Ex und hopp

Kraeuter in PastikhuelleKräuter, die gibt es ganzjährig in jedem Supermarkt. Getopft, eingetütet. Für den Frischverzehr, sofort und gleich – denn solche Kräutertöpfe lassen sich kaum auf der Fensterbank weiterkultivieren. Innerhalb weniger Tage machen sie da die Grätsche, werden welk, bekommen Läuse, werden von Schimmel überzogen. Sie sind auch gar nicht zum langfristigen Ziehen gedacht, sondern für den schnellen Verbrauch – es ist so was wie getopfte Bundware.

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Hunger auf frisches Grün

Keimlinge 3Wohl in keiner anderen Jahreszeit als eben jetzt ist der Hunger auf frisches Grün größer! Doch der lässt sich leicht stillen, selbst wenn es draußen noch gar nichts zu ernten gibt. Dann hält eben die Fensterbank als Gartenersatz her, wo sich ganz schnell Keimlinge und Sprossen, aber auch reichlich Grünes ziehen lässt, die vor Vitaminen, Mineralien und anderen Vitalstoffen nur so strotzen.

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Die Kraft der Knospen: Gemmotherapie

Ribes nigrum KnospenImmer wieder faszinierend: Knospen! Während des Winters bewahren sie das Kostbarste der Pflanzen perfekt verpackt und optimal geschützt, damit das neue Leben im Frühling voller Kraft austreiben kann. Was derart voller Lebensfreude und Vitalität steckt, sollte doch auch uns gut tun – und dem ist auch so.  Im Bild Knospen der Schwarzen Johannisbeere (Ribes nigrum), daraus entsteht eines der wichtigsten Mittel der Gemmotherapie, mit kortisonähnlicher Wirkung, geeignet zum Einsatz u.a. bei Heuschnupfen.

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Entdeckt: Scharfer Oregano

Scharfer OreganoOregano, auch Dost oder Wilder Majoran genannt, ist DAS Pizzakraut, perfekt aber auch für Nudelsaucen, mediterrane Gemüsegerichte, als Kartoffelwürze. Origanum vulgare habe ich aber auch deswegen gerne im Garten, weil er mit seinen Blüten DIE Attraktion für unzählige Insekten ist. Und jetzt finde ich zwischen anderen Kräutertöpfen: Scharfen Oregano… echt scharf, oder?

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DSDS im grünen Bereich

D s d SpVor langer Zeit, als die Winter noch richtige Winter waren und die Pflanzen mit Frost, Reif und Schnee über lange Zeit in einen Dornröschenschlaf zwangen, da hatte alles noch seine Ordnung. Blumen, Sträucher und Bäume hielten sich sang- und klanglos an die Ruhezeiten. Keinem Gewächs wäre eingefallen, verfrüht aus der Erde zu spitzen, seine Knospen zu öffnen. Geduldig warteten alle auf das Signal. Die Ehre, den Frühling und damit das große Erwachen einzuläuten, fiel den Schneeglöckchen zu.

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Entdeckt: Hirschhornwegerich

HirschhornwegerichImmer auf der Suche nach besonderen Kräutern entdecke ich in einer gut sortierten Gärtnerei dieser Tage doch tatsächlich ein Küchenkraut, das schon die alten Römer auf den Tisch brachten und das man in Südeuropa noch besser kennt als hierzulande: den Hirschhornwegerich (Plantago coronopus). Das sollte sich ändern, denn der mit Spitz-, Mittel- und Breitwegerich verwandte Hirschhornwegerich lässt sich prima im Garten kultivieren, schmeckt nussig-pilzig-würzig, ist vielseitig in der Küche verwendbar und gilt als heilsam bei Blasen- und Nierenleiden. 

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Kletteleien

???????????????????????????????????????????????????????????????Am Gebüsch, nahe dem Feldrand, stand eine Pflanzenmutter, die hatte viele Kinder. Man kann sich gut vorstellen, welche Aufgabe das bedeutete. Unentwegt nähren, für prächtiges Gedeihen der Sprösslinge sorgen, ihnen eine weiche und warme, vor den Unbilden des Wetters geschützte Kinderstube bereit halten, eine gute Erziehung zuteil kommen lassen. Und alle Neugier befriedigen, alle Fragen beantworten, allen Unfug der Rasselbande geduldig ertragen. Da musste man schon sehr zähe Stängel haben.

