Der Herbst, der heute gibt und nimmt, Bald uns erfreut, bald uns verstimmt, Er soll uns dennoch wohlgefallen, Weil er’s doch gut meint mit uns allen. Wir wollen uns für seine Gaben, Woran wir uns erfreu’n und laben, Recht dankbar alle Zeit erweisen, Und wollen ihn freudig loben und preisen. August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
Was für Tage – besonders wenn uns die Sonne scheint! Ist es nicht eine Pracht? Von wegen, Herbst macht depressiv. Doch nur den, der diese Jahreszeit nur im trüben Raum verbringt und nicht nach draußen geht. Auch an regnerischen, nebligen Tagen scheint die Sonne: Obendrüber! Dazu ein paar Verse:
Ward ein Blümchen mir geschenket, Hab’s gepflanzt und hab’s getränket, Vögel kommt und gebet acht! Gelt, ich hab es recht gemacht. Sonne, lass‘ mein Blümchen sprießen, Wolke, komm, es zu begießen! Richt empor dein Angesicht, Liebes Blümchen, fürcht‘ dich nicht. Und ich kann es kaum erwarten, Täglich geh ich in den Garten, Täglich frag‘ ich: