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21. Okt. 2012

Blaue Gurken?

Blau – welch ungewöhnliche Farbe für Früchte. Doch es gibt sie. So wie diese: Blaugurken! Botanisch Decaisnea fargesii. Aus der Familie der Fingerfruchtgewächse (sehr passend) oder Lardizabalaceae. Stammt aus China. Die Früchte fassen sich an wie… muss man selber probiert haben. Probieren? Ja, die Früchte kann man auch essen. Man genießt das süßliche gallertartige Fruchtfleisch

16. Okt. 2012

Die Wucht in Frucht

Rotkehlchenbrot, so nennt man das Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus) auch, weil die Vögel, allen voran Rotkehlchen, die knallig orangefarbenen Samen (die eigentlichen weißlichen Samen sind hier noch von einer Samenhülle, dem Arillus umgeben) gerne futtern. An dünnen Fäden hängen die Samen schließlich aus den pinkfarbenen Kapseln heraus und lassen sich so leicht abpicken.

2. Okt. 2012

Tränen am Halm

Ist es nicht bezaubernd, das Tränengras? Stammt aus den Tropen, trägt steinharte, je nach Sorte weiße oder auch schwarze Früchte wie zugespitzte Perlen aus Porzellan – eben Tränen. Hiobsträne, Marienträne, Christusträne, Liebesträne – oder auch Paternosterkraut nennt man das Gras, botanisch Coix lacryma-jobi. Die „Tränen“ wurden und werden für allerlei Zierrat verwendet, und natürlich für

2. Sep. 2012

Der Vogel-Strauß

Vogel-Strauß – man beachte den Bindestrich. Hier ist nicht der große Laufvogel gemeint, der sprichwörtlich seinen Kopf in den Sand steckt, sondern ein buntes Gebinde verschiedenster Pflanzen, das kopfüber im Garten aufgehängt wird. Disteln, Kletten, Brennnesseln, Johanniskraut, Wilde Möhren, Beifuß, Gänsefuß… Alles, was der Wegrand so hergibt. Nicht auf die Blüten kommt es an, sondern

26. Juli 2012

Königskerze

Wahrhaft königlich, diese Kerzen! Da leuchten die Augen, da freut sich das Herz. Schwebfliege beobachten, Staubblätter bestaunen, Blätter befühlen – Sommerfreuden. Davon handelt auch folgendes Gedicht:

17. Juli 2012

Wilde Kirschen

Dieses Jahr gibt’s Kirschen allerorten, die Bäume tragen schwer. Nur allzu oft sieht man den Boden unter den Kirschbäumen übersät mit ungenutzten Früchten. Welch ein Jammer! Außer ein paar Vögeln intereesiert sich keiner dafür. Doch! Ich schon. Die feinen kleinen Vogelkirschen, mal hellrot, mal schwarzrot, je nach Baum. Bestens für ein Kompott, für Marmelade, für

23. Mai 2012

Es duftet nach Maiglöckchen…

… aber es wachsen gar keine Maiglöckchen. Das liebliche Blütenparfüm geht von einem anderen Gewächs aus, das man eher selten in Wäldern auf saurem Untergrund findet: Das Moosauge oder Einblütige Wintergrün (Moneses uniflora, früher Pyrola uniflora). Erstaunlich, auf den ersten Blick mag man nicht vermuten, dass dieses zarte Geschöpf mit den Heiden verwandt ist, also

21. Mai 2012

Kost-bar: Heidelbeere

Blütenglöckchen so zierlich, Blättchen so frisch – Heidelbeeren sollten uns auch jetzt ins Auge fallen (nicht nur, wenn sie voller blauer Früchte hängen). Vaccinium myrtillus, der Artzusatz des botanischen Namens der Heidelbeere spielt auf die Ähnlichkeit ihrer Blätter mit denen der Myrte (Myrtus communis) an. Heidelbeerblätter schmecken überraschend gut, herb-säuerlich, durchaus eine Kostprobe wert. Aber

25. Apr. 2012

Wilde Johannis(beer)blättchen

Jetzt und nur jetzt ganz frisch im Angebot: Zarte Blättchen und Blüten der Alpen-Johannisbeere (Ribes alpinum). Die Sträucher gibt es oft in Hecken und Gebüschen in Parks und Grünanlagen. Zugreifen, das kulinarische Vergnügen währt nur kurz!

15. Apr. 2012

Kuckuck!

Heute, am 15. April, ist Kuckuckstag. Der allbekannte Vogel kehrt sehr pünktlich aus seinen Wintergebieten zu uns zurück, nämlich genau um diese Zeit. Wenn sein Ruf erschallt, soll man umgehend in seinen Geldbeutel greifen und mit den Münzen klimpern – so geht das Geld das ganze Jahr nicht mehr aus. Und dann gibt es ja

13. März 2012

Die Wucht in Kelchen

Immer wieder eine Schau – Krokusse! Meine absoluten Favoriten: Elfenkrokusse. Unvergleichlich zart, unerhört leuchtkräftig, unglaublich robust.

5. März 2012

Wunsch an die Hasel

Ist es nach wie vor Winter, oder doch schon Frühling? Es ist nicht sehr kalt, aber auch nicht recht warm draußen, der Tag voller Nebel heute. Mein Blick fällt aus dem Fenster direkt auf eine große Hasel. Noch kahl wiegen sich die biegsamen Zweige im Wind. Ein Buntspecht klopft mit seinem Schnabel an den Astlöchern,

7. Feb. 2012

Immer an der Wand lang

Viele Orchideen, vor allem die Nachtfalterorchis (auch Malaienblumen oder liebevoll Phalaenopsen genannt), wachsen normalerweise als sog. Epiphyten, also hoch oben in Baumkronen als „Aufsitzer“. Wir stecken sie für die Kultur auf der Fensterbank in Töpfe und mühen uns weidlich, ihre langen, manchmal überlangen Blütenrispen mit Hilfe von mehr oder weniger chicen Stäben in die Höhe

15. Jan. 2012

Das Zerstreute Gabelzahnmoos

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Noch so ein Pflänzchen. Muss man sich anschauen!

14. Jan. 2012

Das Stachelsporige Brachsenkraut

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Wenn unscheinbare Pflänzchen zu Stars werden… Allein der Name lässt einen aufhorchen. Gibt’s so was wirklich?

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