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Der stolze Heinrich

???????????????????????????????????????????????????????????????Einst, vor langer, grauer Zeit, als unsere Welt noch ganz und gar grün war, mussten die Gewächse sich entscheiden, welche Farbe ihre Blüten tragen sollten. Damit sie im Grün auffielen und Besucher anlockten, zu eindeutigen Zwecken. Die einen überlegten nicht lange, die anderen wogen sehr genau ab und manche schwankten hin und her, trafen schließlich aber doch ihre Wahl. Nur einer unter den Pflanzen, nennen wir ihn mal Stolzer Heinrich, konnte und konnte sich nicht entscheiden.

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Mierchen, mein Mierchen

Stellaria SchneeEs war einmal ein sehr gestrenger Gärtnermeister, der wie kein anderer auf Zucht und Ordnung in seinen Beeten bedacht war. Alle Kräutlein standen sauber aufgereiht in gezirkelten Abteilen, auf peinlich reinlich gehaltener Erde, umfasst von akkurat in Form geschnittenen Hecken. Das nur ja keines irgendwie aus der Reihe tanzte!

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Von wegen Schnupfen

„Der nächste Schnupfen kommt bestimmt, doch nicht zu dem, der Thymian nimmt!“ heißt eine alte Weisheit. Wer regelmäßig mit Thymian würzt, beugt am besten vor. Dank seiner ätherischen Öle stärkt er Lunge und Magen gleichermaßen. Und kratzt dann doch einmal der Hals, reizt der Husten, dann hilft eine gute Tasse Thymiantee oder bringt ein Thymianbad …

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Der Geschmack der Wurzeln

???????????????????????????????????????????????????????????????Oft stehen nur noch die Fruchtstände, aber immer wieder sieht man ihn auch noch blühen: Wiesenbärenklau (Heracleum sphondylium). Ein paar Früchtchen zwischen den Fingernägeln zerdrückt entfalten eine unglaubliche Duftwolke, vom Geschmack ganz zu schweigen. Ein Früchtchen zerkauen, und der ganze Mund füllt sich mit Aroma. Das sich im ganzen Kopf ausbreitet. Immer mit einem sehr herben Geschmack verbunden. Dagegen schmecken die Blätter ganz mild, aber zu dieser vorgerückten Jahreszeit nun auch nicht mehr unbedingt erstrebenswert. Aber probieren wir doch mal, wie es sich unter der Erde verhält.

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Der Duft der Wurzeln

Geum urbanum WurzelernteDie Pflanzen ziehen sich allmählich zurück, auch wenn der Winter scheinbar noch in weiter Ferne liegt. Wurzelzeit! Wer jetzt eine Echte Nelkenwurz (Geum urbanum) aus der Erde holt, wird mit einem wundervollen Duft belohnt. Kräftig würzig, eben nach Gewürznelke – denn in der Nelkenwurz steckt dasselbe ätherische Öl wie in den Knospen des tropischen Gewürznelkenbaums (Syzygium aromaticum): Eugenol.

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Kräuterfest!

Kraeuterfest FlyerDas Odelzhauser Kräuterfest 2014 – wie jedes Jahr zum Ende der Sommerferien. Am Samstag, den 6. September 2014 dreht sich zwischen 10 und 18 Uhr auf Schlossgut Odelzhausen alles rund um Kräuter, vor allem um wilde! Kräuterpädagogen aus der Region zeigen, welche Schätze in den Pflanzen unserer Heimat stecken. Sie laden ein, Kräuterdufte zu schnuppern, Kräuterschmankerl zu kosten, Kräutervielfalt zu erleben. Im großen Hof vom Schlossgut findet dieses Jahr zeitgleich der historische Markt zur 1200-Jahr-Feier der Gemeinde Odelzhausen mit vielen Attraktionen statt!

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