsalbe anrühren, mit deren Hilfe sie fliegen können.
Ist es nicht ein Wunder? Darüber muss man staunen, sich freuen und es intensiv genießen - denn das Öffnen der Blütenknospen vom Spitzahorn gibt es nur einmal kurz pro Jahr zu sehen. Für mich ein grandioses Schauspiel!
Minze im Gartenbeet – wuchert ohne Ende. Deshalb ab damit in den Eimer! Minzen bekommen gerne lange Beine. Überwuchern schnell die Nachbarpflanzen. Verminzen das ganze Beet. Deshalb bekommen sie eine Grenze gesetzt – eine Wurzelsperre.
Sauerampfer - klingt verächtlich aus dem Munde eines Weinliebhabers. Dagegen umso verlockender für einen Wildpflanzenkenner. Gerade sprießt er wieder, das Essigkraut, der Sauerlump, der Surimuri. Kaum jemand, der sich nicht erinnert, mit welcher Lust man als Kind die frischen Blätter des Sauerampfers von der Wiese gezupft und genüsslich zerkaut hat: so schön sauer! Da lief einem das Wasser im Munde zusammen und der Durst war gelöscht. Will nicht auch jeder Koch seinen Gästen ein solches Wohlgefühl vermitteln? Dann kommt er am Sauerampfer kaum vorbei.
Mehr zum Sauerampfer auch im Wildpflanzen-Magazin - dem monatlich erscheinenden e-Magazin rund um Wildkräuter und mehr.
Jetzt gilt es genau zu schauen: Blühen die Schlehen auf? Denn so viele Tage die Schlehen vor Georgi (23.4.) ihre Blüten öffnen, so viele Wochen herrscht der Sommer. Eine alte Bauernregel weiß: „So viele Tage vor Georgi die Schlehe blüht, so viele Tage vor Jakobi (25. Juli) man zur Ernte zieht.“ Eine andere: „Blüht die Schlehe weiß wie Schnee, ist’s Zeit, dass man die Gerste säe.“
Zum Start in die Gartensaison gibt es in der Woche nach Ostern täglich einen Tipp von mir zu hören auf Bayern 1. Da ist für jeden was dabei, ob reiner Fensterbankgärtner oder Großgartenbesitzer. Zum Anziehen von Pflänzchen ein selbst gebasteltes Minigewächshaus, für mehr Fruchtansatz ein Krafttraining für Bäume, die wirklich richtige Rasenpflege, der optimale Termin zum Rosenschnitt...
Wildkräuter bringen mich – auch nach vielen Jahren intensiver Beschäftigung mit ihnen – immer wieder in Erstaunen. Kaum schmilzt der Schnee, wecken die ersten Strahlen der Frühlingssonne die Pflänzchen und bringen sie kräftig zum Sprießen. Woher nehmen diese Geschöpfe nur ihre Energie? Zu keiner anderen Zeit schmecken die kleinen Kräuter besser. Weil wir den ganzen langen Winter lang auf sie warten mussten?
Heute ist kalendarischer Frühlingsbeginn. Ach was? Na immerhin scheint die Sonne. Und zwar wirklich schon von oben, nicht mehr schräg wie im Winter. Deshalb lässt sie den Schnee auch bestimmt schnell schmelzen! Und dann kommen die Frühlingsblümchen schnell wieder hervor.
Solche Bücher wünsche ich mir mehr! "Heimische Bäume bestimmen - in allen vier Jahreszeiten" von Margret Gruber-Stadler aus dem Freya Verlag. Mit diesem kleinen, aber sehr feinen Buch gelingt die Bestimmung ganz bestimmt. Was für ein Reichtum an Abbildungen, die es wirklich zu jeder Zeit ermöglichen, den Baum richtig zuzuordnen. Großes Lob für dieses Werk - und ich kann es nur empfehlen!