Beim Zertifikatslehrgang Streuobstwiesen- und Waldbaden in Tübingen sind wegen ESF-Förderung nur Frauen zugelassen, ein Mann ersucht in einem Leserbrief um Gleichstellung.
Wald- und Wiesenrunde statt Kräuterführung - das erste ist erlaubt, allein, mit der eigenen Familie, das zweite leider nicht möglich, da hat Corona was dagegen.
Nach einem milden Winter und bei frühlingshafter Witterung kann man den aufsteigenden Zuckersfat unter dünner Borke bei Birke und Buche rauschen hören.
Adventskalender sind doch etwas Wunderbares. Ich finde es nur schade, dass sie immer "abnehmen", dass die Türchen zum Öffnen immer weniger werden, dass die Anzahl der Päckchen sinkt, dass die kleinen Leckereien verschwinden...
Fridays for Forests: Lieber Jahresringe als Brilliantringe
Bling-bling, glitzer-glitter – das gibt es nicht nur für Dekolleté, Handgelenk und Finger, bei Make-up, Handtasche und Dirndl, sondern jetzt auch in Marmeladen (tatsächlich, siehe hier, wen’s interessiert) oder vegan (hier). Braucht man sowas? Ich jedenfalls bevorzuge den Schmuck des Waldes, der ist unbezahlbar. Das ist in jedem Fall vegan, biologisch abbaubar, CO2-neutral, ökologisch verträglich…
Fridays for Forests: Lieber buntes Laub als schwarzweiße Blätter
Zeitung lesen – das ist für mich seit Jahrzehnten morgendliches Ritual. Ausgiebig schmökere ich in den Seiten bei einer guten Tasse Kaffee. Nur, häufiger stört mich, was da Schwarz auf Weiß steht. Wenn ein Artikel schlampig recherchiert ist, wenn es von Rechtschreib- und Grammatikfehlern wimmelt, wenn verquere Ansichten dargestellt werden. Dann gehe ich lieber in
Erstaunlich, was ein kleines Loch alles eröffnet. Ein großes Blatt wie das hier vom Huflattich nehmen, eine kleine runde Öffnung hineinstanzen, besser mit Messer, Schere oder Fingernägeln herausschneiden, und durchschauen. Wirkt wie eine Lupe!
Fridays for Forests: Lieber im Regen im Wald als in der Nässe der Straße
Überall wird übers Wetter gejammert. Es hat den Anschein, dass man nirgends aussprechen darf, der Sommer sei vorbei. Herbst, was für ein Wort? Und erst Regen – sprich das gar nicht erst aus! Was ist das nur, dass alle nur noch Sommer, Sonne, Hitze wollen, und sich kaum jemand mehr für Herbst, Regen und Kühle
Fridays for Forests: Lieber im Wald das Ferne suchen als mit Thomas Cook gar nicht abheben
Fernweh? Ja, habe ich auch manchmal. Fliegen? Ist klimaschädlich, sollte man besser lassen. Wie also die Weite der Welt erkunden? Dafür habe ich eine Idee: In den Wald gehen! Man braucht nur offene Augen und etwas Phantasie. Was man da alles entdeckt. Und wer sich auf neue Blickwinkel einlässt, entdeckt plötzlich ganz andere Perspektiven. Da
Fridays for Forests: Lieber Geschichten vom Wald als Storys von Trump und Konsorten
Sensations-Mache. Twitter-Meldungen. Lügenpresse. Fake News. Propaganda. Mag ich nicht mehr hören und nicht mehr lesen. Wie kann ein Mensch behaupten, dass er sich niemals irrt? Warum blasen sich manche Leute so unsäglich auf, nur weil sie meinen, der Welt etwas sagen zu müssen? Unlauter, scheinheilig, respektlos. Da gehe ich doch lieber in den Wald. Der
Fridays for Forests: Lieber von Waldaugen beobachtet als von Objektiven verfolgt
Wohin man auch geht: wachsame Kameraobjektive beobachten einen auf Schritt und Tritt, registrieren jedes Mundwinkelzucken. Manchmal kann ich es kaum noch ertragen, dass ich aus allen Winkeln gefilmt, abgelichtet und optisch überwacht werde. Und wenn mich nicht gerade eine Livecam filmt oder mich jemand (meist unbeabsichtigt – oder?) mit dem Handy aufnimmt, dann habe ich
Fridays for Forest: Lieber Picknick zwischen Ameisen als Fastfood unter einer hungrigen Herde
Fridays for Forest: Zugegeben, so manches Fastfood hat schon was und ab und zu gönnt man sich ein paar Fritten aus der Bude. Was daran nervt, ist der Lärm (nervtötendes Gepiepse der Zubereitungsautomaten, schrille Musik aus Lautsprechern), das Gedränge (alle haben es sehr, sehr eilig), der Geruch (ein merkwürdiges Gemisch aus Frittierfett, Süßem und Desinfektionsmitteln). Da packe ich mir doch lieber einen Korb mit Getränk und Gebäck, spaziere gemütlich in den Wald, suche ein ruhiges Plätzchen - und genieße! Die Ruhe, die Einsamkeit, die Waldluft. Und natürlich mein mitgebrachtes Wald-Picknick.
Fridays for Forest: Lieber an Bäumen empor blicken als Radieschen von unten betrachten
Fridays for Forest: Kann man gar nicht oft genug tun - in den Wald gehen, im Park spazieren, sich unter einen Baum stellen und den Kopf in den Nacken legen, die Augen zum Himmel richten. Oder besser in die Baumkrone. Was für ein Anblick! Ich gehe immer wieder gerne zu einem Baum, lehne mich an seinen Stamm und schaue nach oben. Da spüre ich Leben. Die Radieschen von unten kann ich mir noch früh genug betrachten...