Das Schöllkraut

ChelidoniumGehört für mich zu den absolut bestaunenswerten Pflanzen: Das Schöllkraut (Chelidonium majus) sprießt, sobald es nur etwas wärmer wird. Wunderschön geformte Blätter drängen sich in einer Rosette, von einer einmaligen Farbe – unverwechselbar. Wer ein Blatt abpflückt, dem quillt orange-gelber Milchsaft entgegen. Dies gemeinsam mit dem typischen Blütenbau verrät, dass das Schöllkraut zu den Mohngewächsen gehört.

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Her mit dem Giersch!

Rundum nützlich ist er der Giersch! Giersch abmähen, das Schnittgut ergibt hervorragenden Mulch. Klein geschnitten und über Nacht in Regenwasser angesetzt dient Giersch zum Düngen, der Sud als Flüssigdünger für Blumen und Gemüse, die Pflanzenreste wiederum zum Mulchen. Zur Jauche vergoren ist Giersch genauso wertvoll wie die hochgeschätzte Brennnesseljauche. Wildgemüse, Heilpflanze, Naturdünger – Gründe genug, …

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Liebe deine Feinde!

Wennst Krieg führst gegen den Giersch, hast schon verloren. Besser: Waffenstillstand! Giersch schmeckt wie Petersilie. Ein Pesto aus jungen Gierschblättern, Kürbiskernen, Olivenöl und Bergkäse – fein zu Nudeln! Oder als Gemüse gedämpft mit ein paar Zwiebeln und Kirschtomaten. Giersch ist Superfood – nicht nur im Grünen Smoothie! Gilt als das Heilkraut gegen Gicht. Wennst ihn …

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Der schon wieder!

Kaum freust dich übers frische Frühlingsgrün, sprießt im Garten Ärger. Ja Kreuzbirnbaum unter der Hollerstauden, der Giersch ist da! Die grüne Pest, wie wirst denn die bloß los… Jäten? Ja, wenn du sehr ausdauernd und sehr hartnäckig bleibst, gibt er vielleicht mal auf, der Giersch. Besser nimmst ihm das Licht, deckst ihn mit Unkrautvlies ab. Nach …

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Der Salat der Goldschürfer

WinterportulakKalifornien, im Jahr 1850. Man hatte Gold entdeckt und alles rannte ins vermeintlich verheißene Land der Glückseligkeit, um das edle Metall zu suchen, unermesslichen Reichtum zu finden. Tausende wühlten in der Erde, kehrten das Unterste zuoberst. In ihrer Gier vergaßen sie alles – auch den Anbau von Nahrungsmitteln.

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Schon entdeckt? Bärlauch!

Ja, er ist schon da! Erste Bärlauchblättchen spitzen aus der Erde, und gleich daneben drängelt sich der Giersch ans Licht. Es heißt zwar: „Ramsen im Mai, das ganze Jahr keine Arznei!“ – aber jetzt im März ist der Bärlauch bestimmt gut gegen Herzschmerz.

Schon entdeckt? Brennnesseln

So mini und schon so wehrhaft! Die Nesseln brennen auch jetzt schon. Aber willkommen, ihr beißenden Babys, samt euren netten klebrigen Nachbarn unterm Laub, dem Klettenlabkraut. Mit euch fällt die Fastenzeit leicht, denn ihr spendet wohlschmeckende Fülle für den Bauch.

Schon entdeckt? Winterportulak

Postelein oder Tellerkraut, Kubaspinat oder – in Amerika so genannt – Spring Beauty! Frühlings-Schönheit, das passt, denn die adretten Blattrosetten schmecken nicht nur ausgezeichnet, sie sind auch sehr hübsch! Inmitten der tellerartigen Blätter entwickeln sich bald Blüten, klein, fein, weiß. Solo als Salat oder im Duo mit Chicorée, im Trio mit Petersilie und Schnittlauch. Immer …

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Schon entdeckt? Kerbel

Kerbel, noch so ein frühes Frühlingskraut, diesmal von der Fensterbank. Anthriscus cerefolium, so sein botanischer Name. Cerefolium bedeutet frei übersetzt: Sich über das Blatt freuen. Wie wahr! Kerbel gehört unbedingt zur Fastenzeit, weil er sich in der Fastenzeit ganz einfach schon gut säen und ernten lässt. Spaghettini mit Kerbel-Zitronen-Sauce – damit lässt sich’s gut fasten.

Schon entdeckt? Vogelmiere

„Schöne Blumen wachsen langsam, nur das Unkraut hat es eilig.“ So William Shakespeare. Stimmt, denn es gibt schon frische Vogelmiere! Tausendsassa unter den frühen Frühlingskräutern. Jährlich 5-6 Generationen mit rund zehn- bis zwanzigtausend Samen. Das macht glauben, dass Vogelmiere ein Kraut ist, das die Fruchtbarkeit fördert…  

Ex und hopp

Kraeuter in PastikhuelleKräuter, die gibt es ganzjährig in jedem Supermarkt. Getopft, eingetütet. Für den Frischverzehr, sofort und gleich – denn solche Kräutertöpfe lassen sich kaum auf der Fensterbank weiterkultivieren. Innerhalb weniger Tage machen sie da die Grätsche, werden welk, bekommen Läuse, werden von Schimmel überzogen. Sie sind auch gar nicht zum langfristigen Ziehen gedacht, sondern für den schnellen Verbrauch – es ist so was wie getopfte Bundware.

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Hunger auf frisches Grün

Keimlinge 3Wohl in keiner anderen Jahreszeit als eben jetzt ist der Hunger auf frisches Grün größer! Doch der lässt sich leicht stillen, selbst wenn es draußen noch gar nichts zu ernten gibt. Dann hält eben die Fensterbank als Gartenersatz her, wo sich ganz schnell Keimlinge und Sprossen, aber auch reichlich Grünes ziehen lässt, die vor Vitaminen, Mineralien und anderen Vitalstoffen nur so strotzen.

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Die Kraft der Knospen: Gemmotherapie

Ribes nigrum KnospenImmer wieder faszinierend: Knospen! Während des Winters bewahren sie das Kostbarste der Pflanzen perfekt verpackt und optimal geschützt, damit das neue Leben im Frühling voller Kraft austreiben kann. Was derart voller Lebensfreude und Vitalität steckt, sollte doch auch uns gut tun – und dem ist auch so.  Im Bild Knospen der Schwarzen Johannisbeere (Ribes nigrum), daraus entsteht eines der wichtigsten Mittel der Gemmotherapie, mit kortisonähnlicher Wirkung, geeignet zum Einsatz u.a. bei Heuschnupfen.

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Entdeckt: Scharfer Oregano

Scharfer OreganoOregano, auch Dost oder Wilder Majoran genannt, ist DAS Pizzakraut, perfekt aber auch für Nudelsaucen, mediterrane Gemüsegerichte, als Kartoffelwürze. Origanum vulgare habe ich aber auch deswegen gerne im Garten, weil er mit seinen Blüten DIE Attraktion für unzählige Insekten ist. Und jetzt finde ich zwischen anderen Kräutertöpfen: Scharfen Oregano… echt scharf, oder?

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DSDS im grünen Bereich

D s d SpVor langer Zeit, als die Winter noch richtige Winter waren und die Pflanzen mit Frost, Reif und Schnee über lange Zeit in einen Dornröschenschlaf zwangen, da hatte alles noch seine Ordnung. Blumen, Sträucher und Bäume hielten sich sang- und klanglos an die Ruhezeiten. Keinem Gewächs wäre eingefallen, verfrüht aus der Erde zu spitzen, seine Knospen zu öffnen. Geduldig warteten alle auf das Signal. Die Ehre, den Frühling und damit das große Erwachen einzuläuten, fiel den Schneeglöckchen zu.

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Entdeckt: Hirschhornwegerich

HirschhornwegerichImmer auf der Suche nach besonderen Kräutern entdecke ich in einer gut sortierten Gärtnerei dieser Tage doch tatsächlich ein Küchenkraut, das schon die alten Römer auf den Tisch brachten und das man in Südeuropa noch besser kennt als hierzulande: den Hirschhornwegerich (Plantago coronopus). Das sollte sich ändern, denn der mit Spitz-, Mittel- und Breitwegerich verwandte Hirschhornwegerich lässt sich prima im Garten kultivieren, schmeckt nussig-pilzig-würzig, ist vielseitig in der Küche verwendbar und gilt als heilsam bei Blasen- und Nierenleiden. 

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